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München: Absurder Kampf von Schwerstbehindertem, dem die Stadt das Geld streicht

Ferdinand Schießl sitzt wegen einer Kinderlähmung im Rollstuhl und ist auf eine 24-stündige Pflege angewiesen.

Dank eines speziellen Vertrags mit seiner Krankenkasse kann er seine Pflegekraft als Arbeitgeber anstellen und bekommt von der Stadt eine Grundsicherung - jedoch nur, wenn er nicht mehr als 2.600 Euro auf seinem Konto hat.

Nun bekam der Münchner wegen Rücklagen einen höheren Betrag aufs Konto, den er jedoch nicht für Miete verwenden darf und der Stadt meldete. Diese strich ihm darauf die Grundsicherung, so dass ihm nun das Geld ausgeht: "Ich kann mir jetzt aussuchen, ob ich die Wohnung kündige oder ob ich nichts esse".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Geld, Kampf, Stadt, Grundsicherung, Schwerbehinderter
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 13:45 Uhr von machi
 
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Is halt so, haste 30 Anträge auf deinem Schreibtisch agierste nach Schema F, man will ja auch nichts falsch machen. Gesehen hat die Person den sicher nie. Bin sicher dass das rückgängig gemacht wird und da ne Kulanzregelung greifen wird
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14.06.2013 20:56 Uhr von Reizhirn
 
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Soweit ich weiß, also man munkelt es in den oberen Gremien, steht geschrieben, dass zum wohle der Bürger entschieden muss. Im Normalfall wird das dem Gemeinwohl zugeschrieben, aber es muss im Einzelfall auch für den einen Bürger, den sonst besondere Härte trifft, eine Lösung gefunden werden. Spätestens dann, wenn das klar wird muss erneut abgewogen werden, klar ist Mehrarbeit aber vielleicht auch mal Abwechslung für den Sachbearbeiter. Die kennen sich ja oft nicht, nach Aktenlage zu entscheiden ist Alltag.

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