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Kommentar: "Erdogan-Bashing" deutscher Medien sei ungerechtfertigt

Seit den Anfängen der Protesten, haben die deutschen Leitmedien einseitig Stellung gegen Erdogan bezogen, so sieht es zumindest Mustafa Esmer. Von "Türkischem Frühling" und Wutbürgern sei die Rede, er würde als Despot, Diktator und Sultan beschrieben. Dass man damit nur Ressentiments bestimmter Oppositionellen bediene, scheine egal.

Der Autor verweist auf die Türkei vor der AKP-Regierung von Erdogan. Vor ihm gab es eine Junta-Verfassung von 1982, die dem Präsidenten immense Macht zusprach. Die hätte Erdogan, von der Opposition kritisiert, zugunsten der Nationalversammlung gestärkt. Dies als Konzentrierung von Macht zu beschreiben sei bedauerlich.

Die Dominanz des Militärs sei eingeschränkt worden, die Rechte einzelner seien gestärkt worden. Todesstrafe sei abgeschafft, Frauenrechte seien verbessert, ein sehr gutes Gesundheitssystem sei aufgebaut worden. Trotzdem würden alle Erdogan kritisieren, als ob er für alles mögliche zuständig wäre.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Kritik, Recep Tayyip Erdogan, Kommentar
Quelle: www.migazin.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 19:34 Uhr von tipico
 
+16 | -8
 
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Jetzt werden auch noch Kommentare zu dem Thema hier veröffentlicht.... langsam reichts auch schon wieder mit Iran ähhhm Türkei News dazu.
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14.06.2013 19:37 Uhr von Mankind3
 
+20 | -7
 
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Tamerlan ist die verstärkung von Konstantin(Haberal)...da musst du dich über solche News nicht wundern tipico
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14.06.2013 19:37 Uhr von Crushial
 
+20 | -9
 
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"Todesstrafe sei abgeschafft, Frauenrechte seien verbessert, ein sehr gutes Gesundheitssystem sei aufgebaut worden."

Das ist leider nur ein kleiner Bruchteil, quasi ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Bzw. einiges stimmt davon nicht. Dass die Todesstrafe abgeschafft wurde, ist nur von offizieller Seite aus richtig. Inoffiziell gibt es weiterhin Todesstrafen, sogar von der Polizei und dem Militär, die eigentlich für die Sicherheit der Menschen zuständig sein sollen. Trotzdem töten sie Menschen und niemand unternimmt etwas dagegen. Im Gegenteil: Man bejubelt sie sogar dafür, wenn es sich um Ehrenmord oder so einen Quatsch handelt. Und bevor jemand kommt, dass das nicht stimmt, es steht sogar selbst auf Wikipedia. Zitat:

"So hat seit 2004 auch die Türkei die Todesstrafe gesetzlich abgeschafft. Illegale Tötungen durch Polizei und Militär, sei es bei Festnahmen oder durch Folter in Haft, geschehen dort weiterhin."

Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Wirklich sehr fortschrittlich, ehrlich! Und Erdogan ist mein Held, weil er die Schnauze bei sowas hält! Ja, wir müssen ihn alle bejubeln ...

Mein Gott, diese Heuchelei der Türkei ...

[ nachträglich editiert von Crushial ]
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14.06.2013 19:42 Uhr von Crushial
 
+22 | -9
 
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@Tamerlan:

Ach ich sehe gerade erst dein Profilbild. Ja ok, das sagt dann wohl alles. Wieder so jemand, der alle pauschal als "Nazis" oder "braunes Pack" bezeichnet, die nicht für die Türkei sind. Dann ist deine Sichtweise ja sowieso klar.

Ist Haberal dein Cousin? ;)

[ nachträglich editiert von Crushial ]
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14.06.2013 20:16 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -16
 
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14.06.2013 20:34 Uhr von Crushial
 
+8 | -6
 
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@ Tamerlan:

Jep, deswegen sieht das "Nazis raus" auch so extrem hinzugefügt ins Bild aus. Wurde natürlich auch gar nicht nachträglich ins Bild eingefügt. Das komplette Bild an sich leicht unscharf aber die Wortwahl "Nazis raus" ist selbst bei Zoom 300% so scharf, dass man eine Sonnenbrille benötigt, um Pixel zu erkennen. Ist auch gar nicht gefaked ;).
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14.06.2013 20:37 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -10
 
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Ach Crushial, Google doch erst bevor du versuchst mich zu widerlegen: http://goo.gl/...
Der Kerl hat ein Lied das so heißt. Aber du bist ja wohl der Photoshop-Experte, deswegen glaube ich dir mal. :)
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14.06.2013 20:53 Uhr von syndikatM
 
+3 | -5
 
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adolf erdogan ist ein despot wie kein zweiter. das zeigt schon dass die ganzen emigranten welche aus der türkei geflüchtet sind, um in europa zu leben, nicht wieder in die türkei wollen. die türken haben angst und wollen lieber in deutschland und co. leben, statt bei so einem tyrannen.

von erdogan stammt auch das zitat über die Europäische Union: "in der die Türken nichts zu suchen hätten"

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