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Wahlforscher: Umfrage - Welche Menschen nicht zur Wahl gehen wollen

In einer großen Yougov/Insa-Umfrage versuchte die BILD erstmals zu erforschen, warum es so viele Nichtwähler bei Bundestagswahlen gibt. In 100 Tagen wird gewählt. Doch schon heute wissen 24 Prozent aller Befragten, dass sie keinesfalls ins Wahllokal gehen. Das sind 15 Millionen Bundesbürger.

18 Prozent der Nichtwähler sind arbeitslos. Um die 30 Prozent von ihnen haben nicht einmal eine Berufsausbildung, 20 Prozent aller Nichtwähler verdienen unter 1.000 Euro im Monat. 60 Prozent glauben, dass die Zukunft negativ sei und 75 Prozent aller Nichtwähler waren auch 2009 nicht wählen.

Selbst wenn es eine Wahlpflicht gäbe - 57 Prozent der Nichtwähler würden trotzdem nicht an der Wahl teilnehmen. 59 Prozent aller Nichtwähler sind weiblich. Mehr als ein Drittel der Nichtwähler glaubt, durch Wahlen ändere sich sowieso nichts, 27 Prozent finden keine passende Partei auf dem Zettel.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Bundestagswahl, BILD, Wahlbeteiligung, Nichtwähler
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 09:10 Uhr von no_trespassing
 
+18 | -18
 
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Wer nicht oder ungültig wählt, hat nicht das geringste Recht, sich über die Politik zu beschweren. Es gibt 30 Parteien auf dem Zettel.
Nichtwählen heißt: Alles akzeptieren, was aus Berlin kommt. Wer nicht wählt, unterstützt grundsätzlich IMMER den Regierungskurs.

Viele Nichtwähler sind übrigens auch wahlberechtigte Eingebürgerte, die aber an Deutschland kein Interesse haben.

Die Wahlbeteiligung wird aber wohl steigen, weil die Bevölkerungszahl offiziell gesunken ist.
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14.06.2013 09:22 Uhr von FrankCostello
 
+3 | -24
 
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14.06.2013 09:46 Uhr von mueppl
 
+13 | -4
 
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Um wählen zu gehen, muss man zuerst eine Wahl haben.
Einfach das Abstimmungsverhalten der Politiker egal welcher Partei anschauen.
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14.06.2013 09:49 Uhr von Pantherfight
 
+18 | -19
 
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Die Volltrottel sollte niemand wählen! Die Billigargumente " Wer nicht wählt, darf sich nicht beschweren" sind Kindergartenargumente.

Nichtwählen heißt nämlich Protest gegen die Politik. Egal welche an die Macht kommt.

Erst wenn die Politik sich Regeln und Grenzen unterwirft...ist wieder eine reale Wahlmöglichkeit da.

Solange aber wählt man die Trottel, die letztenlich nur auf ihre eigene Tasche schauen.
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14.06.2013 09:51 Uhr von heinzinger
 
+7 | -5
 
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Tchja, wie soll sich auch was ändern, wenn diese Menschen nicht wählen gehen? 15 Mio sind schon eine Zahl.
Und wenn man seinen Stimmzettel ungültig macht, hauptsache wählen gehen. Ansonsten verschenkt man seine Stimme an irgendeine Spaßpartei, die prozentual gesehen mehr Stimmen bekommt.
@Pantherfight: falsch, Protest durch nichtwählen kann es gar nicht geben. Lieber den Stimmzettel ungültig machen oder eine kleine Partei wählen. Die Piraten waren da schon ein gutes Beispiel, nur leider haben sie sich selbst zu einer Lachnummer verkommen lassen.

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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14.06.2013 09:52 Uhr von Götterspötter
 
+10 | -1
 
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@FrankCostello ......

das ist jetzt aber mal das blödeste Argument für "Nichtwahlen" die ich gehört habe : )

nur weil die USA ein "Casting" veranstaltet ..... wer der Super-Präsident ist .... heisst das nicht das die Amis sich mehr für Politik interessieren .... es bedeutet eher das Gegenteil und das man sich viel leichter manipulieren lässt ....

Wahlkampf ist eigentlich nur was für "geistig Schwache" und politische Analphabeten ..... weil wer sich an der Wahlwerbung orientiert und nicht an der "Politischen Leistung" der letzen Jahre ..... der sollte eigentlich gar NICHT erst wählen DÜRFEN ......
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14.06.2013 09:59 Uhr von syndikatM
 
+1 | -3
 
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no_trespassing hat nach der wahl das recht sich über die politik zu beschweren. das bringt dann genau so viel wie nicht das recht haben sich über die politik zu beschweren. überhaupt geht man von der annahme aus, dass angela merkel, westerwelle, steinmeier überhaupt keine kenntnisnahme einer beschwerde von user "no_trespassing" jemals haben werden.

sowohl wählen+nichtwählen heißt akzeptanz, was aus berlin kommen wird. dem wird sich keiner widersetzen können ohne unrechtsmäßige methoden zu wählen, die politik zu bekämpfen wie es z.b. ein fiktiver robin hood in england tat. oder widerstandsgruppen im dritten reich. oder islamisten bei protesten in nordafrika.
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14.06.2013 10:21 Uhr von stoske
 
+5 | -3
 
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Wenn Wahlen was bewirken könnten, wären sie verboten. Und wenn es Leute gäbe, die tun würden, was längst zu tun ist, könnte man sie nicht wählen. Und die, die man wählen kann, behalten die Situation nur bei, deshalb kann man sie wählen. So oder so, die letzte Aktion die verbleibt ist solange nicht zu wählen, bis man jemanden wählen kann, den man auch wählen würde. Und wenn das möglich ist, braucht man keine Wahl mehr.
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14.06.2013 10:35 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -4
 
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Stoske

Sorry aber sowas kann man nur sagen wenn man keine Ahnung von den Positionen der Parteien hat, denn die unterscheiden sich mitunter deutlich. Wenn man sich nicht informiert braucht man sich auch nicht beschweren. Dieses ewige rumgeheule wie sinnlos ja alles ist kommt meistens von Leuten die einfach keinen Bock haben sich in dieses wichtige Thema einzuarbeiten.
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14.06.2013 10:41 Uhr von Lornsen
 
+5 | -2
 
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man weiß doch heute nicht mehr, was man mit seiner Stimme
anrichtet. die Hamburger hätten in ihren kühnsten Träumen niemals damit gerechnet, mal Schwarz/Grün zu bekommen. Aber dieses Traumata ist zum Glück vorbei.

die Heuchelei der sogenannten Politiker kann ich auch nicht mehr hören. wenn nur 20 Prozent wählen, was soll´s. dann
kungeln sie eben auf dieser Basis ihre Sitze aus. oder gibt es eine Untergrenze?

ich versuch´s mal mit der AfD.
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14.06.2013 10:44 Uhr von Boron2011
 
+4 | -2
 
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@no_trespassing

Da bist du mit deiner Meinung aber schief gewickelt. Ein Ungültig-Wähler wählt ungültig, da keine der Parteien seine Interessen vertreten. Wer nur zwischen Pest oder Cholera wählen kann, wählt ungültig. Eine Wahl wurde auch hier getroffen, nämlich die ungültige, damit seine Wählerstimme nicht durch Überhangmandate und Co. trotzdem auf die anderen Parteien fällt.

Ein Ungültig-Wähler hat somit jedes Recht, sich über Politik zu beschweren, schon alleine weil praktisch alle wählbaren Parteien (und ich spreche hier nicht von NPD etc.) gleichgeschaltet sind und Alternativen mit völlig anderer Politik in Deutschland fehlen.

Nichtwähler haben kein Recht, über Politik zu meckern, da stimme ich dir voll und ganz zu. Aber mach nicht den Fehler, einen Ungültig-Wähler als Nichtwähler abzustempeln.

Niemand ist gezwungen, eine Partei zu wählen, welche nicht mit seinen eigenen Interessen konform geht, somit bleibt nur eine Möglichkeit.
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14.06.2013 10:49 Uhr von Huebbels
 
+5 | -2
 
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was wollen wir denn wählen.... Pest, Pocken oder Cholera, sie haben die wahl
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14.06.2013 10:51 Uhr von perMagna
 
+5 | -3
 
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Wählen ist ein Akt, der vorraussetzt, dass man eine Wahl hat.
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14.06.2013 11:11 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -3
 
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>>"Nichtwählen heißt nämlich Protest gegen die Politik. Egal welche an die Macht kommt."

Ist ja´n toller Protest. Der kommt gar nicht an. Was schöneres kann den Politikern gar nicht passieren. Die können sich nämlich herausreden, dass die Nichtwähler mit ihnen zufrieden sind.
Da die Parteienfinanzierung auch nur nach gültigen Stimmen aufgeteilt wird, verpufft der "Protest" absolut im nichts. Nichtwähler sind in meinen Augen die größten Hornochsen. Aber das beweist ja auch die Umfrage - der Bildungsgrad ist bei den Nichtwählern ja mehr als unterdurchschnittlich.


>>"Da bist du mit deiner Meinung aber schief gewickelt. Ein Ungültig-Wähler wählt ungültig, da keine der Parteien seine Interessen vertreten. Wer nur zwischen Pest oder Cholera wählen kann, wählt ungültig. Eine Wahl wurde auch hier getroffen, nämlich die ungültige, damit seine Wählerstimme nicht durch Überhangmandate und Co. trotzdem auf die anderen Parteien fällt."

@Boron2011: Unfug ist das! Weil nicht ersichtlich ist, warum eine Stimme ungültig ist. Die Politiker werden darauf ableiten, dass die Leute einfach nur zu doof waren, ihr Kreuz richtig ins Kästchen zu setzen. Warum ein Wahlzettel ungültig ist, wissen nur die Wahlhelfer.

Ungültigwählen gibt es als Protest nicht, weil gar nicht erkennbar ist ob absichtlich oder unabsichtlich die Stimme ungültig abgegeben wurde.


[ nachträglich editiert von no_trespassing ]
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14.06.2013 11:12 Uhr von turmfalke
 
+5 | -3
 
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Mich würde mal interessieren bei wieviel Prozent der Nichtwähler eine Wahl für ungültig erklärt wird. Die schreien immer "wir haben vom Volk den Auftrag" aber mindestens 60% der Bevölkerung finden die Schei..e! Bei so einem Wahlausgang wäre ich ganz kleinlaut und würde mich schämen und nicht noch den Mund aufreissen.
Ich werde in wichtigen Dingen nicht gefragt und werde auch so wie ein Niemand behandelt deshalb gehe ich auch nicht zur Wahl!!!
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14.06.2013 11:22 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -2
 
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@turmfalke: Wie naiv ist das denn bitte?! Selbst wenn nur noch 10% zur Wahl gehen, ist es gültig. Es gibt keine Untergrenze.

Und kleinlaut ist keiner von denen - oder hast du einen Politiker schon mal an einem Wahlabend ein Eingeständnis über die schwache Wahlbeteiligugn reden hören? Die jubeln alle, wieviel sie GEWONNEN haben.

Und den Medien ist der ach-so-tolle Nichtwählerprotest auch egal. Oder hast du schon mal einen Balken für die Nichtwähler gesehen? Die werden einfach totgeschwiegen.

Statt Protest zu erreichen, macht sich ein Nichtwähler im Prinzip nur lächerlich.
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14.06.2013 11:27 Uhr von Maedy
 
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AHA...und das wissen wir nun alle,dank der BILD.Wer wählen will,wählt,wer nicht...halt eben nicht.
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14.06.2013 11:34 Uhr von BA1234
 
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Ich gehe auch nicht zur Wahl. Jetzt mal an alle Klugscheißer die sich darüber aufregen. Ihr wählt eure ganz super tolle Partei und fallt 4 Jahre später auf die Fresse, beschwert euch, dass Wahlversprechen nicht eingehalten wurden und und und. So wen wähle ich jetzt??? Es wäre naiv zu glauben, dass auch nur irgendwer (Politiker) wahres Interesse an einem anderen (Volk) hat. Es wird nur das eigene Portemonnaie geöffnet und mit iwelchen Lobbyisten verhandelt, egal was das Volk gerne hätte. So geht es schon immer und immer und immer und ....
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14.06.2013 11:53 Uhr von sensitivity
 
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Gebt denn Politikern eine Chance indem der Statt also wir Ihnen befristete Arbeitsverträge geben mit Probezeit usw. (nicht Lachen den in einem nördlichen von uns gelegenem Land klappt das ja auch) Fazit: bringst du was ist okay - bringst du nicht bekommst du auch nichts weder Beamtenbonus - wo auch gerne geschludert wird noch austrittsgeld oder ähnliches ---bekommen die meisten von Ihren Chefs nach Kündigung oder austritt aus der Firma auch nicht !!!

Also Forderung : Arbeitsverträge für Politiker wie beim Arbeitnehmer ohne wenn & aber oder Boni denn dadurch mehr Wähler weil gesagtes auch dann umgesetzt werden muß - also gläserner Politiker = eine Lüge oder fehlverhalten = Abmahnung = Kündigung ohne Bezüge!!!!
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14.06.2013 12:18 Uhr von sensitivity
 
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Gebt denn Politikern normale Arbeitsverträge mit Probrzeit - bei Betrug , Täuschung ,nicht einhaltung conspirativen machenschaften , vetternwirtschaft u.ä. ===Kündigung ohne Beamten Boni-----klappt ja auch in einem nördlichem Land von uns aus gesehen.

Ich denke mir es eine neue Form von Seilschaft die es in einem anderen Land mal gab, wo es ja auch Betrug und Skandale gab egal in welcher form .

Aber man sagt ja nicht das blöd blöckende Schaf sucht sich seinen Schlächter aus --- sondern umgekehrt. Und dem ersten Schaf laufen die anderen hinterher auch genannt Herdentrieb.
Ich meine bei der dann festgestellten transparenz mit drohender Kündigung läst wohl einige Politiker nachdenken weil Kündigung durch Staat = Volk = Wähler man denn siehst du aber von denn alten politikern was flitzen
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14.06.2013 12:40 Uhr von rolling_a
 
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Der deutsche Wähler tritt alle vier Jahre in den gleichen Scheisshaufen, ändert sein Verhalten aber nicht, weil daneben ja auch ein Scheisshaufen liegen könnte. Da tritt er eben lieber in den Scheisshaufen den er schon kennt...

Von nix kommt eben nix...
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14.06.2013 14:51 Uhr von magnificus
 
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Ich bilde mir ein, ein Kreuz bei einer Rand- oder aufstrebenden Partei ist mehr Protest als nicht wählen zu gehen.
Das zeigen übrigens die klaren Wahlergebnisse der FDP, dass Nichtwählen falsch ist. Denn die FDP Anhänger gehen ALLE samt zur Urne und erreichen dadurch immer diese ominösen Ergebnisse.
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14.06.2013 22:51 Uhr von Boron2011
 
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@kaeseschmierer

Du würdest perfekt nach Nordkorea passen. Wenn die politische Landschaft keine Parteien hervorbringt, welche eine echte Alternative zu den gängigen Parteien sind, bleibt nun einmal keine andere Wahl als ungültig zu wählen.

CDU/CSU, SPD, FDP, Linke, Grüne sind für mich aus meiner Sicht unwählbar ... was schlägst du nun vor? NPD?

Erst den Kopf einschalten, dann sinnvolle objektive Kommentare schreiben ... Danke!

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