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Uni Leipzig: Professoren bleiben männlich - Medien verbreiten Unsinn

Im Mai entschied sich die Universität Leipzig in ihrer Grundordnung auf die lästige Schrägstrich-Schreibweise zu verzichten, wenn es um Mitarbeiter/innen ging und ausschließlich die weibliche Form zu nutzen. (ShortNews berichtete) Dies sorgte für diverse Missverständnisse, beginnend beim "Spiegel".

Dieser titelte "Guten Tag, Herr Professorin" und setzte damit eine Welle an Falschmeldungen in Gang, die Lesern unter anderem weismachen wollten, dass Studenten ihre Professoren nun anders ansprechen müssten, obwohl es in Wahrheit nur um die schriftliche Formulierung in einem Dokument der Uni ging.

Vor allem in sozialen Netzwerken ließen sich daher leichtgläubige Leser über die Rektorin der Uni Leipzig aus und forderten ihren Rücktritt. Aber selbst die schlecht informierte juristische Fakultät missbilligte den angeblichen Beschluss "Studenten künftig als Studentin anzusprechen".


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WebReporter: cheetah181
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Leipzig, Uni, Unsinn, männlich
Quelle: www.bildblog.de

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15.06.2013 15:38 Uhr von 99dimensions
 
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Da sieht man mal wieder, wieviele Idioten hier eigentlich rumrennen (die Typen die den Rücktritt forderten). Zwei Zeilen irgendwo gelesen, selbst überhaupt nichts nachrecheriert, aber denken einen auf eigene Meinung tun zu müssen und dabei noch die größten Töne spucken.

Wundert mich langsam echt nicht mehr, dass immernoch SPD und CDU gewählt werden.

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