14.06.13 16:17 Uhr
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US-Regierung verteidigt sich: PRISM-Programm verhindert Blutbad

Das amerikanische Präsidialamt nennt Beispiele für die Nützlichkeit ihres Überwachungsprogrammes. So hätte PRISM dazu geführt, dass im Jahr 2009 die Verhaftung eines Mannes in Chicago einen Bombenanschlag in Dänemark verhindert hat.

Im gleichen Jahr konnte mit Hilfe von PRISM ein Bombenanschlag auf die New Yorker U-Bahn vereitelt werden.

Auch die Machenschaften der Sauerland-Gruppe, die Sprengstoffanschläge vorbereitete, wären nur mit Hilfe der Hinweise der NSA aufgedeckt worden.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Anschlag, Verteidigung, Blutbad, US-Regierung, PRISM
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 16:17 Uhr von montolui
 
+20 | -2
 
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Ist die Verhinderung von Terroranschlägen nur durch das akzeptieren einer totalen Überwachung möglich?
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14.06.2013 16:36 Uhr von Slevin-Kelevra
 
+10 | -0
 
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Was soll ich auch mit meiner Freiheit. Die gebe ich gerne her, wenn ich dafür Sicherheit habe..

/Ironie off
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14.06.2013 16:39 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+10 | -2
 
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Wenn dem so ist, ist das Ausmaß viel schlimmer als Gedacht weil das ganze dann anscheinend wirklich funktioniert.


Nur mehr Gründe dagegen, nicht dafür.

Die Freiheit von vielen muss mehr wiegen als das Leben einzelner. Das ist einfach so, so grausam das klingen mag.
Angehörige von Opfern sehen das sicherlich anders, aber die dürfen da nichts zu sagen haben: Wir lassen ja auch nicht die Familie eines Mordopfers das Urteil fällen.


Was wir brauchen ist ein Verbot der überregionalen Berichterstattung über Anschläge, bzw. wenigstens eine nüchterne Berichterstattung, kurz und bündig, ohne Effekthascherei.
Der Erfolg des Terrorismus hängt einzig davon ab wie viel Aufmerksamkeit er bekommt.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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14.06.2013 16:40 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -7
 
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"Ist die Verhinderung von Terroranschlägen nur durch das akzeptieren einer totalen Überwachung möglich?"

Die Frage wird hier wohl niemand beantworten können. Aber was wäre, wenn die Antwort darauf "nein" ist. Was wäre, wenn es diese Überwachung braucht um Anschläge und kriminelle Machenschaften aufzudecken?

Irgendwo kommt man da in die philosophische Ecke, denn letztendlich ist es die Frage danach, was mehr wiegt - Freiheit oder Menschenleben.

Ich wollte das nicht entscheiden wollen. Was man aber wohl sagen kann ist, dass wahrscheinlich genau die Gleichen, die sich jetzt so empört zeigen, mindestens genauso laut starkt äußern würden, wenn plötzlich Anschläge und Kriminalität steigen.

Ich weiß es nicht, ob es diese Überwachung braucht. Nehmen wir aber mal an, dass die Angaben in der News so stimmen, wäre es das dann wert, oder würde der Erfolg dann nicht sogar Recht geben?

Ich weiß, für die Chemtrail-Alien-Nazi-Verschwörungsfraktion ist es undenkbar, dass diese Überwachung tatsächlich nützlich sein kann. Die stehen aber auch nicht in der Verantwortung, und daher fällt es ihnen leicht zu schwätzen. Zumal sie wahrscheinlich nicht mal einen Prozent Einblick in die tatsächlichen Vorgänge haben.

Für mich steht es außer Frage, dass ich (ganz persönlich) damit leben kann, wenn zum Schutze aller, auch meiner Freunde, Familie oder anderen Menschen, eine solche Maßnahme betrieben wird. Zumindest mit dem Gegenteil wollte ich noch weniger leben müssen.

Was ist Freiheit wert, die tagtäglich bedroht wird, und zwar von solchen Individuen, die ihr wirklich schaden wollen? Ist das dann überhaupt noch Freiheit?
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14.06.2013 16:44 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+9 | -2
 
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Bildungsminister

Was wäre wenn die DDR, die CCCP, das NS-Deutschland usw.usf. derartige Mittel gehabt hätte?

Die Überwachungsmöglichkeiten verschwinden nicht wieder, wenn die Macht nicht mehr von Demokraten ausgeübt wird.


Davon ab das sie gegen Anschläge nichts ausrichten kann.
Gegen Vollidioten, die Art von Terrorist die sogar zu blöd ist einen Zünder zu bauen, klar.

Aber wenn man mit Intelligenz an "die Sache" rangeht, hat Überwachung keine Chance gegen Terrorismus.
-> Breivik



[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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14.06.2013 16:50 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+6 | -2
 
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Anmerkung:

Eine Einzelperson mit einem Messer könnte mit genug Entschlossenheit dutzende Leute innerhalb von Minuten töten.

Das weiß auch der Staat. Die Terroristen die uns bedrohen sind (oben genannte) Vollidioten. Das weiß der Staat auch.

Aber die Überwachung dient nicht der Bekämpfung des islamischen Terrors (dessen Hauptakteure ohnehin keine moderne Kommunikation nutzen) sondern selbst in der "Demokratie" der des Volkes.
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14.06.2013 16:52 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -5
 
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Jesus_From_Hell

Und du glaubst allen ernstes, dass das solche Schurkenstaaten stören würde, selbst entsprechende Maßnahmen zu entwickeln? Man darf wohl davon ausgehen, dass wenn die USA solche Programme betreiben, dass es ihnen andere, weniger demokratische Länder gleich tun.

Was du vorschlägst ist, dass die demokratischen Länder, so undemokratisch sie manchmal auch sein mögen, abrüsten und ihre Waffen im Kampf wogegen auch immer fallen lassen, um dann gegenüber Ländern wie China, oder z.B. dem Iran ins Hintertreffen zu geraten.

Du hast Recht. Solche Möglichkeiten verschwinden nicht wenn sich eine Regierung ändert, aber sie verschwinden auch nicht, wenn demokratische Länder darauf verzichten. Ein Regime wird sich sicherlich nicht davon abbringen lassen, nur weil es in demokratischen Ländern geächtet wird. Ganz im Gegenteil würde man es dort als Vorteil werten, was es wohl auch wäre.

Wenn man natürlich davon ausgeht, dass diese Maßnahmen immer zum Schaden Dritter sind, dann kann man wohl keinen anderen Standpunkt einnehmen. So groß die Gefahren auch sein mögen, so groß die Zweifel die damit einher gehen, so sehr sollte man eben nie vergessen, dass damit auch positive Dinge einher gehen.

Tut mir leid, aber zu glauben, die "Bösen" würden auf solche Maßnahmen verzichten, weil wir es so wollen, halte ich für fatal. Ganz im Gegenteil würde dadurch wohl die Bedrohung für den freiheitlichen Gedanken und die Demokratie steigen, weil man einen erheblichen Teil zum Schutz eben dieser aufgeben würde. Das ist zumindest meine persönliche Meinung.
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14.06.2013 17:21 Uhr von T¡ppfehler
 
+7 | -1
 
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Solange der Schaden größer ist, als der mögliche Schutz, kann man Überwachung nur ablehnen.
Gerade als Deutscher sollte man wissen, dass Überwachung und Bespitzelung abzulehnen ist.
Sicher hatte die Überwachung in der DDR auch etwas Gutes: Leute, die in der Produktion nicht zu gebrauchen waren, hatten eine Beschäftigung. Die Ergebnisse, die sie ablieferten waren aber auch nicht zu gebrauchen. Das führte zu vielen unschuldig Inhaftierten, einigen Toten und sonstigen Problemen der Bevölkerung.

Wenn man ständig überwacht wird, kann man sich alles andere als sicher fühlen. Das ist unmenschlich. So etwas kann man nicht einfach so hinnehmen.

Den USA fehlt diese Erfahrung, aber wir haben sie und sollten sie nutzen. Deutschland darf keine Kopie der USA werden, wir müssen uns distanzieren.
Die EU wäre eine gute Hilfe auf diesem Weg gewesen, die aber leider gescheitert ist.

Als US-Amerikaner muss man eher Angst haben, weil sie sich viele Feinde auf der Welt gemacht und viele Zivilisten getötet haben. Es gäbe einen ganz anderen Ansatz, Überwachung überflüssig zu machen.
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14.06.2013 17:30 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -5
 
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@ T¡ppfehler

Mal davon ab, dass nicht nur die USA ein solches Programm betreiben, sondern mitunter auch Kanada, wie wir seit dieser Woche wissen, und viele europäische Länder bei der Auswertung von Prism helfen, kann ich deinen Verweis auf die Zivilisten nicht ganz teilen.

Es mag sein, dass die USA Zivilisten getötet haben, aber die Deutschen mitunter auch. Dazu gehören bekannte Fälle, wie die durch Oberst Klein angeordnete Bombardierung, und wahrscheinlich nicht wenige unbekannte Fälle.

Mal davon ab, dass Deutschland in Europa als DAS Rückzugsland für Terroristen gilt. Nicht umsonst hat sich die Zahl der Salafisten binnen eines Jahres verdreifacht, von denen mittlerweile einige mitunter in Syrien kämpfen.

Das zu einem Problem der USA zu machen halte ich für sehr naiv, und das meine ich nicht so böse wie es klingen mag. Die Sauerland-Zelle, der versuchte Anschlag am Bonner Hauptbahnhof, das sollte eigentlich deutlich genug zeigen, dass wir hier nicht minder auf einem Pulverfass sitzen. Und das sind solche Fälle von denen man weiß.

Mal davon ab, dass es verquer ist zu glauben, dass Radikale, die mitunter ihre Religion für die einzig wahre halten, und denen es daran gelegen ist Ungläubige zu töten, plötzlich damit aufhören würden, wenn es keine zivilen Opfer mehr gäbe. Auch diese Sichtweise finde ich recht irritierend und ein wenig blauäugig. Natürlich eröffnet das die Frage danach, was zuerst da war: Der böse Terrorist, oder ein Grund, der den Terroristen erst zu einem solchen macht? Im Grunde irrelevant, weil es immer einen Grund geben wird, der solche Handlungen rechtfertigt.
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14.06.2013 18:09 Uhr von T¡ppfehler
 
+4 | -1
 
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Sicher, aber dass man glaubt, dass mit den Überwachungsmaßnahmen Terroristen identifiziert werden sollen, ist nicht weniger blauäugig.
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14.06.2013 18:25 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Totale Überwachung, toll...
Nur, wenn die, welche an der Spitze dieses Überwachungs-Apperates sitzen die grössten Terroristen der Welt sind.... wirklich toll...
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14.06.2013 19:03 Uhr von GroundHound
 
+2 | -2
 
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Das Bombenattentat von Boston konnten sie aber nicht verhindern.
Mit dieser Überwachung kann man nur ganz unvorsichtige und dumme Teroristen erwischen. Und die werden immer weniger.
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14.06.2013 19:48 Uhr von spamkrieger
 
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@Bildungsminister

Der Zweck heiligt die Mittel.
Selbstverständlich kann ich PRISM damit verteidigen, dass sich damit Schlimmeres verhindern lässt...
Das kann ich aber auch mit jeder X beliebigenTat verteidigen...
Vielleicht ein wenig Scheinheilig oder?

Tatsache ist doch eins... und das hat uns die Geschichte immer und immer wieder gezeigt.
Macht korrumpiert! Was ist also Wahrscheinlicher?
Das dieses System nur dafür genutzt wird, dass die Demokratie geschützt wird oder eventuell doch irgendwann dafür genutzt wird
um ganz eigene, egoistische Ziele zu schützen?!?
Beispiel Vorratsdatenspeicherung... Was hat man versprochen und für was wurde es genutzt?
Soll ich also hoffen, das die Dinge vor dem uns dieses System schützen soll, niemals schlimmer sein werden wie die der eigenen Interessen der
Egos, die dieses System steuern?!?


Ich bleib bei dem Motto:
Wer die Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu wiederholen!
Wer aus der Geschichte nichts lernt, der ist einfach nur verdammt!


Gruss
Spamkrieger
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14.06.2013 20:38 Uhr von wombie
 
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Zweierlei:
1. PRISM ist kein Einzelfall. Wer allen ernstes glaubt nur die USA betreiben solche Ueberwachung lebt in irgendeiner Traumwelt.
2. Die rechtfertigung "Wer nix zu verbergen hat sollte da auch nix befuerchten" ist Schwachsinn. Daten die irgendwo gespeichert sind, sind grundsaetzlich auch missbrauchbar.

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