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George Lucas/Steven Spielberg: Hollywoods Filmindustrie steht vor massiven Problemen

Nach Aussagen der beiden Regisseure und Produzenten George Lucas und Steven Spielberg steht der US-amerikanischen Filmindustrie schwere Zeiten bevor.

Nach Ansicht der beiden Hollywood-Legenden werden in naher Zukunft mehrere Mega-Produktionen floppen. Danach werde der Filmindustrie-Markt stark schrumpfen. Produktionen, die um die 300 Millionen Dollar kosten, müssten an den Kinokassen eine Milliarde Dollar einspielen.

Noch einmal soviel Geld müssten die Verkäufe von DVDs und Filmrechten bringen. Doch aus Zeitgründen bleiben den Kinos immer mehr Kunden weg. Ein Grund sehen die Beiden im Internet sowie in weiteren IT-Angeboten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Hollywood, Steven Spielberg, Filmindustrie, George Lucas
Quelle: winfuture.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2013 12:19 Uhr von muhkuh27
 
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Achja und nicht weil die Kinokarte 15€ kostet?
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15.06.2013 12:23 Uhr von IM45iHew
 
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Wenn ein Film 300 Millionen kostet warum muss er dann mindestens 2 Milliarden einspielen? Achja die in Hollywood brauchen ja je 47 Schlafzimmer in ihren 12 Villen rund um die Welt. Natürlich alle mit 450 qm großer Tiefgarage in der sämtliche Luxuskarossen der letzten Jahrzehnte stehen.

Arme Filmindustrie...
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15.06.2013 13:11 Uhr von Perisecor
 
+6 | -16
 
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15.06.2013 13:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@IM45iHew
Ich gehe mal davon aus, dass auch du etwa das Doppelte verdienen möchtest, als du monatlich an Miete und Strom benötigst. Du brauchst neue Kleider, willst mal in Urlaub und ein Bierchen trinken. Vielleicht geht mal die Waschmaschine oder der Kühlschrank kaputt. Oder du möchtest ein Auto kaufen.
Ähnlich geht es der Filmindustrie, die auch mal einen Flop wegstecken muss und ihren Gerätepark erhalten und erneuern muss.
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15.06.2013 13:51 Uhr von Rekommandeur
 
+15 | -1
 
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Vielleicht liegt das Hollywood-Tief aber auch daran, weil nur noch scheiss Kinofilme ohne Story mit viel Computereffekten und Bumm Bumm ins Kino kommen, die total langweilig sind ?

(Denke da gerade an Battle Los Angeles, der mit sehr gutem Trailer beworben wurde, und bei dem ich dann im Kino regelrecht eingepennt bin, weil er langweiliger war, als ein Abend auf der Toilette mit Dünnpfiff zu verbringen)

Ich freue mich auf September...da kommt dann Jurrasic Park als 3D Variante ins Kino. Ich kenne den zwar in und auswendig, aber diesen Film in 3D sehen ist bestimmt ein Erlebnis.

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]
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15.06.2013 14:08 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -0
 
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In der Vergangenheit hat man gesehen, daß auch Filme, denen kein Riesenbudget zur Verfügung stand, erfolgreich sein können. Müssen es denn 300 Millionen sein? Manchmal habe ich das Gefühl, als möchte man mit einem Film jeden Rekord sprengen, auch den Rekordkosten-Rekord.

Im Gegensatz zu früher kann man heutzutage vieles am Computer machen. Mußten früher aufwendige Kulissen erstellt werden, spielen viele Schauspieler vor einem grünen Hintergrund, den man später einfügt.

Beispiele gefällig?

http://k41.kn3.net/...

http://24.media.tumblr.com/...

Gute Technik kostet natürlich auch Geld. Aber diese Technik muß nicht für jeden Film neu gekauft oder entwickelt werden. Was bei den angeblich so teuren Produktionen immer so teuer sein soll, weiß der Geier.
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15.06.2013 14:27 Uhr von TiOne
 
+10 | -2
 
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Jaja, da macht man mal nicht 2 Milliarden Umsatz und schuld sind dann natürlich die bösen Raubkopierer. Lustig nur, dass in den letzten Jahren immer wieder Rekordbesuche und -Einnahmen in der Filmbranche zu verbuchen sind, trotz oder eventuell sogar wegen den illegalen Zuschauern (über Mund-zu-Mund Propaganda werden gute Filme gepushed).

Die Filmindustrie sollte vielleicht endlich mal umdenken und ein eigenes Online-Portal gestalten, auf dem man für faires Geld aktuelle Filme in guter Qualität legal sehen kann.

Viele Menschen die ich kenne gehen einfach nicht gerne ins Kino - da wird gelabert, Handys klingeln, Popcorn/Nacho-gecrunche, teilweise unbequeme Sitze (wenn das Kino voll ist eventuell auch nen mieser Sitzplatz in der 1. Reihe), Leute die durchs Bild laufen oder einem im Bild sitzen, keine Pausefunktion, Nichtraucher (für Raucher bei Filmen mit Überlänge, in denen dann auch noch geraucht wird grenzt das an Folter;) ) und dann natürlich auch noch die Preispolitik. Wärend man früher für ne Kinokarte, Popcorn und ein Getränk um die 10 DM gezahlt hat, zahlt man heute ma locker 20 Euro pro Kopf.
Und wenn man dann noch blind in einen Gurkenfilm gegangen ist - die ja am Fließband produziert werden - muss man sich net wundern, dass die Kinos immer weniger gut besucht werden.

Fazit: Gebt den Menschen das was sie wollen, nämlich eine Plattform Kinofilme legal anzusehen mit einem vernünftigem Kostenmodel und die Einnahmen (für die Filmehersteller) werden sich weiter erhöhen. Lediglich die Kinobetreiber werden da das Nachsehen haben - aber wer den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen will hat es in meinen Augen auch nicht besser verdient.

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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15.06.2013 15:03 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Natürlich bleibt die Konkurrenz nicht aus! Aber vielleicht sollte man diese ganzen Preistreiber Mal mit italienischen Schuhen baden gehen lassen, damit das nicht ins Uferlose ausartet!
War mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen im Kino (Hobbit), dazu noch Cola und Popcorn macht Mal eben 50 Euro! Ja Hallo, wird´s denn noch gehen, oder was?!?!?!?!?!
Wird Zeit, das Mal wieder die Steuern erhöht werden, und sowieso alles viel zu billig hier! Knalltüten, verdammte!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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15.06.2013 15:12 Uhr von Falap6
 
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IM45iHew
Inder News steht doch eine Milliarde???

Von der eine Milliarde an der Kinokasse müssen erstmal Steuern bezahlt werden, die Mitarbeiter des Kinos, Das Kino, der Kinobetreiber will ja auch was verdienen, er selbst kauft dem Film vom Filmverleih, was meinst du wer alles was haben will, bevor Geld bei dem ankommt der 300 Millionen ausgegeben hat??

TiOne
Ja, Blockbuster werden immer noch gerne im Kino gesehen, unter Raubkopien leiden vor allem kleine Produktionsfirmen. Die Reaktion auf die gewaltige Menge an Raubkopien ist einfach, dass große Produktionen weltweit gleichzeitig in die Kinos kommen und man für eine Raubkopie warten müsste. Kleinere Produktionen können sich sowas nicht leisten.
"Viele Menschen die ich kenne gehen einfach nicht gerne ins Kino" Zwingt sie ja keiner zu; verstehe aber nicht, wieso das irgendwem das Recht gibt einen Film zu kopieren und zu verbreiten.
"Wärend man früher für ne Kinokarte, Popcorn und ein Getränk um die 10 DM gezahlt hat, zahlt man heute ma locker 20 Euro pro Kopf."
Das ist mal wieder in beide Richtungen übertrieben, wobei ich natürlich nicht weiß was du mit früher meinst, mann konnte zwar kurz vor der Euroeinführung für 8 DM ins Kino gehen, dafür saß man aber nicht in der Loge oder es war Mittwoch. Unter gleichen Bedingungen jetzt ins Kino gehts auch für 6€, war ich erst letztens.

"Und wenn man dann noch blind in einen Gurkenfilm gegangen ist - die ja am Fließband produziert werden - muss man sich net wundern, dass die Kinos immer weniger gut besucht werden."

Ich dachte es gehen mehr Leute ins Kino, was denn nun?
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15.06.2013 15:23 Uhr von das kleine krokodil
 
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@IM45iHew
Naja bei den Einnahmen an der Kino Kasse geht das Geld ja nicht zu 100% an den Filmhersteller zurück. Das Kino behält sich etwas, der Staat will auch steuern sehen. Natürlich kostet es auch geld die Filmrollen bzw. Festplatten (bei digitalen Produktionen) zu verteilen. Die Werbung für den Film ist auch recht teuer.
Wobei die Gagen von Schauspielern teilweise sehr hoch sind, aber die leute wollen ihre Stars ja sehen. Mich persönlich hat auch ein Film wie "Iron Sky" gut unterhalten mit eher weniger bekannten Schauspielern und der Film hatte ein Budget von gerade mal 7,5 Mio€

Wobei es aber durchaus Filme gibt / gab, die eher wenig an der Kino Kasse gemacht haben, aber dafür mehr geld mit der Heimvideo verwertung gemacht haben.
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15.06.2013 16:47 Uhr von mcdar
 
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Die Gagen und der Aufwand sind nur Prunk und nicht nötig. Studenten haben schon oft echt starke Kurzfilme im Alleingang ohne Budget gedreht. In Hollywood schieben die sich gegenseitig unwichtige Jobs zu die extrem gut bezahlt werden. Es werden tausende Leute konsultiert. Für Schauspieler ist das nur pures Zocken. Der eine ist beleidigt wenn er 1 Mio weniger bekommt...zzz...uns nur so steigen stätig die Kosten. Wahnwitzig. Die denken sich wohl alle die wären in einem riesigen Videospiel, nicht auf der Erde, total abgehoben und versnobt.
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15.06.2013 21:47 Uhr von TiOne
 
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@Falap6:
Meine Erfahrung ist eher, dass Leute bereit sind für Qualität, bzw. etwas besonderes Geld auszugeben. Das sind dann zwar oft die Blockbuster, aber auf der anderen Seite auch Indieproduktionen, etc. Nur für die breite Masse an 08/15 Filmen, will man kein Geld ausgeben.
Ich kenne viele Leute, die Filme erst online geschaut haben und nachdem sie ihnen gefallen haben auch noch ins Kino gegangen sind, um den Film zu unterstützen.

"Zwingt sie ja keiner zu; verstehe aber nicht, wieso das irgendwem das Recht gibt einen Film zu kopieren und zu verbreiten."
Ich habe auch nie darüber gesprochen, dass es rechtens ist. Es existiert nur ein riesiger Schwarzmarkt und demzufolge auch ein Bedarf, Filme online zuhause zu schauen. Hier sollte die Industrie ansetzten und eigene offizielle und legale Angebote zu einem fairen Preis anbieten, zeitnah und mit HD Qualität und ich bin mir sehr sicher das der Großteil der Schwarzseher auf diese Plattform wechseln würde (Legalität, bessere Qualität, bessere Aktuallität da man die Filme auch zum Kinostart freigeben kann).

zusätzlich an BastB:
Mit früher meine ich meine Jugend (82er Jahrgang). Ich komme aus einem kleinem Städchen im Solling in der Nähe von Göttingen. Dieses Städchen hatte ein Kino und dort hab ich für normale Vorstellungen am Ende zwischen 5-7 Euro und für Blockbuster bis zu 9 euro bezahlt. Dazu Popcorn gofür 4 Euro und ein Getränk für 1,60-2 Euro und das auch noch 2005. Natürlich war da das große Kino in Göttingen bereits weitaus teurer, aber aus dem Grund ist man dort auch nur selten hingefahren (mehr Eintritt plus 70 KM Fahrtkosten hin und zurück).

und wieder nur an Falap6:
"Ich dachte es gehen mehr Leute ins Kino, was denn nun? "
Ganz einfach: Laut Statistiken feiert die Filmbranche Rekordwerte und kann sich nicht beklagen. Trotzdem würde ich es verstehen, wenn die Menschen aufgrund der genannten Gründe nicht mehr ins Kino gehen würden. Und ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass mittelmäßige Produktionen darunter bereits leiden müssen. Aber ich finde das nicht alamierend. Die Leute haben eben weder genug Zeit, noch genug Geld sich jeden Film, der rauskommt auch im Kino anzusehen. Das war schon früher so und das wird auch in Zukunft so sein...

... das heißt, mit der offiziellen Onlinevermarktung würde sich das eher zum positiven Verschieben. Im Fernsehen laufen ja eh nur Wiederholungen und die Filme sind zerschnitten ohne Ende - da würde ich mir eher ein Abo für Online-Kino, bzw. nen mittelmäßigen neuen Film für ein 1-2 Euro freischalten und den gucken ;)
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16.06.2013 16:15 Uhr von Falap6
 
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@tiOne
es gibt auch gute Filme die zwischen Megablockbuster und Indiefilmen liegen, eben von mittelgroßen Produktionsfirmen.

"Nur für die breite Masse an 08/15 Filmen, will man kein Geld ausgeben."
Dann braucht man sie auch nicht guchen

"Ich kenne viele Leute, die Filme erst online geschaut haben und nachdem sie ihnen gefallen haben auch noch ins Kino gegangen sind, um den Film zu unterstützen."

Du kannst mir nicht erzählen, dass die meisten das machen und das mit allen Filmen, das glaube ich dir nie im Leben, Und selbst wenn, was ist das denn für eine Einstellung. Mann kann ja auch nicht im Cafe einen cappuccino bestellen, ihn trinken und dann sagen, den bezahl ich nicht, weil er mir im Cafe gegenüber besser geschmeckt hat.

"Ich habe auch nie darüber gesprochen, dass es rechtens ist." Ich habe auch nicht behauptet, dass du es behauptet hast, und rechtens ist es schonmal gar nicht, aber es herrscht hier ein Geist in Deutschland, dass es irgendwie ok wäre oder nicht so schlimm, was ja auch dein ganzer Post propagiert.

Es gibt bereits ein gutes Angebot von zu hause einen Film zu sehen, entweder online für keine Ahnung 3 € wenn der Film ganz neu ist, was ich total OK finde, oder man kauft sich halt die DVD. Dass es den nicht direkt zum Kinostart gibt ist doch klar, sonst würden weniger Leute in Kino gehen, das war schon immer so, nur dass der Zeitraum von Kinostart zu Videotheksverleih um ein vielfaches kleiner geworden ist. Den Kinofilm zu hause gucken, einen Tag nachdem er im Kino lief für noch weniger als 3 €, das geht halt einfach nicht, wieso sollte das auch gehen?

"Und ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass mittelmäßige Produktionen darunter bereits leiden müssen"

Hier mal wieder ein Punkt, wieso wir uns nicht einig werden können, du scheinst mittelgroße Produktionen mit mittelmäßigen Produktionen gleichzusetzen (wobei auch mittelmäßige Produktionen genau so bezahlt werden müssen wenn sie auch gesehehen werden).

Die Leute sagen immer, << Oh das tut mir aber leid, jetzt können sich die Filmstars nur noch 26 Ferraris leisten>> Die Realität sieht aber so aus, dass die sich immer noch genauso viele F. leisten können wie vorher, nur dass die dritte Buchhalterin in irgendeiner kleinen Niederlassung rausgeschmissen wird. Man liest schön die Zahlen, dass der Gesamtumsatz der gleiche geblieben ist und erfreut sich daran, dass man mit der Raubkopiererei niemandem schadet, dabei schließen nur die mittelgroßen Firmen un der Umsatz verteilt sich auf kleine Firmen.
Das ist so als würde man sagen, warum beschweren sich denn die Deutschen, das Gesamtvermögen ist doch diese Jahr wieder gestiegen, also können wir ruhig die Steuern noch mehr erhöhen.
Wenn man sich einen Film kopiert und den anguckt, den man sonst in irgendeiner Form bezahlt hätte, sei es im Kino, in einer Onlinevideothek oder im Fernehen mit Werbung, und das auf Grund des Kopie nicht macht, ist das auf gleicher Stufe mit Stehlen.
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16.06.2013 22:13 Uhr von TiOne
 
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@Falap6:

Part 1/2

"Dann braucht man sie auch nicht guchen" Mit der Einstellung würden viele Studios dicht machen können. Leider ist es nunmal (aus Zeit und Kostengründen) meistens nicht möglich alle neuen Kinofilme im Kino zu gucken. Also entscheidet man sich für den oder die Besten (Subjektiv). An der Freetv-Lizenz wird das Studio wohl mit am wenigsten verdienen. Also mehr Einnahmen würden so auch nicht entstehen.

"Du kannst mir nicht erzählen, dass die meisten das machen und das mit allen Filmen, das glaube ich dir nie im Leben, Und selbst wenn, was ist das denn für eine Einstellung. Mann kann ja auch nicht im Cafe einen cappuccino bestellen, ihn trinken und dann sagen, den bezahl ich nicht, weil er mir im Cafe gegenüber besser geschmeckt hat."
Mein Freundeskreis ist voller Gamedeveloper und unsere Branche hat die gleichen Probleme mit illegalen Kopien. Von daher ist es bei uns wirklich so, dass wir die Unterhaltungsprodukte die wir konsumieren auch bezahlen. Das das bestimmt nicht Allgemeingültig für den Rest der Gesellschaft ist, gebe ich allerdings gerne zu ;)
Zu dem Cafe: Wenn mir der Capu nicht schmeckt kann ich ihn aber beanstanden und kriege vom Wirt eine Entschädigung. Das kann man in einem Kino leider nicht. Was ärgerlich bei vielen Filmen ist, bei denen die besten Szenen bereits im Trailer zu sehen waren und welche von der Fachpresse total hochgelobt wurden. Nach mehreren Enttäuschungen sucht man dann eben Wege einen Blick auf das Produkt werfen zu können. Da finde ich sind viele Produktionsfirmen selber dran schuld, wenn Zuschauer bei ihren Filmen skeptisch sind, weil nach 3 Gurken erwartet man eben nicht unbedingt einen no-brainer-Blockbuster...

"Ich habe auch nicht behauptet, dass du es behauptet hast, und rechtens ist es schonmal gar nicht, aber es herrscht hier ein Geist in Deutschland, dass es irgendwie ok wäre oder nicht so schlimm, was ja auch dein ganzer Post propagiert."
Ich propagiere nirgends, dass es ok oder nicht so schlimm ist, ich merke lediglich an, dass es - Stand heute jetzt und hier - einen riesigen Schwarzmarkt und deshalb auch einen riesigen Bedarf an Filmen aus dem Internet gibt. Und ich sage weiterhin, dass ich fest der Meinugn bin, dass die Verteufelung und die Bekämpfung des Problems mit den verwendeten Mitteln (Verbote, Kriminalisierung von sog. "Raubkopierern", Strafen ohne realistische Bezüge, wie z.B. 150 Euro für ein Album was heruntergeladen wurde oder 5 Jahre Freiheitsstrafe vs. Kinderschänder/Vergewaltiger mit 2 Jahren Freiheitsstrafe) ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Statt dessen sollte die Industrie endlich erkennen, dass es einen großen Markt gibt, deren Zielgruppe am heimischen Rechner aktuelle Kinofilme gucken möchte, statt ins Kino zu gehen. Wenn man diesen Markt also nun etablieren würde, dann würden der Großteil dieser Leute auf die legalen Anbieter zugreifen. Ob ein Film nun 3, 5, 7, 9 oder drölf Euro kosten muss, damit das machbar ist, können wir nicht sagen, dazu müssten wir die Bilanzen der Filmstudios kennen. Solange der Preis fair bleibt (d.h. er muss unter dem Kinopreis liegen, weil das Kino aufschläge machen muss für Strom, Miete, Personal, etc, wohingegen bei einer download/stream Version Personal nur für die Servereinrichtung und -wartung benötigt wird) gibt es keinen Grund mehr, warum man sich als Konsument strafbar machen sollte.

Zu den Ferraris und der Buchhalterin: Für mich klingt das eher nach miswirtschaft bei den Filmstudios, sorry. Wer dem "Star" 30 Mio Gage in den allerwertesten Stopfen muss und dafür lieber an allen anderen Ecken und Enden spart (oft beim Drehbuch) arbeitet eben nicht gerade wirtschaftlich. Wenn sich die Filmstudios zusammen schließen und sagen mehr als z.B. 15 Mio Gage erhält niemand und das so durchziehen, dann werden auch Schauspielerdiven, die jetzt das 3 Fache verlangen irgendwann für das Geld arbeiten, oder eben ihre Schauspielkarriere an den Nagel hängen müssen. Eindeutig für mich aber ein reines Problem des Studios und ohne wirklichen Zusammenhang mit illegalen Kopien. Denn, wenn es keine illegalen Kopien gäbe, dann hätten die Studios trotzdem nicht mehr Einnahmen - wenn ein Film mich jetzt nicht motiviert ins Kino zu gehen, wird er es auch nicht, wenn er nicht als illegale Kopie vorhanden ist.

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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16.06.2013 22:13 Uhr von TiOne
 
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Part2:


Zur Sache mit dem Stehlen:
³ 242 StGB, (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da eine Kopie erstellt wird und da das Original immer noch vorhanden ist und nicht entwendet wurde, ist der Strafbestand des Diebstahls hier nicht gegeben.

Aber natürlich weiß ich was Du meinst. Ich finde nur die Industrie jammert hier auf einem sehr hohem Niveau und bevor wirklich analysiert wird wird erstmal etwas verteufelt und statt anzuerkennen, dass es einen Markt gibt, der gesättigt werden will und diesen dann zu beliefern, versucht man lieber ihn zu verbieten. Und das wird einfach nicht funktionieren (Internet/Globalisierung/21. Jahrhundert...).

Es gibt viele Gründe nicht ins Kino zu gehen (einige hab ich in meinen Posts bereits genannt), warum versucht man die Menschen dazu zu nötigen, statt ihnen ihren privaten Filmgenuß zu Hause zu ermöglichen? Falls die in der Filmindustrie keine Ahnung haben, wie sie ihre Filme ins Netz stellen - movie2k oder kinox haben bestimmt nen paar Mitarbeiter, die sich einstellen lassen ;)
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18.06.2013 14:38 Uhr von Falap6
 
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"Mit der Einstellung würden viele Studios dicht machen können. Leider ist es nunmal (aus Zeit und Kostengründen) meistens nicht möglich alle neuen Kinofilme im Kino zu gucken. Also entscheidet man sich für den oder die Besten (Subjektiv). An der FreeTV-Lizenz wird das Studio wohl mit am wenigsten verdienen. Also mehr Einnahmen würden so auch nicht entstehen."

Wenn man keine Zeit hat, den Film im Kino zu sehen, kann man sich ihn immer noch auf DVD holen oder im Fernsehen samt der Werbung anschauen. Verstehe nicht, was das mit Raubkopien zu tun haben soll.

"Ich propagiere nirgends, dass es ok oder nicht so schlimm ist, ich merke lediglich an, dass es - Stand heute jetzt und hier - einen riesigen Schwarzmarkt und deshalb auch einen riesigen Bedarf an Filmen aus dem Internet gibt. Und ich sage weiterhin, dass ich fest der Meinugn bin, dass die Verteufelung und die Bekämpfung des Problems mit den verwendeten Mitteln (Verbote, Kriminalisierung von sog. "Raubkopierern", Strafen ohne realistische Bezüge, wie z.B. 150 Euro für ein Album was heruntergeladen wurde oder 5 Jahre Freiheitsstrafe vs. Kinderschänder/Vergewaltiger mit 2 Jahren Freiheitsstrafe) ein Kampf gegen Windmühlen ist. "

Naja, hier wird immer in beide Richtungen maßlos übertrieben, finde ich. Jemand der sich "nur" einen Film kopiert, wird niemals ins Gefängnis gehen. Die vermeintlich hohen Geldstrafen, von denen man immer hört, sind ja immer das Ergebnis von Abmahnungen und Zivilprozessen. Das da ordentlich abgezockt wird ist keine Frage, aber dabei geht es immer Verteilen über Filesharingnetzwerke. Ich habe irgendwie im Hinterkopf, dass man pro Film-DVD ca. 100 Euro strafe zahlen muss, das ist schon eine ganze Menge, aber eine Strafe muss ja auch weh tun, dass man es nicht wieder macht, und sie muss schon ein bisschen höher sein, als der Wert der DVD. Wenn eine DVD 8-20 Euro im Geschäft kostet, und die Strafe wäre 20 Euro pro DVD, dann ist das ja kaum ne Strafe, sondern einfach nur die Nachzahlung. Das würde überhaupt keinen Sinn machen.


"Statt dessen sollte die Industrie endlich erkennen, dass es einen großen Markt gibt, deren Zielgruppe am heimischen Rechner aktuelle Kinofilme gucken möchte, statt ins Kino zu gehen. Wenn man diesen Markt also nun etablieren würde, dann würden der Großteil dieser Leute auf die legalen Anbieter zugreifen. Ob ein Film nun 3, 5, 7, 9 oder drölf Euro kosten muss, damit das machbar ist, können wir nicht sagen, dazu müssten wir die Bilanzen der Filmstudios kennen. Solange der Preis fair bleibt (d.h. er muss unter dem Kinopreis liegen, weil das Kino aufschläge machen muss für Strom, Miete, Personal, etc, wohingegen bei einer download/stream Version Personal nur für die Servereinrichtung und -wartung benötigt wird) gibt es keinen Grund mehr, warum man sich als Konsument strafbar machen sollte. "

m.E. gibt es diesen Markt bereits. Dass man den Film zeitgleich mit Erscheinen im Kino ihn für weniger sich zu hause angucken will, ist total unrealistisch, man muss halt immer ein wenig was zahlen, wenn man was dafür bekommen will, sei es der Preis an der Kinokasse oder aber, wenn man sparen will und sich zu hause angucken möchte, dann eben ein paar Monate, die es dauert, bis man sich den Film für 3 € im Online-Stream, was wirklich nicht viel Geld ist, vor allem, wenn man nicht allein ist. Und es sind wirklich nur noch wenige Monate heute, und das ist schon auf Druck durch die digitale Kopiererei entstanden.
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18.06.2013 14:39 Uhr von Falap6
 
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Teil 2:

"Zu den Ferraris und der Buchhalterin: Für mich klingt das eher nach miswirtschaft bei den Filmstudios, sorry. Wer dem "Star" 30 Mio Gage in den allerwertesten Stopfen muss und dafür lieber an allen anderen Ecken und Enden spart (oft beim Drehbuch) arbeitet eben nicht gerade wirtschaftlich. Wenn sich die Filmstudios zusammen schließen und sagen mehr als z.B. 15 Mio Gage erhält niemand und das so durchziehen, dann werden auch Schauspielerdiven, die jetzt das 3 Fache verlangen irgendwann für das Geld arbeiten, oder eben ihre Schauspielkarriere an den Nagel hängen müssen. Eindeutig für mich aber ein reines Problem des Studios und ohne wirklichen Zusammenhang mit illegalen Kopien. Denn, wenn es keine illegalen Kopien gäbe, dann hätten die Studios trotzdem nicht mehr Einnahmen - wenn ein Film mich jetzt nicht motiviert ins Kino zu gehen, wird er es auch nicht, wenn er nicht als illegale Kopie vorhanden ist."

Was soll ich sagen, das ist ein anderes Problem und existiert in so ziemlich jeder Braunche, wer heutzutage ein Produkt verkauft und so viele Menschen damit erreicht, wird eben reich. Man könnte ja auch sagen der McDonalds Chef verdient genug ich hole mir jetzt einen Burger und bezahle ihn nicht.

"Denn, wenn es keine illegalen Kopien gäbe, dann hätten die Studios trotzdem nicht mehr Einnahmen - wenn ein Film mich jetzt nicht motiviert ins Kino zu gehen, wird er es auch nicht, wenn er nicht als illegale Kopie vorhanden ist."

Das habe ich ja bereits gesagt, wenn du diesen Film niemals gucken wirst nicht auf DVD und nicht im Fernsehen, dann hast du dem Kinobetreiber, Verleih, Fernsehsender, tatsächlich keinen Schaden zugefügt völlig richtig, ich bin auch sicher, dass viele Filme nicht geguckt würden, aber viele Filme eben schon und da entsteht Schaden.

"Zur Sache mit dem Stehlen:
³ 242 StGB, (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da eine Kopie erstellt wird und da das Original immer noch vorhanden ist und nicht entwendet wurde, ist der Strafbestand des Diebstahls hier nicht gegeben. "


BITTE RICHTIG LESEN: Ich habe es absichtlich nicht so formuliert , dass es das GLEICHE sei wie Diebstahl, und schon gar nicht juristisch. Nur weil irgendwem etwas physisch nicht weggenommen wird, macht das ganze noch lange nicht besser. Wenn ich einen Handwerker bei mir arbeiten lasse und ich bezahle ihn nicht, habe ich ihm auch nichts weggenommen, dennoch habe ich ihm ähnlichen Schaden angerichtet wie beim Diebstahl, denn er halt Geld ausgegeben, um die Arbeit zu verrichten. Verstehe wirklich nicht, was der Unterschied sein soll.


"Es gibt viele Gründe nicht ins Kino zu gehen (einige hab ich in meinen Posts bereits genannt), warum versucht man die Menschen dazu zu nötigen, statt ihnen ihren privaten Filmgenuß zu Hause zu ermöglichen? Falls die in der Filmindustrie keine Ahnung haben, wie sie ihre Filme ins Netz stellen - movie2k oder kinox haben bestimmt nen paar Mitarbeiter, die sich einstellen lassen ;)"

Ich verstehe nicht wieso du immer auf dem Kino rumreitest, die wissen natürlich, wie man ihn ins Netz stellt, sie machens nur nicht selber, aber die zeigen ihn auch nicht selber im Kino sondern, das macht der Verleih und der verkauft es an die Kinobetreiber. Man zahl, wenn man ins Kino geht halt nicht nur für die Qualität und den großen Bildschirm, sondern auch für die Exklusivität, den Film ein wenig früher zu sehen.
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18.06.2013 16:15 Uhr von TiOne
 
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"Wenn man keine Zeit hat, den Film im Kino zu sehen, kann man sich ihn immer noch auf DVD holen oder im Fernsehen samt der Werbung anschauen. Verstehe nicht, was das mit Raubkopien zu tun haben soll."
Siehst Du, das ist es eben, es hat rein gar nichts mit Raubkopierern zu tun, dass manche Filme im Kino nicht geguckt werden - schonmal gut, dass wir uns darauf einigen konnten ;)

Naja, hier wird immer in beide Richtungen maßlos übertrieben, finde ich. Jemand der sich "nur" einen Film kopiert, wird niemals ins Gefängnis gehen.[...]Das würde überhaupt keinen Sinn machen."
Ich finde es schon unverhältnismäßig für ein Bushido-Album (der Fall kommt aus meinem Bekanntenkreis) 150 Euro nachzahlen zu müssen. Da hätte der Herr Bushido nämlich locker 7-10 Alben für verkaufen müssen, um den Betrag einzuholen. Und richtig Strafe muss weh tun... wenn ich jetzt ne Packung Kaugummi im Laden klaue und mich erwischen lasse, zahle ich dann auch 150 Euro? Strafe muss ja abschrecken, oder? Ich finde es ziemlich unverhältnismäßig und dazu auch noch sinnlos (wenn das mit den Strafen funktionieren würde, würde es ja keinen downloadportale mehr geben, oder?)

"m.E. gibt es diesen Markt bereits." Falsch - es gibt einen Online DVD Verleih. Das ist nicht ansatzweise das, was der Markt fordert. Und wenn das Kino umbedingt nen Exklusivrecht braucht (gibt es da noch einen anderen Grund, als das es vor dem Internet so war, dass Filme zuerst in Kino kommen?), dann kommen die Filme eben erst 1-2 Wochen später in die Online-Kinos (Ha, perfekter Name - nun kann ich fragen, warum das eine Kino exklusiver ist, als das andere^^). Und davon rede ich hier: Online-Kino, für alle Menschen, die kein Bock haben im 21. Jahrhundert zusammen mit nervigen, lärmenden, stinkenden Menschen in einem Raum eingesperrt zu sein und einen Film auf einem unbequemen Sesselstuhl zu verbringen, ohne selber pause drücken zu können, oder nochmal eben zurück zuspulen, falls man etwas nicht mitgekriegt hat. DAS wollen die Leute und DAS gibt es eben momentan nur illegal und darum sollte DAS von der Industrie endlich realisiert werden. Dann gibt es Mehreinnamen für die Produktionsstudios und weniger Menschen müssen sich kriminell machen.

"Das habe ich ja bereits gesagt, wenn du diesen Film niemals gucken wirst nicht auf DVD und nicht im Fernsehen, dann hast du dem Kinobetreiber, Verleih, Fernsehsender, tatsächlich keinen Schaden zugefügt völlig richtig, ich bin auch sicher, dass viele Filme nicht geguckt würden, aber viele Filme eben schon und da entsteht Schaden."
Mein System bietet die Möglichkeit, dass alle Filme zu sehen sind im Online-Kino. Da die Filme dort billiger sein müssten (weniger Personalkosten, keine Raummiete, keine Stromkosten, etc) könnten sich die User mehr Filme fürs gleiche Geld anschauen (z.B. kann ich locker 4-5 Online-kinofilme für 5 Euro schauen für einen Kinobesuch mit Popcorn und einem Getränk). Klingt doch eigentlich - gerade für die armen mittelgroßen Unternehmen die Du angeführt hast - nach einer super Geschäftsidee;)

Den Teil mit dem Stehlen musste ich einfach dazu packen, weil viele Menschen immer noch nicht den Begriff einer illegalen Kopie verstehen. Und auch wenn mir klar war, dass Du es nicht für das gleiche hälst, so hast Du doch gesagt, es wäre wie Stehlen. Es ist aber eine Urheberrechtsverletzung, das ist schon ein wichtiger Unterschied.

"Ich verstehe nicht wieso du immer auf dem Kino rumreitest,"
Weil Du nicht verstehen willst, dass der Grund für illegale Kopien nicht ist, dass Leute nicht für einen Film zahlen wollen, sondern, dass Leute nicht ins Kino gehen wollen, sondern eine Kinoplattform für zuhause haben wollen, wo sie den Film gemütlich auf ihrem Lieblingsplatz so wie sie es mögen schauen wollen.

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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18.06.2013 23:33 Uhr von Falap6
 
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"Siehst Du, das ist es eben, es hat rein gar nichts mit Raubkopierern zu tun, dass manche Filme im Kino nicht geguckt werden - schonmal gut, dass wir uns darauf einigen konnten ;)"

Wann hab ich das jemals bestritten, ich frage dich ja die ganze Zeit, was das mit Raubkopien zu tun haben soll.

"Ich finde es schon unverhältnismäßig für ein Bushido-Album (der Fall kommt aus meinem Bekanntenkreis) 150 Euro nachzahlen zu müssen. Da hätte der Herr Bushido nämlich locker 7-10 Alben für verkaufen müssen, um den Betrag einzuholen. Und richtig Strafe muss weh tun... wenn ich jetzt ne Packung Kaugummi im Laden klaue und mich erwischen lasse, zahle ich dann auch 150 Euro? Strafe muss ja abschrecken, oder? Ich finde es ziemlich unverhältnismäßig und dazu auch noch sinnlos (wenn das mit den Strafen funktionieren würde, würde es ja keinen downloadportale mehr geben, oder?)"

Ich finde deine Argumentation wird immer abstruser? Dann können wir ja gleich alle Strafen abschaffen, denn es gibt ja auch noch Mord und Totschlag, wenn man deinen Gedanken weiter führt.
150 € für den reinen Download eines Albums finde ich tatsächlich EIN WENIG überzogen. Ein Päckchen Kaugummis ist schon deutlich weniger wert als ein Album, würde vermutlich wegen Geringfügigkeit eingestellt, genau so wie wenn man eine mp3 geladen hätte. Ab einem bestimmten Wert des Diebesguts (wird intern bei jeder Staatsanwaltschaft anders gemacht, aber hab auch schon von Summen von ca. 10-20 € gehört) wird nur gegen eine Bußgeldzahlung das Verfahren eingestellt, was dann locker 15 Tagessätze sind (also deutlich mehr als 150 € bei den meisten Menschen). Zusätzlich muss man zur Polizei wird verhört, Fotos werden gemacht, Fingerabdrücke und und und, alles sehr unangenehm, aber wenn man deiner Argumentation folgt, ist das ja alles sinnlos, denn es gibt ja noch Menschen die klauen, trotz der Strafen, lol?!?
Man sehe auch die hohen Strafen von sagen wir 4 JAhren gefängnis. Das war zB der eine Fall, in dem der Verutrteile 80 mio Umsatz gemacht hat. Vergleicht man das mit Steuerhinterziehung oder Betrug an der Börse bei denen es um ähnliche Summen geht, bekommt man ebenfalls ähnliche Strafen.
Abgesehen davon hab ich noch nie gehört, dass jemand für den DOWNLOAD von irgendwas belangt wurde, ich stelle mir das auch äußerst schwierig vor, wie man das jmd nachweisen will. Die Staatsanwaltschaft stellt sich sicher nicht in Netzt und überwacht Leute, um sie dann wegen des Downloads eines Albums anzuzeigen.

Ich vermute er hat das Album mit einer filesharingsoftware bezogen und es dann verteilt und wurde dann vom Rechteinhaber abgemahnt, das ist eine ganz andere Kiste.

"Mein System bietet die Möglichkeit, dass alle Filme zu sehen sind im Online-Kino. Da die Filme dort billiger sein müssten (weniger Personalkosten, keine Raummiete, keine Stromkosten, etc) könnten sich die User mehr Filme fürs gleiche Geld anschauen (z.B. kann ich locker 4-5 Online-kinofilme für 5 Euro schauen für einen Kinobesuch mit Popcorn und einem Getränk). Klingt doch eigentlich - gerade für die armen mittelgroßen Unternehmen die Du angeführt hast - nach einer super Geschäftsidee;)"

Wenn die Leute bereit sind für 4-5 € PRO PERSON den Film daheim zu schauen, was ich mir kaum vorstellen kann.

"Den Teil mit dem Stehlen musste ich einfach dazu packen, weil viele Menschen immer noch nicht den Begriff einer illegalen Kopie verstehen. Und auch wenn mir klar war, dass Du es nicht für das gleiche hälst, so hast Du doch gesagt, es wäre wie Stehlen. Es ist aber eine Urheberrechtsverletzung, das ist schon ein wichtiger Unterschied."
Ich sage, wenn ich nicht ins Kino gehe, weil ich mir den Film im Internet reinziehe, dann ist das ein ähnlicher Schaden, der entsteht, wie beim Stehlen. Denn Leute haben Geld ausgegeben, haben meinen Geschmack getroffen und ich möchte den Film sehen, tue es aber nicht, weil ich ihn mir irgendwo kostenlos anschaue. Dabei bleibe ich auch.

"Weil Du nicht verstehen willst, dass der Grund für illegale Kopien nicht ist, dass Leute nicht für einen Film zahlen wollen, sondern, dass Leute nicht ins Kino gehen wollen, sondern eine Kinoplattform für zuhause haben wollen, wo sie den Film gemütlich auf ihrem Lieblingsplatz so wie sie es mögen schauen wollen."

Wieso verstehe ich das nich?? sie können es doch, DVD kaufen oder Online Videothek, gibt´s doch und ist super bequem und in guter Qualität. Aber man will eben noch diese paar Euro sparen.
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19.06.2013 11:24 Uhr von TiOne
 
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"Wann hab ich das jemals bestritten, ich frage dich ja die ganze Zeit, was das mit Raubkopien zu tun haben soll."

Das ist die Kernaussage dieses Artikels - "Ein Grund sehen die Beiden im Internet sowie in weiteren IT-Angeboten."
Wenn es um Online-Kino ginge, dann wäre das ja nicht das Problem, da dort ja eher mit Mehreinnahmen zu rechnen ist.

"Das war zB der eine Fall, in dem der Verutrteile 80 mio Umsatz gemacht hat." Hat nichts mehr mit dem illegalen downloaden zu tun, wenn diese dann gewerbsmäßig verkauft werden. Diese Menschen gehören definitiv bestraft. Unverhältnismäßig ist, dass eben normale User, die sich sachen für sich selbst ziehen genauso bestraft werden können.
Und ja, in meinem Bushido-Beispiel wurde über eine torrent-Seite geladen. Soviel anders finde ich das aber nicht, klar technisch gesehen verteilt man die Daten, die man bereits geladen an auch an andere weiter, aber das ist auf torrent-Seiten ja mittel zum zweck an seinen download zu kommen. Was das ganze natülich nicht weniger illegal macht.

Das mit dem Bußgeld nach Diebstahl hab ich eben auch ma gegoogelt und war echt erschrocken - hätte nicht gedacht, dass Diebstahl so teuer werden kann o.O

"Wenn die Leute bereit sind für 4-5 € PRO PERSON den Film daheim zu schauen, was ich mir kaum vorstellen kann"
*hust* ja nee is klar - DVD-Filme guckst Du auch immer nur alleine? Klar, dass das gleiche Recht dort fürs Online-Kino gelten muss und zwar:"Diese Kopie ist nicht für eine öffentliche Ausstrahlung bestimmt" Mehr aber auch nicht.
Wenn ich z.B. statt 5 Mio Kino besuchern aufgrund des geringeren Preises 10 Online-User habe, erwirtschafte ich dann ja trotzdem Mehreinnahmen.

"ch sage, wenn ich nicht ins Kino gehe, weil ich mir den Film im Internet reinziehe, dann ist das ein ähnlicher Schaden, der entsteht, wie beim Stehlen. Denn Leute haben Geld ausgegeben, haben meinen Geschmack getroffen und ich möchte den Film sehen, tue es aber nicht, weil ich ihn mir irgendwo kostenlos anschaue. Dabei bleibe ich auch."

Das Problem dabei ist, dass man nicht sagen kann, dass alle Leute, die einen Film im Internet gucken, diesen auch im Kino gesehen hätten. Zudem gehen die Experten davon aus, dass regelmäßige Nutzer von illegalen Streaming Seiten öfters ins Kino gehen und durch Mund-zu-Mund-Propaganda zusätzliche Leute aquirieren.

Einfach mal bei Wikipedia Raubkopie eingeben und dann unten in den Quellen nen bissl schauen - z.B. sowas http://www.zeit.de/... ist sehr interessant und hoffentlich gilt die Zeit noch als halbwegs seriöse Quelle.

"Wieso verstehe ich das nich?? sie können es doch, DVD kaufen oder Online Videothek, gibt´s doch und ist super bequem und in guter Qualität. Aber man will eben noch diese paar Euro sparen."
Siehst Du, Du verstehst mich eben nicht. Ich rede nicht von 1-2 Jahre alten Filmen in Online-Videotheken, sondern von aktuellen Kinofilmen, die man sich im Online-Kino anschaut. Gute Filme holt man sich eh später auf Blue-Ray/DVD um sie immer wieder genießen zu können (Werbefrei und ungeschnitten, am besten noch in Englischer O.V.)

Da die aktuellen Filme aber nirgends angeboten werden, greifen die Menschen auf die streaming- und downloadportale zurück. Und genau da muss die Industrie ansetzten und ein eigenes System auf den Markt bringen, der den Bedarf deckt und die ganzen möglichen Einnahmeausfälle in tatsächliche Einnahmen ummünzt. Statt dessen wird sich nur beschwert und immer wie ein Mantra runtergebetet, wie böse die Raubkopierer doch sind. Warum sie da sind spiet scheint den Leuten wohl echt zu hoch zu sein... Aber das passt auch so super ins Gesellschaftsbild: Raubkopierer nehmen den total veramten Produktionsfirmen und Hollywoodstars das Geld aus der Tasche, Computerspiele führen zu Amokläufen, Cannabis ist die schlimmste Droge von allen und macht beim Ansehen schon stark abhängig, usw usw... Thanks Oboma^^
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19.06.2013 14:59 Uhr von Falap6
 
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"Das ist die Kernaussage dieses Artikels - "Ein Grund sehen die Beiden im Internet sowie in weiteren IT-Angeboten."
Wenn es um Online-Kino ginge, dann wäre das ja nicht das Problem, da dort ja eher mit Mehreinnahmen zu rechnen ist."

In diesem Artikel geht es hier er vordergründig schonmal gar nicht um Raubkopien.

"Das mit dem Bußgeld nach Diebstahl hab ich eben auch ma gegoogelt und war echt erschrocken - hätte nicht gedacht, dass Diebstahl so teuer werden kann o.O"

Ist ja auch klar, wie gesagt, wenn ich etwas für 50 € stehle, erwischt werde und dann nur 50 € zahlen muss, dann wäre diese Strafe von 50 € ja überhaupt kein Anreiz, nicht zu stehlen, ich muss nur öfter davon kommen als erwischt werden und schon würde es sich mit Strafe schon lohnen.

"*hust* ja nee is klar - DVD-Filme guckst Du auch immer nur alleine? Klar, dass das gleiche Recht dort fürs Online-Kino gelten muss und zwar:"Diese Kopie ist nicht für eine öffentliche Ausstrahlung bestimmt" Mehr aber auch nicht.
Wenn ich z.B. statt 5 Mio Kino besuchern aufgrund des geringeren Preises 10 Online-User habe, erwirtschafte ich dann ja trotzdem Mehreinnahmen. "

Wie gesagt, das zahlt doch keiner, die Leute zahlen ja anscheinend schon die 3 € nicht und die sind geteilt.
"*hust* ja nee is klar - DVD-Filme guckst Du auch immer nur alleine?"
Das will ich ja damit sagen, die 3 € sind auch noch geteilt.

"Das Problem dabei ist, dass man nicht sagen kann, dass alle Leute, die einen Film im Internet gucken, diesen auch im Kino gesehen hätten. Zudem gehen die Experten davon aus, dass regelmäßige Nutzer von illegalen Streaming Seiten öfters ins Kino gehen und durch Mund-zu-Mund-Propaganda zusätzliche Leute aquirieren."
Also jetzt mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz, du glaubst wirklich unterm Strich, dass dadurch Mehreinnahmen entstehen?? Wirklich?

Ein ganz kurzer Blick auf die Überschrift des Zeit Artikels erlaubt ja bereits die Erkenntnis, dass deren Auffassung ist, >>weniger Schaden als die Industrie behauptet<<, Ja das ist völlig klar, dass diese Phantasiezahlen von denen nicht stimmen. Aber immer noch ein ordentlicher schaden.

"Siehst Du, Du verstehst mich eben nicht. Ich rede nicht von 1-2 Jahre alten Filmen in Online-Videotheken, sondern von aktuellen Kinofilmen, die man sich im Online-Kino anschaut. Gute Filme holt man sich eh später auf Blue-Ray/DVD um sie immer wieder genießen zu können (Werbefrei und ungeschnitten, am besten noch in Englischer O.V.) "

Mal wieder eine VÖLLIGE Übertreibung. DVD/Blu Rays kommen WENIGER Monate nach der Ausstrahlung im Kino auf DVD raus, in online videotheken noch früher. zB. Hangover 3, erwarterer US release für KAUFDVD ist August/september, dabei liefer er gerade erst im Kino an.

Und ein großer Teil der Szene besteht ja aus total professionellen Bluray Rips in 720p und 1080p, die gibts nicht zum Kino release, die kommen allermeist ungefähr zeitgleich mit den Blurays und den online videotheken oder normalen videotheken raus, und die werden auch geladen wie sau, obwohl man sie für 3 € mit mehreren Leuten gucken könnte. Und wenn dafür die Leute schon zu geizig sind kann mir keiner erzählen, sie laden, weil sie an der Kinokasse abgezockt werden.
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19.06.2013 16:32 Uhr von TiOne
 
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"In diesem Artikel geht es hier er vordergründig schonmal gar nicht um Raubkopien." Aha, also hat der Umsatzrückgang der Angeprangert wird und für den das Internet mitverantwortlich gemacht wird, also gar nix mit Raubkopien zu tun? Ok, dann können die Leute ja ohne probleme weiter kopieren, wenn das kein Umsatzrückgang verursacht...

"Wie gesagt, das zahlt doch keiner, die Leute zahlen ja anscheinend schon die 3 € nicht und die sind geteilt. "
Tja, Du sagst das zahlt keiner, ich sage in meinem Freundeskreis gibt es viele Menschen die auf genau dieses Geschäftsmodell warten. Aber eben nur für aktuelle Filme und nicht für alte (3-6 Monate ist heutzutage alt in der Branche).

"Also jetzt mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz, du glaubst wirklich unterm Strich, dass dadurch Mehreinnahmen entstehen?? Wirklich?"
Definitiv, sonst würde ich es nicht schreiben. Anders herum gefragt: Glaubst Du wirklich alle Menschen sind assoziale Schmarotzer und Kriminelle und wollen auf keinen Fall auch nur einen Cent ausgeben, für ihre Unterhaltung?

"Ein ganz kurzer Blick auf die Überschrift des Zeit Artikels erlaubt ja bereits die Erkenntnis, [...] Aber immer noch ein ordentlicher schaden."
Was ist mit den Berichten die sagen es bringt positive Effekte? Was ist mit Statistiken die Aussagen, dass Menschen, die Filme auf Streamingseiten gucken öfters ins Kino gehen, als Menschen, die das nicht tun?

"Mal wieder eine VÖLLIGE Übertreibung. DVD/Blu Rays kommen WENIGER Monate nach der Ausstrahlung im Kino auf DVD raus, in online videotheken noch früher. zB. Hangover 3, erwarterer US release für KAUFDVD ist August/september, dabei liefer er gerade erst im Kino an." Möglicherweise Übertreibung, vielleicht kann ich aber auch einfach nicht einsehen, dass Kinos eine Monopolstellung für aktuelle Kinofilme haben dürfen. Vielleicht will ich keine 3-6 Monate warten? Und dann? Dann MUSS ich ins Kino gehen, auch wenn ich Kinos doof finde? Ja, klingt fair... NOT!

"Und ein großer Teil der Szene besteht ja aus total professionellen Bluray Rips in 720p und 1080p, die gibts nicht zum Kino release, [...], weil sie an der Kinokasse abgezockt werden."
720p und 1080p sind oft 2-4 Wochen nach Kinorelease auf den Börsen, teilweise mit HDCams in China/Russland abgefilmt, teilweise anscheinend die Kinoversion gerippt oder andere private Testversionen. Spätestens nach einem Monat kommt die ausländische Bluerayversion auf die Börsen. Wie ich bereits erwähnte, die User wollen nicht ewig warten, sie wollen den Film wie Kinogänger auch zum Release genießen. Aber: Zum Release gibt es nirgends im Netz Versionen, die keinen Augenkrebs verursachen und genau da kann die Industrie ansetzten und ihr eigenes Monopol errichten: Kinofilme, zum Release, in FullHD und Dolby 5.1, in allen Sprachen, allen Untertiteln, mit einer vernünftigen (d.h. fairer) Preispolitik (und keiner Abzocke wie 10 Euro pro Kinofilm) und voila, die Kunden werden in Schaaren angelaufen kommen. Und ja, ich wiederhole das auch gerne nochmal: Da bin ich felsenfest von überzeugt!

Es gibt übrigends auch Menschen, die kein Blueray-Abspielgerät besitzten, die sich die Filme dann in 1080p ziehen, weil ihr Rechner ansonsten die Voraussetzungen erfüllt.

Aber ich glaube unsere Diskussion führt zu nichts. Du willst die Raubkopierer alle als schlechte Menschen hinstellen, ich sage die Nutzer von Streamingseiten tun dies, weil ihnen die Alternative fehlt und wenn die Industrie diese liefern würde, würden viele Menschen auf den Zug aufspringen, alleine schon, weil sie dann nicht kriminell werden müssen und angst haben müssen vor übertriebenen Urteilen. Wer racht hat werden wir wahrscheinlich so bald nicht erfahren, weil die Filmlobby die Leute lieber ins Kino zwingen will, als wirklich etwas an dem Problem zu ändern.
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19.06.2013 17:29 Uhr von Falap6
 
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"Aha, also hat der Umsatzrückgang der Angeprangert wird und für den das Internet mitverantwortlich gemacht wird, also gar nix mit Raubkopien zu tun? Ok, dann können die Leute ja ohne probleme weiter kopieren, wenn das kein Umsatzrückgang verursacht..."
Das habe ich doch überhaupt nicht gesagt. 1. Du hast mit Raubkopiererei angefangen und dann 2. behauptet es ginge vordergründig in dem Kapitel darum und nur weil ich das dementiere gehst du nun ins andere Extrem über und schreibst, aus meiner Aussage könne man irgendwie herrausnehmen, das habe mit alledem nix zu tun? Lies mal was du das schreibst, es ergibt immer weniger Sinn.

"Definitiv, sonst würde ich es nicht schreiben. Anders herum gefragt: Glaubst Du wirklich alle Menschen sind assoziale Schmarotzer und Kriminelle und wollen auf keinen Fall auch nur einen Cent ausgeben, für ihre Unterhaltung? "
Also wirklich, wieder total ins Extreme Gegenteil, in keiner Weise habe ich das auch nur angedeutet, lediglich, dass es diese Menschen gibt, nicht, dass es ALLE machen nicht mal ein Großteil habe ich gesagt, bitte LESEN.

"Was ist mit den Berichten die sagen es bringt positive Effekte? Was ist mit Statistiken die Aussagen, dass Menschen, die Filme auf Streamingseiten gucken öfters ins Kino gehen, als Menschen, die das nicht tun? "

Dann poste doch so einen Artikel und nicht einen der was ganz andere sagt, du widersprichst ja sogar dem Inhalt des Artikels (denn ich aus Faulheit nicht gelesen habe, aber ich berufe mich hier auf den Titel).

"Was ist mit Statistiken die Aussagen, dass Menschen, die Filme auf Streamingseiten gucken öfters ins Kino gehen, als Menschen, die das nicht tun? "
Falls das so sein sollte, was ich damit nicht sagen will - vorraussichtlich, falls du das im Anschluss behaupten möchtest- wäre das noch lange kein Beweis, dass es für die Einnahmen förderlich wäre. Es kann ja auch genau so gut sein, dass Leute die Streamingportale besuchen, generell VIEL öfter ins Kino gehen nur eben seltener, als wenn sie sie nicht benutzen würde. Es fallen zum Beispiel Leute in die Statisitik herein, die nie ins Kino gehen und nie auf Streamingportale gehen. Leute die auf Streamingportale gehen und seltener ins Kino als ohne streamingportale gehen in so einer Statistik häufiger ins Kino. Gar nicht so schwer oder?


"Möglicherweise Übertreibung, vielleicht kann ich aber auch einfach nicht einsehen, dass Kinos eine Monopolstellung für aktuelle Kinofilme haben dürfen. Vielleicht will ich keine 3-6 Monate warten? Und dann? Dann MUSS ich ins Kino gehen, auch wenn ich Kinos doof finde? Ja, klingt fair... NOT! "
Ob das Fair ist, will ich mich gar nicht zu äußern, so ist das halt im Kapitalismus, und der Film gehört eben anderen Menschen. Darauf will ich auch gar nicht hinaus. Aber es scheint ja viele zu geben, denen drei Euro für mehrere Personen für einen Film zuviel ist, ihn in guter Qualität laden, also nachdem er bereits zum Verleih erschienen ist und die sollen dann, wenn er im Streaming gleichzeitig erhältlich ist, mehrere Euro pro Person (im Schnitt) zahlen. Das klingt ziemlich absurd.

"720p und 1080p sind oft 2-4 Wochen nach Kinorelease auf den Börsen, teilweise mit HDCams in China/Russland abgefilmt, teilweise anscheinend die Kinoversion gerippt oder andere private Testversionen. Spätestens nach einem Monat kommt die ausländische Bluerayversion auf die Börsen. Wie ich bereits erwähnte, die User wollen nicht ewig warten, sie wollen den Film wie Kinogänger auch zum Release genießen."

Das ist einfach Unsinn, die großen Filme kommen weltweit recht zeitgleich in die Kinos. Geh zum Beispiel mal auf vcdq, dort sind die allermeisten releases aufgeführt, in keinem Fall in guter Qualität in 2-4 wochen nach Erscheinen im Kino.

"Es gibt übrigends auch Menschen, die kein Blueray-Abspielgerät besitzten, die sich die Filme dann in 1080p ziehen, weil ihr Rechner ansonsten die Voraussetzungen erfüllt."
Einen Fernseher besitzen auf dem sich eine 1080p Quelle lohnt und dann zu geizig zu sein, ein blu ray laufwerk für 50€ (oders so?) anzuschaffen und deswegen den Film saugen? und du meinst diese LEute zahlen für den Film in einer Online videothek.???

" Du willst die Raubkopierer alle als schlechte Menschen hinstellen"
FALSCH, will ich nicht, ich wehre mich nur gegen die Leute, die meinen das wär überhaupt kein Ding und würde niemandem Schaden, das ist mindestes so absurd wie die Behauptungen der Filmindustrie, die ja bekannterweise immer rechnet, als würde jeder dem Film bezhalen, wenn er ihn nicht streamen würde. Und nochmals, ich habe noch von keinem Fall gehört, in dem ein BEsucher einer Streamingseite zu irgendeiner Strafe verdonnert wurde.

"ich sage die Nutzer von Streamingseiten tun dies, weil ihnen die Alternative fehlt und wenn die Industrie diese liefern würde"
Einige vllt, aber alle die einen Film als blu ray rip saugen tun dies nur um die 3 € pro Film zu sparen, alles andere ergibt keinen Sinn.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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19.06.2013 22:06 Uhr von TiOne
 
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"Nach Aussagen der beiden Regisseure und Produzenten George Lucas und Steven Spielberg steht der US-amerikanischen Filmindustrie schwere Zeiten bevor. [...] Mehrere Mega Produktionen werden in nächster Zeit floppen. [...] Ein Grund sehen die Beiden im Internet sowie in weiteren IT-Angeboten."
So und nun erleuchte mich bitte, welche Internet und IT-Angebote es der Filmindustrie denn soooo schwer machen? Meiner Meinung nach gibt es da nur illegale Kopien, weil ja aus allen anderen aktuell vorhandenen Angeboten Geld aquiriert wird. Vielleicht bin ich nicht derjenige mit dem Leseproblem, huh?

"Also wirklich, wieder total ins Extreme Gegenteil, in keiner Weise habe ich das auch nur angedeutet, lediglich, dass es diese Menschen gibt, nicht, dass es ALLE machen nicht mal ein Großteil habe ich gesagt, bitte LESEN"
Logische Schlusfolgerung aus Deiner Frage, ob ich wirklich denke, dass dadurch Mehreinnahmen entstehen würden. Dies ist eben nur dann nicht möglich, wenn niemand das Angebot nutzen würde und weiter illegal Filme schauen würde. Demnach sagst Du aus, dass so gut wie alle Menschen, die nun Filme illegal streamen, es in Zukunft weiter machen würden, demnach sind so gut wie alle Schmarotzer sind.

"Dann poste doch so einen Artikel und nicht einen der was ganz andere sagt, du widersprichst ja sogar dem Inhalt des Artikels (denn ich aus Faulheit nicht gelesen habe, aber ich berufe mich hier auf den Titel)." o.O Wow, du warst zu faul wikipedia zu öffnen, links anzuklicken und zu lesen, stellst aber trotzdem den Inhalt des Artikels in Frage... merkst selber wie lächerlich das klingt, oder? Wirkt auch echt reif in einer Diskussion:"Ich habe mitgekriegt, dass sie Argumente haben, aber ich war zu faul ihnen zuzuhören, deswegen gelten die nicht"
http://www.zeit.de/...
http://www.sueddeutsche.de/...
http://www.heise.de/...
So, diesmal hab ich extra 3 ausgesucht, wo der Titel für dich nicht irreführend ist...
Und möglicherweise sind mehrere Studien kein beweis *rollseye* - aber dann kann ich genauso gut sagen, die Publikationen der Film- und Musikindustrie sind nicht richtig, weil baum!

"Ob das Fair ist, will ich mich gar nicht zu äußern, so ist das halt im Kapitalismus, und der Film gehört eben anderen Menschen. Darauf will ich auch gar nicht hinaus. Aber es scheint ja viele zu geben, denen drei Euro für mehrere Personen für einen Film zuviel ist, ihn in guter Qualität laden, also nachdem er bereits zum Verleih erschienen ist und die sollen dann, wenn er im Streaming gleichzeitig erhältlich ist, mehrere Euro pro Person (im Schnitt) zahlen. Das klingt ziemlich absurd."
Kapitalismus, ein guter Anfang - denn dieser beruht auf Angebot und Nachfrage. Nachfrage ist vorhanden. Nun muss das Angebot von der Industrie kommen. Die Tauschbörsen waren da nämlich einfach nur schneller.
Aber ich mach das jetzt auch einfach mal wie Du: Zeig mir eine Statistik die deine Aussage belegt. Wievielen Leuten sind 3 Euro pro Film mit mehreren Personen zuviel? Wo sind die illegalen download Statistiken? Du kannst mir hier ja sonst einen vom Pferd erzählen...

"Das ist einfach Unsinn, die großen Filme kommen weltweit recht zeitgleich in die Kinos. Geh zum Beispiel mal auf vcdq, dort sind die allermeisten releases aufgeführt, in keinem Fall in guter Qualität in 2-4 wochen nach Erscheinen im Kino."
Dann bist du auf den falschen Seiten unterwegs (btw. interessant, dass du überhaupt auf den Seiten unterwegs bist - du wirst doch nicht etwa einer dieser miesen bösen Raubkopierer sein?!). Iron Man 3 war keine 3 Wochen nach Release als Rip aus China in 720p vorhanden. Woher ich das weiß? Ein Kollege von mir hat ihn da gezogen.

"Einige vllt, aber alle die einen Film als blu ray rip saugen tun dies nur um die 3 € pro Film zu sparen, alles andere ergibt keinen Sinn." Weil etwas für dich keinen Sinn ergibt, ist das allgemein gültig? Bist du ausgewiesener Experte in diesem Fachgebiet?

Mir nun egal was Du antwortest, ich bleibe einfach auch bei meiner Meinung, - die ich wenigstens mit mehreren Menschen teile - dass es genug Menschen gibt, die auf richtiges Online-Kino (und nein kein Online-DVD-Verleih, sondern topaktuelle Kinofilme) warten und bereitwillig dafür Geld ausgeben würden. Und selbst wenn das Weltweit nur eine Millionen Kunden pro Monat sind, sind das immer noch eine Millionen Kunden mehr als bisher. Klingt für mich nach einer win:win-Situation.

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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19.06.2013 23:32 Uhr von Falap6
 
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"So und nun erleuchte mich bitte, welche Internet und IT-Angebote es der Filmindustrie denn soooo schwer machen? Meiner Meinung nach gibt es da nur illegale Kopien, weil ja aus allen anderen aktuell vorhandenen Angeboten Geld aquiriert wird. Vielleicht bin ich nicht derjenige mit dem Leseproblem, huh? "

Steven Spielberg, sagt die Leute würden weniger ins Kino gehen, weil sie mehr Zeit für ANDERE Medien aufwenden, wie Videospiele und Onlineserien bei hulu, die häufig kostenlos und/oder werbefinanziert sind, es geht in dem ganzen Artikel nicht hauptsächlich um illegale Kopien (m.E.) Damit hast du angefangen.


"Dies ist eben nur dann nicht möglich, wenn niemand das Angebot nutzen würde und weiter illegal Filme schauen würde."
NEIN, reicht ja schon, wenn einer es macht, schon ist es eine Mehreinnahme, und ich sage und glaube auch nicht, dass alle die illegal Filme gucken Schmarotzer sind. Ich rede generell nur von dem Teil, der es macht und Geld spart.

"Wow, du warst zu faul wikipedia zu öffnen, links anzuklicken und zu lesen, stellst aber trotzdem den Inhalt des Artikels in Frage... merkst selber wie lächerlich das klingt, oder?
Wirkt auch echt reif in einer Diskussion:"Ich habe mitgekriegt, dass sie Argumente haben, aber ich war zu faul ihnen zuzuhören, deswegen gelten die nicht"

Wieder unfähig zu lesen. Ich habe deinen ZEIT (nicht wikipedia) Artikel geöffnet, den Titel gelesen und gesehen worum es ging, und war zu faul, den ganzen Artikel zu lesen, ich muss ja bereits deine ganzen Kommentare lesen, du scheinst meine ja nicht richtig zu lesen. Falls durch den Titel ich eine falsche Annahme über den Inhalt gemacht habe, dann korrigier mich doch, aber der Titel war schon ganz schön aussagend.

jetzt habe ich deine drei Studien angeklickt, der erste sagt schonmal nicht aus, dass die Leute DURCH das illegale Filmangebot mehr Geld dafür ausgeben, sondern dass die die illegale Filme gucken auch mehr Geld für Filme ausgeben, den Unterschied habe ich ja bereits lang und breit erklärt,
der zweite Link sagt das ebenfalls nicht aus, was dort beschrieben wird, ist ja das Geld für Filme sparen und woanders ausgeben. Was ist das denn für eine toll Rechtfertigung (Robin Hood)
Der dritte behauptet das tatsächlich, das würde aber deinem ersten Zeitartikel widersprechen, die ja ganz klar von einem Schaden sprechen.

"Kapitalismus, ein guter Anfang - denn dieser beruht auf Angebot und Nachfrage. Nachfrage ist vorhanden. Nun muss das Angebot von der Industrie kommen. Die Tauschbörsen waren da nämlich einfach nur schneller."
Angebot und Nachfrage als marktwirtschaftliches Konzept, damit ist wohl kaum illegales Angebot gemeint, meinst du das im Ernst??? Wirtschaftet ein Kaufhaus schlecht, wenn um die Ecke Hehlerware angeboten wird?

"Aber ich mach das jetzt auch einfach mal wie Du: Zeig mir eine Statistik die deine Aussage belegt. Wievielen Leuten sind 3 Euro pro Film mit mehreren Personen zuviel? Wo sind die illegalen download Statistiken? Du kannst mir hier ja sonst einen vom Pferd erzählen..."
Wieso wie ich? Habe ich dich nach irgendwelchen Statistiken gefragt? Leute die einen HD Film laden, den es bereits gibt sind ja ganz offensichtlich nicht bereit dazu ihn zu bezahlen, sonst würden sie ihn ja in der Online Videothek gehen, oder widersprichst du da?? Soll ich jetzt ernsthaft auf eine entsprechende Seite gehen und die Klicks nennen?????

"Dann bist du auf den falschen Seiten unterwegs (btw. interessant, dass du überhaupt auf den Seiten unterwegs bist - du wirst doch nicht etwa einer dieser miesen bösen Raubkopierer sein?!). Iron Man 3 war keine 3 Wochen nach Release als Rip aus China in 720p vorhanden. Woher ich das weiß? Ein Kollege von mir hat ihn da gezogen. "
Ich weiß nicht wie es bei Iron man ist, es ist aber wirklich äußerst selten, dass mal eine DVD/bluray geleakt wird, die Chinesischen Exemplare sind in äußerst miserabler Qualität, hier mal nach ein paar sekunden suchzeit ein paar screenshots von so einem exemplar (http://www.vcdq.com/...)
Nur weil ich mich da auskenne heißt ja lange nicht, dass ich irgendwas illegales mache oder nicht mache. VCDQ hat wirlich eine umfassende Liste an so ziemlich allen Szene releases die es gibt.

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