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Sind Männer an Menopause schuld, weil sie auf jüngere Frauen stehen?

Frauen verlieren um das 50. Lebensjahr mit Einsetzen der Menopause ihre Fruchtbarkeit. Männer hingegen können oft bis zum Tod Kinder zeugen. Kanadische Wissenschaftler untersuchten, warum einerseits bei Frauen die Reproduktionsfähigkeit endet, bei Männern aber nicht.

Computersimulationen lassen eine erstaunliche Vermutung zu. Grund ist offenbar die evolutionsbedingte Vorliebe von Männern für junge Frauen. Demnach stehen nicht nur junge Männer sondern auch alte Männer auf junge Frauen. Dadurch sei es bei den Frauen zu genetischen Mutationen gekommen.

Diese Mutationen sorgten für die verminderte Fruchtbarkeit. Hätten sich ältere Frauen immer jüngere Männer gesucht, hätte die Natur umgekehrt bei Männern für ein Fruchtbarkeitsende gesorgt. Eine zweite Theorie besagt, dass die Menopause komme, damit ältere Frauen sich um Enkel kümmern könnten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mann, Evolution, Theorie, Fruchtbarkeit, Menopause
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 07:11 Uhr von Phyra
 
+10 | -0
 
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absolut unsinnig, in der zeit in der die menschen sich evolutionaer auf den stand der heutigen menschheit entwickelt haben, wurde vielleicht 1/100000 mal aelter als 50.
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14.06.2013 08:11 Uhr von -canibal-
 
+3 | -0
 
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...ja sicher...und weil in Lappland die Elche furzen, schmelzen die Polkappen deutlich schneller...
Vielleicht gibt es Zusammenhänge, vielleicht auch nicht, aber wenn Frauen bis 90 gebährfähig bleiben würden, würden wir uns wahrscheinlich auf den Zehen rumtreten und der Planet Erde wäre komplett geplündert und kahlgefressen...die Evolution hat da schon vorgesorgt...
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14.06.2013 08:32 Uhr von jschling
 
+8 | -1
 
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so ne Henne<>Ei-Frage *g*
ich würds ja genau andersrum sehen - Männer stehen auf jüngere Frauen, weil alte Frauen keine Kinder mehr bekommen *g*
Von daher ist es nur meine genetische Pflicht zur Erhaltung unserer Art, jungen Frauen hinterher zu schauen

PS zur News: auch viele Frauen sind bis zu ihrem Tod fruchtbar :-))

[ nachträglich editiert von jschling ]
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14.06.2013 08:45 Uhr von Lavendelle
 
+7 | -1
 
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So ein Schwachsinn. Die Menopause hat folgenden Grund: Eine Schwangerschaft und eine Geburt sind Strapazen für den Körper. Natürlich ist es schön, ein Kind zu haben (oder auch zwei ;-) ), aber ab einem gewissen Alter ist die Belastbarkeit durch Hormone und Organe nicht mehr gegeben.

Ältere Menschen haben nun mal mehr Mangel an Stoffen im Körper (deswegen sollen gerade sie sich bewusst ernähren) und ein geschwächtes Immunsystem. Durch das Spermium des Mannes wird das nicht übertragen, aber die Frau, die ein Kind mit allen Nährstoffen versorgt, würde in Lebensgefahr kommen (sie und das Kind), weil die Stoffe fehlen. Zusätzlich sind die Strapazen bei der Geburt für ältere Frauen viel dramatischer. Es kommt zu viel zu vielen Komplikationen.

Genauso wie die Menarche (erste Regelblutung) erst einsetzt, wenn der Körper bereit ist, ein anderes Lebewesen mit zu versorgen (die setzt ja auch nicht erst im Jugendalter ein, weil sich Männer früher nicht für Kinder interessierten), setzt die Menopause ein, wenn der Körper eben nicht mehr diese Leistung erbringen kann.
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14.06.2013 09:53 Uhr von Leimy
 
+2 | -0
 
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Ich stimme jschling voll zu, es wird genau andersherum sein.

Außerdem ist ein gesunder Frauenkörper beim Kinderkriegen wichtiger als ein gesunder Männerkörper
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14.06.2013 10:57 Uhr von perMagna
 
+1 | -1
 
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"Demnach stehen nicht nur junge Männer sondern auch alte Männer auf junge Frauen. Dadurch sei es bei den Frauen zu genetischen Mutationen gekommen."

Blödsinn. Außerdem ist es reine Spekulation, körperliche Merkmale, die sich jenseits der 35 manifestieren und keinen Einfluss auf die Reproduktionsfähigkeit haben, evolutionär zu erklären. Es fehlt einfach der Selektionsdruck. Aus Sicht der Natur können wir gerne mit punkt 40 draufgehen, da die eigenen Kinder dann schon erwachsen sind und selbst wieder Kinder machen.
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14.06.2013 11:11 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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Hihi... alte Frauen sollen sich um die Enkel kümmern...mittlerweile bekommen die Mütter ihre KInder so spät,dass die Oma,wenn die auch später ihr Kind bekommen hat nicht mehr in der Lage ist sich um ein Enkelkind zu kümmern. ;-)
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14.06.2013 12:01 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
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Mag ja auch ein Faktor sein, allerdings glaube ich eher das die Natur darauf reagiert das der Körper der Frauen, ab einem Gewissen alter, eine Geburt nicht mehr überleben würde.
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14.06.2013 12:58 Uhr von FallofIdeals
 
+0 | -0
 
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Kurz und knapp: JA, sicher - wie am Rest auch x)

[ nachträglich editiert von FallofIdeals ]
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14.06.2013 15:43 Uhr von DJCray
 
+0 | -2
 
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Selten so ein Blödsinn gelesen.

Fangen wir von vorne an:

"Am Anfang schuf Gott Himmel und ..."

*vorspul*

Mit der Entstehung von Mädchen (also schon im Embryonal-Stadium) ist die Anzahl der Eizellen klar.

Es gibt nicht mehr.
Die werden im Laufe des Lebens nicht mehr produziert.

Sobald ein Mädchen geschlechtsreif werden die ungefähr monatlich "ausgegeben".

Bei den Jungs sieht es anders aus.

Spermien werden ständig produziert.

Aber auch hier zeigt sich, dass Spermien aus jungen Körpern weniger Mutationen zeigen als ältere Gonaden.

Deswegen: Je jünger die Eltern desto gesünder die Kinder.

Gruß
DJ
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14.06.2013 16:51 Uhr von blaupunkt123
 
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Das macht die Natur schon richtig.

Was bringt es, wenn man mit 55 noch ein Kind bekommt, und nichtmal 15 Jahre später hätte man schon Alzheimer.