16.06.13 11:48 Uhr
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Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise kritisiert das deutsche Jobwunder

Mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, und dem renommierten US-Ökonom Adam Posen, melden sich nun zwei weitere Kritiker am deutschen Jobwunder zu Wort. Demnach basiere die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands primär auf niedrigen Löhnen und vermehrten prekären Jobverhältnissen.

Der Erfolg Deutschlands beim Export der letzten zwölf Jahre komme vor allem durch billige Arbeit zustande, so Posen. Defizite seien daher vor allem im technologischen Fortschritt der Unternehmen und bei der Bildung zu finden, wohingegen die Investitionen stark zurück gingen.

Weise erklärte der "Süddeutschen Zeitung", dass es eine "Tendenz zu einer zunehmenden Lohnungleichheit" geben würde. Posen indes fordert, dass der Zugang zu Hochschulen erleichtert und der Dienstleistungssektor besser reguliert werden müsse, außerdem, dass die Löhne steigen müssten.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, Jobwunder, Adam Posen
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2013 11:48 Uhr von Bildungsminister
 
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Die Kritik an der Wirtschaftlichkeit Deutschlands gibt es nicht erst seit heute. Bei den Löhnen können wir beinahe mit Ländern wie China konkurrieren, und in diesem Aspekt wirkt das "Jobwunder" auch ein wenig brüchig. Bei neuen Technologien, wie z.B. Solartechnik, E-Autos, und dergleichen hinken wir massiv hinterher, und ruhen uns lieber auf dem Status Quo aus. Finanziert werden kann all das nur, weil ein massiver Teil für nahezu Hungerlohn arbeiten muss, und sie oftmals noch aufstocken müssen.
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16.06.2013 13:53 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -1
 
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Selbst Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit stimmt dem zu!

Die Ausbildung in Deutschland ist sehr schlecht (verglichen mit der dritten Welt vielleicht nicht) Die Löhne sind ebenfalls mehr Firmengebunden als Leistungsgebunden.

Die Agenda 2010, von der SPD unter Schröder eingeführt und von Angela Merkel weiter ausgebaut war der Startschuss.
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10.06.2016 19:34 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Bildungsminister
"Bei den Löhnen können wir beinahe mit Ländern wie China konkurrieren"
Das durchschnittliche Jahrhttp://www.shortnews.de/... in China lag 2014 bei 56000 Yuan, das sind knapp 7600 Euro.
Wer in Deutschland eine Vollzeitbeschäftigung und lediglich den Mindestlohn bekommt, verdient etwa das doppelte.

@ Best_of_Capitalism
"Die Ausbildung in Deutschland ist sehr schlecht"
Meinst du die betriebliche oder die universitäre Ausbildung? Was letztere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich angeht, stehen wir m.E. im europäischen Vergleich recht gut da.

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