14.06.13 06:25 Uhr
 2.210
 

"Alternative für Deutschland" : Ohne Volksabstimmung keine Rechte mehr an die EU

Die neue Partei "Alternative für Deutschland" wird in Thüringen laut: Programmgemäß soll Deutschland ohne eine Volksabstimmung keine weiteren Rechte mehr an die EU abtreten.

Der Thüringer Landesverband stellt im Namen der Partei klar, dass über Volksentscheide die wichtigsten Fragen zu entscheiden seien, auch wenn das zur "Entmachtung" der Parteien führe.

Auch fragt die Partei, was eigentlich passiere, wenn Deutschland die 180 Milliarden, für die es im ESM bürgt, tatsächlich bezahlen müsse. Die Partei will, so die Vorleute, mit der Ansicht Schluss machen, dass es zur europäischen Schuldenunion keine Alternative gebe.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: niederntudorf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Programm, Thüringen, Volksabstimmung, Alternative für Deutschland
Quelle: www.dtoday.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Umfrage: Alternative für Deutschland verliert in der Wählergunst
AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen spricht von Rücktritt
AfD-Taktik: Erst aufwühlen und dann zurückrudern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.06.2013 06:31 Uhr von no_trespassing
 
+31 | -5
 
ANZEIGEN
Vollkommen zurecht. Die Kompetenzabtretungen an Brüssel hätten vielfach eine Volksabstimmung längst zwingend notwendig gemacht.

Welche Partei gibt es eigentlich noch, die dasselbe vertritt? Selbst die ach-so-basisdemokratischen Piraten wollen Volksabstimmungen nur, wenn sich das mit ihrer Ideologie verträgt.

Außer der AfD gibt es anscheinend keine echte basisdemokratische Bewegung mehr. Die einen wollen gar keine Basisdemokratie und die anderen tun nur, als wären sie eine.
Kommentar ansehen
14.06.2013 07:04 Uhr von no_trespassing
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
@so_isses: Wenn jeder so denkt, dann natürlich nicht.

Aufbruchstimmung ist gefragt.
Wahlwerbegeschenk der CDU: Kugelschreiber.
Wahlwerbegeschenk der SPD: Kugelschreiber.
Wahlwerbegeschenk der Grünen: Kugelschreiber.
Wahlwerbegeschenk der FDP: Kugelschreiber.
Wahlwerbegeschenk der Linken: Kugelschreiber.

Wahlwerbegeschenk der AFD: Klorollen! :-)
Es gibt immer eine Alternative. *g*

http://tinyurl.com/...
Kommentar ansehen
14.06.2013 08:11 Uhr von MRaupach
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
Auch wenn ich die Politiker von der AfD bisher nicht mag, manche Ideen sind zumindest gut ;)


Und Volksabstimmungen auf Bundesebene sind generell eine wichtige Forderung!

Wobei ich auch sagen muss, dass andere Parteien die Idee schon vorher hatten, aber zumindest ist die AfD bereit gutes zu übernehmen ;)
Kommentar ansehen
14.06.2013 08:48 Uhr von Thimphu2003
 
+8 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.06.2013 08:57 Uhr von Perisecor
 
+6 | -9
 
ANZEIGEN
Wenn man in Betracht zieht, wie wenig der durchschnittliche Bürger über ein Thema weiß, sind Volksabstimmungen keinesfalls zu begrüßen.

Das sieht man ja auch schon hier bei Shortnews: Kommentare ohne Fakten, dafür aber mit vielen (berechtigten und unberechtigten) Emotionen sind an der Tagesordnung. Toleranz und Selbstbestimmung sind nur so lange akzeptiert, wie sie dem eigenen Wertevorstellungen dienen.



Und für wie wenig Zusammenhalt Volksentscheidungen auf solcher Ebene führen, sieht man in Deutschland wunderbar am Beispiel Stuttgart21. Die überwältigende Mehrheit der BW-Bevölkerung ist dafür, doch trotzdem demonstrieren weiterhin tausende Menschen jeden Montag dagegen.

Eben, weil, wie bereits gesagt, Volksabstimmungen nur so lange toll sind, wie sie die eigenen Ideale unterstützen.



In Deutschland sind übrigens, je nach Umfrage und Umfang, 45-55% der Menschen für eine Todesstrafe. Könntet ihr, die bei jeder Todesstrafennews über die USA gegen eben jene hetzen, das so akzeptieren?

Nahezu jedes Projekt könnte, und das ohne erfolgsversprechendes Einschreiten durch euch und eure kleine Widerstandsgruppe, durchgezogen werden. Vom Kohlekraftwerk gegenüber bis zur Flutung eures Dorfes für einen Damm.

Was glaubt ihr, wie viel Prozent der Menschen deutschlandweit für einen 24/7 Start- und Landebetrieb an den großen Flughäfen in Frankfurt und München sind? Dank Volksabstimmung gäbe es keine Handhabe dagegen.



Ich habe in meiner Heimat bis zur Landesebene ein sehr starkes System aus Volksabstimmungen. Erhöhung des Schulgeldes zum Beispiel. Stimmberechtigte ohne Kinder votieren zu einem großen Prozentsatz dagegen. Wir haben Glück, bei uns gibt es mehr Menschen mit als Menschen ohne Kinder. In Deutschland wäre das anders: Eure Kinder würden an noch stärker unterfinanzierten Schulen sein müssen, weil eure Nachbarn keinen Vorteil dadurch haben.

Ohne Volksabstimmungen nimmt eine Regierung aber auf solche wichtigen Gruppen, die dennoch keine Mehrheitsstimme erlangen, Rücksicht. Und das ist wichtig und gut so.
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:17 Uhr von mat123
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
wie schlimm es auch sein mag, wir brauchen dringend eine Veränderung.
Die aktuelle Regierung kostet durch ihre Unfähigkeit, dem Steuerzahler unglaubliche Summen.
Bei einen Regierungswechsel, wo die Grünen mitregieren, kann mann nur leise erahnen, was uns das noch für eine Armut bringt.
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:27 Uhr von Jason31
 
+5 | -9
 
ANZEIGEN
Da kann ich Thimphu2003 und Peri nur voll und ganz zustimmen.

Nicht zuvergessen die Kosten: Wir reden von Verschuldung noch und nöcher - was ja nicht nur die EU als Ganzes betrifft - sondern auch Deutschland im speziellen. Dann haben wir als "Alternative" nun die Investion in unzählöige Volksabstimmungen?

Zumal: Deutschland ist nicht einmal in der Lage klare Ergebnisse bei einer Regierungswahl zu bilden, geschweige das zu dieser überhaupt eine signifikante zahl an Leuten erscheinen. Somit lösen wir die eine Volksvertretung also durch eine neue, etwas größe, ab? Immerhin entscheidet dann etwa 70% (gemesen an der letzten Wahlbeteiligung) über alle. nicht zu vergessen, das das wöchentliche "an die Urne rennen" über die Zeit die Wahlbeteiligung nicht fördern wird.

Käme noch hinzu, das heute ein großteil der Bevölkerung zwar eine Meinung vertritt, diese aber völlig auf Meinungen anderer beruht. Sei es aus Funk und Fernsehn oder Zeitung und Blogs entnommen. Somit macht dann in Zukunft nicht mehr das Volk, sondern die Medien-Wirtschaft die Politik. Eine ziemlich düstere Ausssicht wie ich finde.

Die "Alternative für Deutschland" entwickelt sich nach meinem subjektiven Empfinden immer weiter zu einer NSDAP der 30er Jahre: Versprechen von Dingen die das "Volk" bewegt, ohne dabei (bewusst) zuende zu denken und fortwährend auf den Nerv "Deutschland den Deutschen" zu drücken. Danke, hatten wir schon einmal - hat sich als Reinfall erwiesen.
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:36 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Mehr Mitbestimmung durchs Volk ja...aber bitte nicht zuviel...
Zum einem kostet sowas Zeit und Geld...auf dringende Fragen kann dadurch nicht schnell genug reagiert werden.
Schaut man sich das Wahlverhalten an, muss da auch nicht viel Gutes bei rumkommen, die Vergesslichkeit, der Politikerverdruss und weitere Einstellungen des Wählers lassen kein repräsentatives Ergebnis zu...
Gut, schenkt man dem EU-Verdruß Glauben, könnte es da wohl noch ein wenig besser sein, als bei nationalen Abstimmungen, aber generell muss man schon genau wissen, was und wie man die Bürgerbeteiligung einfordert.
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:39 Uhr von Thimphu2003
 
+3 | -11
 
ANZEIGEN
@Perisecor
fein geschrieben... thumb up :-)

Falls du in der Schweiz lebst - und für Leser hier:

Wenn z.B. in der Schweiz eine Abstimmung erfolgt - und sei sie noch so widersinnig oder populistisch entstanden. Das war´s dann.
Eine Verfassungsbeschwerde wie hier in Deutschland gibt es dann in der Schweiz nicht mehr. Man muß sich der Entscheidung einer eventuell fasch informierten Mehrheit beugen. Ohne Möglichkeit der Korrektur.

So wie hier evtl. 51% den Ausstieg Deutschlands aus der EU befürworten würden. Kurzzeitdenken ohne Hintergrund und Sachverstand. BLÖD-Bildung in Sekundentakt.
Und schwupps, Deutschland ist raus aus dem Euro.

Folge:
6 Millionen Abeitslose,
DM 35% aufgewertet gegenüber €
100% aufgewertet gegenüber Drachme + Escudo
Sozialsysteme gehen pleite
Banken gehen kaputt (weil sie ihre eigenen (!) €-Forderungen abschminken können)
Aber die Reichen, die Millionenvermögen auf Banken haben, freuen sich natürlich über die aufgewertete DM. Da werden die Inseln der Südsee und Segel-Yachten aus Korea gleich viel günstiger.
Und der dumme deutsche Michel klatscht betreten Beifall, weil er´s selbst herbeigeführt hat mit der AfD.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:51 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Thimphu...
kannst du die Folgen genauer erklären bzw. einen Weg aus der Misere vorstellen, den uns die EU eingebrockt hat?
Ich weiss nich, ob die von dir beschriebenen Folgen vieleicht garnicht so schlecht sind. Sowas könnte ich mir unter einem gewissen großen Knall vorstellen, wo dann das Volk endlich mal auf die Straße geht...das wärs mir ja schon fast wert...
Kommentar ansehen
14.06.2013 09:57 Uhr von Perisecor
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
@ derSchmu2.0

Wer gegen die EU ist, muss auch gegen die Bundesrepublik Deutschland sein.

Denn die EU ist nichts, aber auch gar nichts anderes, als dasselbe nur in einem etwas größeren Maßstab.



Auch innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gibt es massive Wirtschafts- und Vermögensgefälle. Mit Ausnahme Hamburgs wird es von Süden her immer schlechter, egal ob Richtung Norden oder Richtung Osten. Sollen Bayern, Baden-Württemberg und Hessen nun also Deutschland verlassen? Soll Baden-Württemberg vielleicht Pforzheim rauswerfen, immerhin die Großstadt mit den meisten arbeitslosen im Land?

Eine Transferunion gibt es auch schon seit 1949. Egal ob das nun Länderfinanzausgleich, Solidaritätszuschlag oder anders heißt.

Und auch sprachliche Differenzen gibt es. Oder wer von euch versteht problemlos sächsisch, bayrisch oder platt? Die Kulturdifferenzen, vor allem zwischen "Ossis" und "Wessis", sind auch hier bei Shortnews deutlich.


Also, derSchmu2.0, wie genau sollte die Bundesrepublik Deutschland deiner Meinung nach zerschlagen werden?
Kommentar ansehen
14.06.2013 10:17 Uhr von Thimphu2003
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ derSchmu2.0

Natürlich kann ich dir keine Lösung für die EU/Euro/Finanz-Misere geben.

Das Dumme ist, das es eigentlich keiner kann.
Es gibt nicht DIE tolle Lösung.

Man kann aber das kleinere Übel wählen!
Und die AfD befürwortet das größere Übel, Das sagen doch 95% der Leute, die sich damit immerhin noch besser auskennen, als wir alle hier sicherlich.

Was ist der Vorteil eines großen Knalls? Die Dinge, die ich aufgeführt habe? Sicher nicht. Nur des großen Knalls wegen alles bisher erreichte über den Haufen werfen?

Dank der EU haben wir bisher wesentlich (!) mehr Vorteile als Nachteile. Gerade wir als Reise- und Exportnation.
Ohne jetzt all die Vorteiel des freien Handels, Reisens, Arbeitens, Rechtssicherheit im Ausland, Friedenssicherung, usw. aufzuführen...

Welche echten Nachteile hast du persönlich jetzt momentan durch die EU erfahren die letzten Jahre?

Führe doch einfach mal 5 auf....

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
Kommentar ansehen
14.06.2013 10:42 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Populismus wie er im Buche steht. Da kann sich die Linke noch eine Scheibe von abschneiden. Aber wenn die es fordern wäre das natürlich unrealistisch ;)
Kommentar ansehen
14.06.2013 11:13 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Thimphu2003

Die Folgen, die Du bei einem Austritt von D aus dem Euro beschrieben hast, können vielleicht tatsächlich so werden, aber dann haben wir es wieder selbst in der Hand, wieder auf die Beine zu kommen, sozusagen ein Ende mit Schrecken.

Andersherum, wir pumpen jede Menge Geld/Bürgschaften in die EU, jedesmal heißt es "das ist jetzt aber die Obergrenze...." und jedesmal geht es weiter und es geht wieder eim Staat schlecht.
Was passiert denn, wenn wir als EU trotzdem nicht schaffen, unsere Probleme zu lösen. In diesem Fall wäre ein Austieg besser, so früher er erfolgt.

Keiner kann uns garantieren, daß der Euro nicht auseinanderbricht, aber wenn wir z.B. weit eher schon die Reißleine gezogen hätten, würde es uns jetzt sicherlich besser gehen.

Was uns Bürger (aller EU Staaten) aber immer so frustriert ist, daß, egal ob es sich um reiche Staaten (z.B. D) oder um arme Staaten (z.B. G) handelt, es den Oberen immer gut geht und alle negativen Konsequenzen immer auf dem Rücken der "normalen" Bevölkerung ausgetragen wird, obwohl der damit am wenigsten Schuld hat.

Insofern kann ich den EU Frust voll verstehen.
Kommentar ansehen
14.06.2013 11:16 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Zur AfD:
Sicherlich ist diese Partei nicht regierungsfähig, aber als die Grünen kamen, mußten die großen Parteien etwas für den Umweltschutz tun, als die Piraten kamen, mußten die sich auch um bis dato völlig vernachlässigte Dinge kümmern und wenn die AfD jetzt durchstartet, muß die Regierung zumendest etwas in dieser Richtung tun bzw. die Bevölkerung hat Ihren Frust deutlich gemacht
Kommentar ansehen
14.06.2013 11:29 Uhr von Thimphu2003
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ Andreas-Kiel:

Auch ich kann den EU-Frust verstehen. natürlich. Und auch ich bin bei Leibe nicht mit allem inverstanden, was alles so vor sich geht.

Aber ein demokratischer Prozess ist nie fehlerlos. Auch keine Monarchie, Diktatur oder Sozialismus. Die Demokratische Grundordnung ist aber besser, als jegliche Alternative.

Und... wir sind (mehr oder weniger) beteiligt an Entscheidungen. WIRhaben noch die Möglichkeit zu wählen (und sei es die AfD ;-) )

Aber auch durch die AfD werden wir alle nicht mehr oder weniger estaltungsmöglichkeiten bekommen als bisher.
Diese gefordereten Volksabstimmungen sind reine Augenwischerei, so wie sie gefordert werden.

Das das Volk mehr beteiligt werden soll, darin sind sich doch inzwischen alle Parteien einig. Nur wird nichts gemacht.

Aber die fehler auszumerzen gilt es anzugehen. Nicht aber das ganze System (EU/ Parlamentarische Demokratie/Wahlrecht mit 2 Stimmen usw.) in Frage zu stellen.

Bisher profitiert Deutschland von den niedrigen Zinsen in Europa sgar. Wir stecken GAR KEIN GELD in Europa rein. Die Banken verdienen!
Diese Angstmacherei bei der Bevölkerung verfängt aber bei solchen Randparteien leicht.

Keiner konnte mir biser aus seinem pers./berufl. Bereich einen Nachteil nennen, den er durch die EU erfährt. Warum eigentlich nicht, wenn doch alles so großer Mist ist!?
Kommentar ansehen
14.06.2013 12:22 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Thimphu2003
"Bisher profitiert Deutschland von den niedrigen Zinsen in Europa sgar. Wir stecken GAR KEIN GELD in Europa rein. Die Banken verdienen!"

DAS ist ja gerade das Problem.
Banken (auch eigene) werden auf Teufel komm raus gerettet, aber private Firmen (auch sehr große) werden fallengelassen, egal, wie viele Arbeitsplätze es kostet. Du schreibst, D profitiert, OK, aber profitiert auch der normale D Bürger? Nein, der hat von Allem nichts.

"Keiner konnte mir biser aus seinem pers./berufl. Bereich einen Nachteil nennen, den er durch die EU erfährt. Warum eigentlich nicht, wenn doch alles so großer Mist ist!?"

Die Nachteile sehen wir jeden Tag. D hat im letzten Jahren so hohe Steuereinnahmen, wie noch nie zuvor, gleichzeitig heißt es aber immer, "wir haben kein Geld und müssen sparen". Das sieht man dann am Bildungssystem, an unseren Straßen oder im Gesundheitssystem.
Das Problem ist, daß genug Geld da ist es aber anscheinend völlig falsch verteilt ist (zugunsten einiger Großer bzw. auch Banken etc.) und da ist die EU auch nicht unbeteiligt dran.
Kommentar ansehen
14.06.2013 12:26 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ja super. DIe Piraten fordern das schon seit Jahren.


Wer pusht diese AfD-Partei eigentlich so sehr? Ständig irgendwelche "Neuigkeiten" und immer diese Fanboys, die sagen "jawoll, die wähl ich".


Irgendwas stimmt doch da nicht.
Kommentar ansehen
14.06.2013 12:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Thimphu,
Die Vorteile eines "Großen Knalls"?
Nun wenn eine Karre in den Dreck gefahren wurde, ist ein Reboot/Reset meist das Beste, ansonsten wird immer weiter geflickt,bis nix mehr geht.
Der Übergang ist äusserst bescheiden klar, aber dann läuft es erstmal wieder für einige Zeit ordentlich rund.

Perisecor,
ich halte die Aussage für schlichtweg falsch, wer gegen die EU ist, ist nicht zwangsläufig gegen Deutschland.
Es geht dabei schlichtweg um die Natur von den Unterschieden von Wechselwirkungen in verschiedengroßen Systemen.
Was in einem kleineren System ohne Probleme oder mit wenig Problemen funktioniert, muss in größeren Systemen nicht genauso funktionieren.
Eine Zerschlagung macht auch nur da Sinn, wo der Mehraufwand durch die Zerschlagung mit der "Größe" der Probleme in einem gesunden Verhältnis stehen.
Ähnlich der Refaktorisierung von Prozessen in einer Anwendung.
Zumal in Betracht auf EU und Deutschland das Verhältnis nicht mehr stimmen wird, zwischen den Regierenden und den Regierten.
Mit der Machtgröße steigt auch exponentiell der Realitätsverlust und von daher sind derartige Strukturen doch mit Argwohn zu betrachten.
Von daher stehe ich dem, was mittlerweilse aus der EU geworden ist, doch ein wenig skeptisch gegenüber, obschon ich nicht in der Lage bin, Alternativen genau definieren zu können bzw. die Konsequenzen.
Kommentar ansehen
14.06.2013 12:47 Uhr von Jason31
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Andreas-Kiel

>>> "Banken (auch eigene) werden auf Teufel komm raus gerettet (...))"

Richtig, allerdings spielt es für diese Betrachtung doch gar keine Rolle ob man Teil einer EU (Staatengemeinschaft) oder Einzelkämpfer in form eines Einzel-Staates (deutschland) ist.

"(...) aber profitiert auch der normale D Bürger"

Das gleicht gewiss dem Blick in die Glaskugel, dennoch sind sich da selbst EU-Kritische Finanz und Wirtschafts-Ökologen relativ einig darüber, das der Niedergang zahlreicher Banken und/oder Staats-Apperate desaströse Auswirkungen auf die Deutsche Wirtschaft hätte. Dabei spielt es auch wieder keine Rolle, ob wir in einer EU sind oder nicht.
Man muss auch als "Normalbürger" einsehen, das die Finanzwelt längt - und das schon seit Jahrzehnten - globalisiert ist. Wärend sich deutsche nun darüber Gedanken machen, ob sie mit einem Franzosen oder Griechen in einer EU sein wollen, sitzt die Finanzwelt schon seit Dekaden in diesem gemeinsamen Boot.

Und nun das Problem:
Bricht der Finanzsektor zusammen, bricht ein Dominoeffekt los - oder auch vergleichbar einem Kartenhaus.
Heute sind ein Großteil der deutschen Unternehmen nicht mehr "gesund". Entweder werden sie gefüttert von Investoren oder aber vom allgemeinen Kredit-Wesen. Brechen Banken zusammen, wie nun 2007/8 geschehen, bricht ein globales Kartenhaus zusammen, welches letzten Endes dazu führt, das Investoren pleite sind (die Unternehmen in die sie investierten somit dann auch) und Banken es zum Teil auch sein können (und die Unternehmen denen sie Geld leihen, damit auch).
Am Ende ist es dann - EU oder nicht - der Deutsche, der keinen Job mehr hat, nur weil anderswo die Bank zusammen brach.

Das Finanzwesen gleicht mitlerweile einem Organismuss: Ein Virenbefall der im Fuß seinen Anfang nimmt, durchzieht den gesamten Organismus, er bleibt nicht nur im Fuß.

Deshalb macht es die ganze EU-Hetze zu einer augenwischerei sonders Gleichen. Man muss nicht gegen die EU hetzen, auch nicht gegen dämliche Polemiker in Italienischen oder Griechischen Paralementen. Die Hölle heiß machen, muss man eigl. dem Finanzsystem. Die Finanzwirtschaft ist jedich sehr dankbar dafür, dass sich der Zorn der Bürger für die Probleme die sie verursachten, mitlerweile an anderen Orten entläd, z.b. der EU.

Man kann sich gewiss darüber streiten, ob und wie die bislang getroffenen Maßnahmen der richtige Weg zur "Rettung" sind - okay - aber sie bleiben bisher der beste Kompromiss der in der Eile zu erzielen ist. Man darf nur nicht in Folge vergessen, wenn mal irgendwann Gras darüber gewachsen ist, das Probem weiter beim Schopfe zu packen.

[ nachträglich editiert von Jason31 ]
Kommentar ansehen
14.06.2013 12:54 Uhr von jens3001
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Volksabstimmungen wären in Deutschland schon seit vielen Jahren fällig.

Allerdings hat Peri nicht ganz unrecht. Eine ungebildete Masse würde das Land in ein Chaos stürzen - unbewusst.


Daher sollten Volksabstimmungen mit einigen Einschränkungen bundesweit zugelassen werden. Zum einen müssen sie auf "wichtige" Themen beschränkt sein (z.b. Einführung des Euro, Abgabe von Rechten und Pflichten an die EU-Regierung, usw.).

Zum anderen muss es eine Art Wahlpflicht geben. In dem Sinne als dass man seinen "Wahlschein" abgibt. Das würde schon reichen um viele Inaktive Bürger aufzurütteln.

Die o.g. Einschränkung hätte keineswegs eine gravierend negative Auswirkung haben müssen. Denn eine solche ABstimmung ist immer sehr ausführlich und betrifft einen bestimmten Grundsatz, z.b. eben die Euro-Einführung.
Hätte Deutschland nciht mitgemacht, hätte es keinen Euro gegeben.
Somit hätte man aber z.B. die Zwischenwährung (ECU) weiter ausbauen können - oder hätte andere Wege gefunden um den inner-europäischen Handel zu stärken.


Ein weiterer, sehr wichtiger Schritt ist es allerdings das Verständnis und die Einstellung der Bürger zu Politik und dem eigenen STaat zu ändern.
Momentan lebt fast jeder für sich - hauptsache man selbst lebt gemütlich.

Die Schulbildung muß um einiges verbessert werden und das staatliche Fernsehen muß einen definierten Bildungsauftrag erfüllen.

Naja, riesiges Thema....
Kommentar ansehen
14.06.2013 13:22 Uhr von Thimphu2003
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ Andreas-Kiel
Zitat:"Die Nachteile sehen wir jeden Tag. D hat im letzten Jahren so hohe Steuereinnahmen, wie noch nie zuvor, gleichzeitig heißt es aber immer, "wir haben kein Geld und müssen sparen".

Merkel sagt, wir haben 30 Milliarden zuviel, die man noch verteilen kann... ;-)

Na, mal Spassss beizeite..

Diese Nachteile haben doch nichts mit der EU zu tun.
Wenn der Staat so viel einnimmt wie noch nie ist doch eher das Gegenteil eingetreten. Wir profitieren enorm durch Exporte. Darum haben wir Arbeitsplätze, darum die hohen Steuereinnahmen.

Warum das Geld nicht reicht, mußt du Schäuble fragen, nicht Brüssel.

Natürlich steigen auch für den Bund die "Preise". Man muß den Beamten auch schon mal zugestehen, mehr Geld zu bekommen, wenn die Lohnsteigerung 2012 in Deutschland im Schnitt 2,8% betrug.
Alles wird teurer. Nicht nur für den Otto-Normalverbaucher.

Aber Schäuble hat die Gesamtverschuldung Deutschlands innerhalb von 4 Jahren um sage und schreibe 25% (!!!) erhöht. Ohne das wesentlich mehr nach Brüssel gegangen ist.
Das mußt du, ich, dein Nachbar, alle irgendwann zurückzahlen.
Was macht Schäuble denn mit diesen riesigen Steuereinnahmen?
Davon geht doch nur ein Bruchteil nach Brüssel. Irgendwelche Milliarden-Schulden auf Brüssel zu schieben ist völlig falsch.
Kommentar ansehen
14.06.2013 13:28 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Jense, eine Masse ist immer ungebildet.
Im Gegensatz zu einem einzelnen Menschen (egal wie hoch der IQ ist) wird bei der Masse eine gemeinsame Ideologie mit den individuellen Wünschen/Ansprüche der Einzelnen konfrontiert. Daraus resultiert ein Machtkampf, der ohne Leitfigur(en) bis ins Unendliche geht. Es ist dabei wichtig, dies daher auf weniger Individuen herunterzubrechen, um eine halbwegs repräsentative Annäherung zur eigentlichen Aussage der Masse zu erhalten. Das haben wir ja eigentlich schon durch unsere Demokratie. Das Problem ist nur, dass mit der Machtumverteilung diese gerne missbraucht wird. Im Allgemeinen hat es sich mit der Macht ja wie mit dem Geld, nicht umsonst heisst es ja Geld ist Macht, einmal davon zuviel und die Type dreht am Rad...aber ok ich schweife ab...es wäre wohl praktisch, Volksabstimmungen als Verifizierung der Stimme des Vertreters zu nutzen...dann würde bei Vorgängen in der EU die Volksabstimmung dem eigenen Vertreter gewisses Gewicht zukommen lassen, so dass er bei einem EU-weiten Vorgang mehr oder weniger Einfluss auf eben diesen hat. Macht/unterstützt er einen, dem Volke nach, blöden Vorschlag/Gesetz, gibts evtl nen Maulkorb vom Volk...könnte man in Deutschland auch so machen...
Kommentar ansehen
14.06.2013 14:14 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ derSchmu2.0

Ich kann nicht sehen, dass du meine Argumente damit entkräftet hast.

Die EU muss sich entwickeln - so wie Deutschland sich entwickelt hat. Und das Beispiel Deutschland zeigt doch auf, dass sowas, wenn man Zeit gibt, gut funktionieren kann.

Ein anderes Beispiel wären die USA. Die sind auch über viele Jahrzehnte, ja gar Jahrhunderte gewachsen. Und heute sind sie die in vielerlei Hinsicht stärkste Nation des Planeten.
Kommentar ansehen
14.06.2013 15:10 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Perisecor,

deine Argumente muss ich überlesen haben.
Ich habe nirgendswo was gelesen, warum/wofür die EU deiner Meinung nach so gut ist. Du hast lediglich geschrieben, dass dieses Model in einem anderen Verhältnis auf Deutschland übertragbar ist und das es demnach funktioniert. Ich habe dem nur gegenübergestellt, das etwas, was für kleine Systeme funktioniert, nicht umbedingt auf größere übertragbar ist. Es muss nicht zwangsläufig so sein, aber in nicht wenigen Fällen ist dies so.
Ob es nun in vielen Fällen auf dem weissen Papier mittels Zahlen bestätigt wird, ist eine andere Sache...wenn zum Beispiel der Reichtum ungleich verteilt ist, sehen die Zahlen vieleicht gut aus, aber die Mehreit eines Landes vegitiert dahin, weil sie nichmal ne gescheite Krankenversicherung haben...schenkt man den Medien Glauben, kann man USA da wohl nicht umbedingt als Beispiel aufführen...vieliecht als eine der stärksten Nationen, aber nicht für die vernünftigste. Da wir nicht, wie in China, als Drohnen fungieren, sollte man da nicht nur auf solche Zahlen rücksicht nehmen...und selbst wenn, solche werden auch schnell gegen die Wand gefahren, wenn immer mehr Leute zusammenkommen, um dann die Kohle noch schneller zu verbrennen, als es kleinere Gruppen schaffen...

Refresh |<-- <-   1-25/27   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Umfrage: Alternative für Deutschland verliert in der Wählergunst
AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen spricht von Rücktritt
AfD-Taktik: Erst aufwühlen und dann zurückrudern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?