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Zwingt Philipp Rösler die Telekom zur Netzneutralität?

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erwägt offenbar, die Telekom notfalls zur Einhaltung der Netzneutralität zu zwingen. Wie der "Spiegel" berichtet, gibt es interne Ministeriumspapiere, die eine Verordnung "zur Gewährleistung der Netzneutralität" vorsehen.

Der Entwurf fordert, dass alle Internetdienste ohne Einschränkungen in gleicher Weise und Qualität übertragen werden sollen. Eine Bevorzugung bestimmter Dienste, deren Nutzung sich nicht auf die geplante Geschwindigkeitsdrosselung auswirken solle, sei als problematisch anzusehen.

Die Telekom revidierte ihren ursprünglichen Plan unterdessen: Statt einer Drosselung auf 384 Kilobit pro Sekunde, sollen die Leitungen künftig "nur" auf zwei Megabit gedrosselt werden, wenn ein Nutzer ein bestimmtes Datenvolumen überschreitet.


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WebReporter: tom.leonhardt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Telekom, Zwang, Philipp Rösler, Netzneutralität
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2013 12:44 Uhr von Borgir
 
+8 | -2
 
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Das passt doch perfekt in den Wahlkampf .Rösler rettet den Deutschen die Flatrates für´s Internet....
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16.06.2013 12:46 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -2
 
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drosselung auf 2mbit ist für manche schon eine erhöhung!

aber mal ganz ernsthaft, wer glaubt er eigentlich sei er, er und seine 3%-Partei können fordern soviel sie wollen

It´s economy, stupid!
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16.06.2013 12:53 Uhr von Kanga
 
+2 | -1
 
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will der kleine flip jetzt einen auf groß machen..wa..

soll die telekom das doch machen....
mal gucken..wieviele dann noch bei der bleiben...

ich hab kabelinternet...mich stört das gar nicht
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16.06.2013 13:02 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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DAs zeigt vor Allem, dass die Argumente der Teledumm mit den Kosten und dem Traffic durch die Infrastruktur Bullshit sind. Wenn sie die postdrossel Geschwindigkeit auch einfach so verzehnfachen können, gibt es da keinen Engpass. Und 2mbit liegt nicht viel über der deutschen Durchscnittleitung. Schon bitter. Vielleicht schaffen wir es in 10 Jahren da zu stehen, wo so manch osteuropäisches Land jetzt steht. An Vergleichen mit Dänemark oder Schweiz brauchen wir momentan gar nicht erst denken.
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16.06.2013 13:42 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Borgir

Und wenn Rösler einen solchen Gesetzesentwurf nicht einbringt, dann beschwerst du dich ebenfalls darüber.


Ob das nun mit der Wahl zu tun hat oder nicht, ist irrelevant. Gut ist, dass ein solcher Entwurf kommen soll.

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