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Masar-i-Scharif: Mysteriöser Todesfall eines Bundeswehrsoldaten wirft Fragen auf

Wie ShortNews bereits berichtet hat, fand man vergangene Woche in Nordafghanistan einen Bundeswehrsoldaten tot in seinem Zelt. Zunächst ging man davon aus, dass es sich dabei um einen Selbstmord handelt. Nun aber wird der Fall immer mysteriöser.

Die Kameraden von dem 24-jährigen Stabsgefreiten fanden ihn mit einer schweren Kopfverletzung in seinem Zelt. Nun gibt es viele Fragen. Von der Tatwaffe sowie dem Projektil fehlt bislang jede Spur. Trotz einer intensiven Suche konnte nichts gefunden werden.

Ferner war der Soldat stark alkoholisiert, obwohl im Camp nur zwei Dosen Bier pro Abend erlaubt sind. Zur Zeit dienen in Masar-e-Scharif knapp 2.900 deutsche Soldaten.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Soldat, Bundeswehr, Todesfall, Rätsel
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2013 08:52 Uhr von deoroller
 
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Was haben dort deutsche Soldaten zu suchen? Was ist mit den Fällen, wo viiiiiiiiieeeeele unschuldige Zivilisten getötet wurden?
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25.06.2013 16:31 Uhr von Trallala2
 
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@deoroller

Sorry, aber die "viiiiiiiiieeeeele unschuldige Zivilisten getötet" von wem? Da musst du schon präzise sein. Meinst du die viiiiiiiiieeeeelen unschuldige Zivilisten die von den westlichen Soldaten getötet wurden, oder die viiiiiiiiieeeeelen unschuldige Zivilisten, die von den Rebellen getötet worden sind? Da musst du schon präzise sein.

Ich will nicht behaupten, dass in Kriegen auch Unschuldige Opfer werden, und vor allem die Amis arbeiten gerne nach der Holzhammermethode. Bei denen gilt schon mal der Spruch: lieber zehn Unschuldige als ich.

Wogegen ich mich aber verwehre ist der fast propagandistische Aussage, wonach paar wild gewordene Cowboys in ein friedliches Land einmarschiert sind und nur Unheil stiften. Erstens sind es weniger die Soldaten die die ganzen Opfer verursachen, wobei ich nicht ausschließe, dass es das auch gibt, es sind vor allem die Rebellen die ohne Rücksicht auf Leben alles niedermähen. Wer ist in solchen Fällen der Böse? Die Soldaten die das Land besetzten um Frieden zu bringen, oder diejenigen die Psychologie der Menschen verstehen und wissen, dass sie nur genug Schulen und Marktplätze wegbomben müssen, damit die westlichen Bürger die Nerven verlieren und ihre Soldaten zurückziehen?

Lassen wir mal den Irak außen vorweg. Das ist ein anderes Thema und die sollte man nicht miteinander mischen. Glaubst du in Afghanistan herrschte vorher Frieden? Das Land war noch mehr abgeschottet als Nord Korea. Nur weil du da von dem Unrecht nichts mitbekommen hast, im Gegensatz zu jetzt, heißt es nicht, dass es damals friedlich war. Es war um einiges schlimmer. Und wären jetzt die Rebellen nicht da, könnte Afghanistan zur Ruhe kommen.

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