15.06.13 12:40 Uhr
 301
 

Flut-Pflichtversicherung: Versicherungswirtschaft ist strikt dagegen

Der Ruf nach eine Flut-Pflichtversicherung nach den jüngsten Überschwemmungen in Deutschland wird von der Versicherungswirtschaft abgelehnt.

Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, sagte: "Wenn man über die Einführung einer Pflichtversicherung diskutiert, muss man sich über die Folgen für alle Beteiligten im Klaren sein. Sie nimmt Anreize für eigene Schutzmaßnahmen in den Gefahrenzonen."

Zudem müsste der Staat Garantien in erhebliche Größe übernehmen. Auch würde eine Spirale von Prämien-Erhöhungen durch steigende Schäden und zunehmenden Naturkatastrophen die Folge sein. Der Staat solle statt einer Pflichtversicherung lieber mehr in den Hochwasserschutz investieren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Versicherung, Hochwasser, Flut, Weigerung
Quelle: www.open-report.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.06.2013 14:27 Uhr von Paul_9999
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Die Versicherungen haben ja nicht immer einen guten Ruf, aber ...
in dem Fall hat er Recht. Die Versicherungen denken - unter Berücksichtigung historischer Ereignisse - ein paar Jahre voraus und versichern deshalb nicht.
Und dafür sollten auch Bewohner von Häusern in bekannten Hochwassergebieten Verständnis haben. Wer in einer Gegend (z.B. Altstadt Passau) mit diversen historischen Hochwassermarken wohnt oder ein Gewerbe betreibt, braucht sich nicht wundern, dass das Wasser alle paar Jahre diese Marken erreicht und die Versicherungen das nicht zu einem bezahlbaren Preis anbieten. Die Ladenbesitzer sollten das Risiko einkalkulieren und in den "guten Zeiten" Privatvorsorge betreiben und sich nicht auf staataliche Hilfen oder Spenden verlassen.
Ich habe keine Lust mit einem "Flutsoli" derartige Risikogeschäfte zu subvetionieren.

Und zum Thema verbesserter Hochwasserschutz: Dämme und Spuntmauern müßten nicht erhöht verstärkt werden, wenn die Abflußgeschwindigkeit verringert wird. Gebt den Flüssen vor allem im Oberlauf mehr Platz und es entstehen erst gar keine derartigen Hochwasserscheitel.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?