14.06.13 06:09 Uhr
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Reporter ohne Grenzen: Ermahnung an die USA

Die international tätige Organisation Reporter ohne Grenzen, die sich weltweit für Pressefreiheit und gegen Zensur einsetzt, ermahnt die USA zur Achtung der Pressefreiheit.

Die Verfolgung von "Whistleblowern" wie im aktuellen Fall Edward Snowden, haben besorgniserregende Ausmaße erreicht.

Die Aktivisten von Reporter ohne Grenzen schlagen vor, Verletzungen der Vertraulichkeit von journalistischen Quellen unter Strafe zu stellen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Pressefreiheit, Reporter ohne Grenzen, Ermahnung
Quelle: www.gulli.com

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2013 07:27 Uhr von DerMaus
 
+6 | -0
 
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"Verletzungen der Vertraulichkeit von journalistischen Quellen unter Strafe zu stellen."

Die Idee ist gut, nur frage ich mich, wer das durchsetzen soll. Würde mich echt wundern, wenn die Polizei sich selbst als Diener des Volkes sieht, und dessen Interessen gegen die der Polit-Eliten verteidigt...
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14.06.2013 08:31 Uhr von Bobbelix60
 
+5 | -1
 
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Wäre schön, wenn so was durchsetzungsfähig wäre. Aber kein Staat der Welt, der betroffen wäre, würde sich daran halten. Der Begriff "Rechtsstaat" existiert nur auf dem Papier.
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14.06.2013 08:43 Uhr von Perisecor
 
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14.06.2013 08:58 Uhr von Bobbelix60
 
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Richtig Persisecor, Snowden ist kein Journalist.

Falsch Perisecor, Snowden ist kein Verbrecher. Er hat im Gegensatz zu den meisten Geheimdienstmitarbeitern, sein Gewissen wiederentdeckt.

Wäre er ein Verbrecher, hätte er aus dieser Aktion ein Nutzen für sich herausgeholt. Stattdessen darf er nun jede Sekunde um sein Leben bangen.
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14.06.2013 09:00 Uhr von call_me_a_yardie
 
+3 | -0
 
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Überwachungsstaat U.S.A. Na an wen aus der Vergangenheit erinnert uns diese Unterdrückung der Medien, das nur positive "Propaganda" veröffentlicht werden darf und alles negative vom "Geheimdienst" vertuscht wird....

Man könnte das Wort Geheimdienst ersetzen...durch z.B Staatssicherheit oder Saalschutz...
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14.06.2013 09:23 Uhr von Perisecor
 
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14.06.2013 09:27 Uhr von call_me_a_yardie
 
+4 | -2
 
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@Perisecor

Bitte ?? Snowden Geltungssucht vorzuwerfen....was hat er denn von dieser Aufmerksamkeit ? Nie wieder in sein Heimatland zurück kehren zu können, sich ständig verstecken und angst haben ausgeliefert zu werden. Als ob er nur mal "Agent" spielen wolle lächerlich !

Es hat mal jemand etwas nicht hinnehmbares von dem er als einer von wenigen wusste laut ausgesprochen und der Welt mitgeteilt !

Wenn es nach deiner lächerlichen Argumentation gehen würde, müsste jedes Staatsoberhaupt eine reine "Attention - Whore" sein der nur Bewunderung und nicht anderes will....

Wie ich solche Verallgemeinerungen hasse.

Make a reallity check Perisecor und komm mal klar....
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14.06.2013 09:30 Uhr von Shagg1407
 
+5 | -1
 
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Was die NSA gemacht hat ist soweit ich gelesen habe selbst gegen die Verfassung. Dazu kommt noch andere Länder wurden angeblich ohne Mitwissen ebenfalls ausspioniert was die Souveränität jedes einzelnen Landes untergräbt.
Demnach sollten die Amis echt die Füße still halten da sie selbst große Verbrechen begangen haben
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14.06.2013 09:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -10
 
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@ call_me_a_yardie

Die Aufmerksamkeit an sich ist das, was er davon hat.


"Nie wieder in sein Heimatland zurück kehren zu können..."

Das Land scheint ihm sowieso egal zu sein, er wird´s also verschmerzen können.


"Wenn es nach deiner lächerlichen Argumentation gehen würde, müsste jedes Staatsoberhaupt eine reine "Attention - Whore" sein der nur Bewunderung und nicht anderes will...."

Mir wäre zumindest kein Staatsoberhaupt bekannt, welches konsequent den Kontakt zur Presse meidet. Das mag daran liegen, dass solche Leute bereits sehr früh ausgesiebt werden und in höchste Ämter gewählte Ämter nur die Leute kommen, die zumindest nicht ungerne präsent sind.




"Make a reallity check Perisecor und komm mal klar...."

Warum? Du hast nicht einmal Argumente, ich schon. Ich verlasse also doch nicht meine fundierte Position und schließe mich deiner ermpörten Sichtweise an, die außer eben jener Empörung überhaupt nichts vorzuweisen hat.
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14.06.2013 09:35 Uhr von Perisecor
 
+0 | -6
 
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@ Shagg1407

"Was die NSA gemacht hat ist soweit ich gelesen habe selbst gegen die Verfassung. "

Nö, ist es nicht.



". Dazu kommt noch andere Länder wurden angeblich ohne Mitwissen ebenfalls ausspioniert was die Souveränität jedes einzelnen Landes untergräbt. "

Das macht quasi jedes Land. Egal ob nun die USA, Deutschland, Brasilien, Russland, die Schweiz oder die VR China.

Nun mit dem Finger auf die USA zu zeigen und zu meinen, das wären die bösen Jungs ist ein wenig seltsam und der Sache nicht dienlich.



"Demnach sollten die Amis echt die Füße still halten da sie selbst große Verbrechen begangen haben"

Staatliche Gewalt steht stets über der Gewalt des Individuums. Deshalb dürfen Staaten auch Sanktionen verhängen, z.B. Gefängnisstrafen.
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14.06.2013 09:54 Uhr von call_me_a_yardie
 
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@Perisecor:

Ich musste gar keine Gegenargumente nennen, da alles wichtige von Vorpostern genannt wurde...

Snowden hat eine ILLEGALE Aktion der NSA öffentlich gemacht die, die Souveränität anderer Staaten untergräbt und den Typischen Charakter der Yankees als "Weltpolizei" mal wieder deutlich macht.

Abgesehen davon haben Sie Menschen ausspioniert und ihnen das recht auf Intimssphäre genommen....wo kommen wir denn da hin eines Tages ist jede Wohnung komplett mit Überwachungs - Kameras seitens des Geheimdienstes ausgestattet...willst du das ????
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14.06.2013 10:03 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ call_me_a_yardie

"Ich musste gar keine Gegenargumente nennen, da alles wichtige von Vorpostern genannt wurde..."

So? Wo denn?



"Snowden hat eine ILLEGALE Aktion der NSA öffentlich gemacht die, die Souveränität anderer Staaten untergräbt und den Typischen Charakter der Yankees als "Weltpolizei" mal wieder deutlich macht."

Nein, die Aktion der NSA war und ist, innerhalb ihres Aufgabenspektrums, legal. Eine völkerrechtliche Beurteilung von Auslandsnachrichtendiensten gibt es dazu nicht.

Warum eine Aktion einen "typischen Charakter der Yankees" aufzeigen soll, welche es so direkt (weil Teilhabe bei PRISM) oder indirekt (weil eigene Programme) in sicher 80 Staaten der Welt gibt, hast du ebenfalls nicht erklärt.

Oder ist PRISM deshalb schlechter, weil du USA generell viel fieser sind als die Niederlande (PRISM-Teilhaber) oder Russland (größter Auslandsnachrichtendienst der Welt)?




"Abgesehen davon haben Sie Menschen ausspioniert und ihnen das recht auf Intimssphäre genommen...."

Ach nein. Ein auf elektronische Spionage spezialisierter Auslandsnachrichtendienst hat Informationen gesammelt. Das habe ich nicht erwartet und bin jetzt erstmal überrumpelt und schockiert.

Deine Intimssphäre ist Nachrichtendiensten (und 80% der restlichen Bevölkerung) übrigens völlig egal. Denen geht es um wichtige Informationen und nicht darum, ob du Viagra brauchst oder deine Freundin fett ist.

Mit der typischen German Angst Panikmache brauchst du mir auch nicht kommen. Überall außer in Deutschland wird das öffentliche Leben bereits videoüberwacht und die Erfolgsquote bei der Verhaftung von Straftätern ist deutlich angestiegen.

Und ja, dafür nehme ich auch in Kauf, dass eine mir völlig unbekannte und für mich völlig irrelevante Person zusehen kann, wie ich mit meiner Freundin knutsche.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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14.06.2013 10:08 Uhr von Jason31
 
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@Perisecor

Da muss ich Dir in einem Belang widersprechen: Er ist ein Verbrecher, unter US-Amerikanischen Rechtsansichten.

Auch du musst einsehen, das sich in den letzten 20 Jahren in den USA eine enorme Schattenwelt innerhalb der Legislative und Exekutive des Staatenbundes aufgetan hat. Alles jüngst unter dem Deckmantel des Petriot Acts.

Vergessen sollte man nicht, das die Regierung dem Volk dienen soll. Offensichtlich ist auf halbem Weg dieser Grundsatz einer Rechtsstaatlichkeit verlohren gegangen. Immerhin sehen mitlerweile die eigenen Bürger die Überwachung in diesem Ausmaß höchst kritisch. Paradox das man es ihnen erst anhand dieser Enthüllungen vor Augen halten muss.

Aus sicht der US-Regierung mag er verrat begangen haben, aus Sicht der Bürger sorgt er hingegen für die Transparenz, die offenbar ihre Regirung nicht bereit ist zu leifern. Immerhin stellt es überwachungstechnisch keinen Unterschied dar offen zu sagen: Wir überwachen! Das jedoch so zu verheimlichen, macht deutlich, das die verantwortlichen sich dem Umstand sehr deutlich bewusst sind und waren, dass ihr Handeln auch wenig Akzeptanz stoßen wird.

Ein Gehimdienst braucht gewiss Freiräume und Geheimhaltung um sinnvoll agieren zu können, jedoch geht die Pauschal-Überwachung riesiger Personen-Zahlen ohne Differenzierungen in eine Liga, die weniger mit Geheimdienst, dafür mehr mit der Stasi der ehemaligen DDR gemein hat. Im übrigen auch die Wehemenz der Verfolgung jener, die gegen das System arbeiten.
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14.06.2013 10:18 Uhr von call_me_a_yardie
 
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@Perisecor

ach ihr Pseudo "Gutmenschen" alles zu deiner Sicherheit was....lachhaft auch wenn du hier versuchst die Karte mit "fundiertem" Wissen zu spielen biste ein Troll...

Wichtig ist eine Freie Gesellschaft die sich nicht gegenseitig ausspioniert, weil sie Angst vorm "unbekannten" hat

Klar spioniert jeder Geheimdienst aber sicherlich nicht auf diesem Niveau wie es "World Boss" U.S.A macht...

So etwas kann nicht toleriert und akzeptiert werden !!!

Und wenn solche Typen wie du kommen krieg ich das ko****

Es ist total inakzeptabel das die U.S.A Drohnen - Einsätze fliegen in Ländern die nicht ihrer Regierung unterstehen und Menschen abschiessen die Terroristen sein KÖNNTEN.

Es ist einfach untragbar sich so aufzuspielen und der Verdacht zur "Totalen" Kontrolle liegt hier schon sehr nahe....
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14.06.2013 10:29 Uhr von Perisecor
 
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@ Jason31

Ich bin nicht der größte Anhänger der Bundesregierung, aber sie zwanghaft für alles verantwortlich zu machen, was so geschieht, halte ich für falsch und der Sache nicht dienlich.


Eine "Schattenwelt" gab und gibt es immer, egal ob nun in Regierungen, Firmen oder im Privatleben. Wichtig ist, wie man damit umgeht.



"Immerhin sehen mitlerweile die eigenen Bürger die Überwachung in diesem Ausmaß höchst kritisch."

Die meisten US-Amerikaner sind der Bundesregierung gegenüber seit jeher und bei allem was sie tut oder nicht tut kritisch eingestellt. Ich kann nicht erkennen, dass das wegen PRISM nun stärker als zuvor ist.



"....aus Sicht der Bürger sorgt er hingegen für die Transparenz, die offenbar ihre Regirung nicht bereit ist zu leifern."

Das ist eine extrem liberale Argumentation. Er hat ganz objektiv gegen mehrere Bundesgesetze verstoßen - die hat nicht die Regierung Obama festgelegt, sondern vorherige Regierungen und viele davon sind vom Supreme Court gestützt worden.

Ich kenne auch kaum jemanden, der Hochverrat für gut befindet. Egal ob nun Manning oder Snowden. Und die, die ich kenne, sind entweder generell extrem liberal oder sie verstehen das Thema nicht komplett.



" Immerhin stellt es überwachungstechnisch keinen Unterschied dar offen zu sagen: Wir überwachen!"

Die NSA hat doch nie verheimlicht, dass sie elektronische Post in großem Stile überwacht? Die CIA hat schon in den 90er Jahren zugegeben, dass sie zusammen mit der CIA mehrere alte SSN umgebaut hat und nun betreibt, um weltweite Transatlantikkabel abzuhören.

Dass das nun veröffentliche Programm nun viele Menschen überrascht zeigt mir nur, dass diese sich einfach nicht informiert haben.

Die Agenda der NSA war und ist bekannt. Der gesetzliche Umfang (der quasi grenzenlos ist) war und ist bekannt. Die Mithilfe der NSA bei elektronischen Problemen, welche das FBI nicht lösen konnte, war und ist bekannt. Und dass die NSA sämtliche technologischen Standards der Regierung und ihrer unterstellten Ministerien definiert, war und ist bekannt.

Außerhalb der USA (und teilweise auch innerhalb) stand die NSA stets im Schatten der CIA - und das war denen sicher auch nicht unrecht.

Aber ist das etwa das Problem der NSA? Selbst der deutsche Wikipedia-Artikel von 2005 ist aufschlussreich genug um Schlussfolgern zu können, was dort geschieht.




Gezielt Personen zu überwachen ist in einer globalisierten Welt mit 7 Milliarden Menschen schlicht nicht möglich. Die NSA und andere Dienste sammeln also möglichst viele Informationen über möglichst viele Leute und sortieren den Rest aus.

Wie genau sollte das denn sonst funktionieren?

Während meiner Zeit bei einem Partnerdienst haben wir auch jeden Tag eine absolute Unmenge an (militärischen) Informationen bekommen. 95% davon wurde aussortiert, weil unbestätigt, uninteressant, zeitlich überholt oder anderweitig nicht von Interesse. Die restlichen 5% wurden näher geprüft.




".... dafür mehr mit der Stasi der ehemaligen DDR gemein hat."

Das Problem der Staatssicherheit der DDR war doch ein ganz anderes;
- es wurden Ängste unter den Menschen geschürt
- es gab eine extrem große Anzahl an IM
- es gab Repressalien, welche nach unseren rechtstaatlichen Vorstellungen so nicht sein dürfen

Auf all das verzichten US-Dienste. Undifferenzierte StaSi-Vergleiche sind also wenig angebracht. Richtig ist jedoch, dass die US-Dienste 100% aller Daten wollen, um sie anschließend zu sieben. Das ist allerdings ein Anspruch, den wahrscheinlich jeder Nachrichtendienst der Welt hat.

Der Unterschied ist:
Aus Ländern wie Russland oder der VR China erfährt man so etwas nicht und wenn, wird es in den westlichen Medien größtenteils ignoriert. Und: Außer den USA kann sich kaum ein Land einen solchen Apparat in Umfang und finanzieller Ausstattung leisten. Und gerade die NATO-Partner müssen das auch nicht - wie so oft beteiligen sie sich an diesen Programmen, egal ob nun ECHELON, PRISM oder anderen. Die Niederlande und Belgien haben das ja bereits eingestanden und wie man so hört, sollen die "Sauerland-Terroristen" auch von PRISM aufgespürt worden sein.



Ich kann aber, trotz allem, nachvollziehen, dass Nachrichtendienste für viele Menschen bedrohlich sind, einfach, weil sie es nicht verstehen und auch nicht verstehen können, da (Insider)Wissen fehlt. Ich kenne die andere Seite und ich bin da weit weniger skeptisch, auch, weil ich einen ganz klaren Vorteil habe:
Ich weiß (zu einem kleinen Teil), welchen positiven Wert die gefundenen und ausgewerteten Daten haben.

Denn auf Nachrichtendienste schaut man in aller Regel dann, wenn sie versagt haben - und nicht dann, wenn sie ihren Job gut gemacht haben. Und diese Erfolge passieren verdammt oft.
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14.06.2013 10:38 Uhr von Perisecor
 
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@ call_me_a_yardie

"Wichtig ist eine Freie Gesellschaft die sich nicht gegenseitig ausspioniert, weil sie Angst vorm "unbekannten" hat"


Das lässt sich nur durchsetzen, wenn alle Menschen dasselbe Ziel haben. Das ist aber nicht so. Der Mensch an sich ist nicht friedlich und so lange keine völlige Anarchie gewünscht wird, ist totale Freiheit absolute Utopie.

Es gibt immer jemanden, der sich durch Informationsbeschaffung einen Vorteil verschaffen möchte. Du vergleichst doch auch Preise, bevor du ein Produkt kaufst, oder? Du liest doch auch Kochrezepte, um zu wissen, wie du den Auflauf richtig zubereitest? Du schaust beim Autofahren doch auch auf Verkehrsschilder?

Das alles ist Informationsbeschaffung. Du erlangst dir dadurch Vorteile.

Vielleicht folgst du aber auch mal deiner Freundin, weil du meinst, sie geht dir fremd? Vielleicht wirfst du mal einen Blick in die Akte deines Kollegen, weil du meinst, er verdient mehr als du und du brauchst ein Argument für eine Gehaltserhöhung? Vielleicht fragst du einen Bekannten, der gerade an ein paar Tankestellen vorbeigekommen ist, wo der Sprit am Günstigsten ist?

Das alles ist ebenfalls Informationsbeschaffung - mit dem Unterschied, dass sie moralisch zweifelhaft ist und/oder einem Dritten Schaden zufügt.


Und nun beschwerst du dich, weil Regierungen das alles eine Stufe größer betreiben.





"Klar spioniert jeder Geheimdienst aber sicherlich nicht auf diesem Niveau wie es "World Boss" U.S.A macht..."

Aber auch nur, und ausschließlich deshalb, weil sie weder genügend Geld noch genügend Technologie noch genügend Mitarbeiter haben!

NATO-Staaten umgehen dies, indem sie bei PRISM mitmachen.




"So etwas kann nicht toleriert und akzeptiert werden !!!"

Und was willst du machen? Alle Nachrichtendienste verbieten? Weil sich dann alle Länder, Konzerne, NGOs etc. daran halten? Ist ja süß.




"Es ist total inakzeptabel das die U.S.A Drohnen - Einsätze fliegen in Ländern die nicht ihrer Regierung unterstehen und Menschen abschiessen die Terroristen sein KÖNNTEN."

Die USA sind ihren Bürgern verpflichtet und für deren Schutz verantwortlich. Punkt. Die meisten Drohneneinsätze sind übrigens durch die jeweilige Regierung legitimiert.





"Und wenn solche Typen wie du kommen krieg ich das ko****"

Natürlich. Du bist offensichtlich schlecht informiert und das schärfste Schwert im Waffenschrank scheinst du auch nicht zu sein. Wenig verwunderlich, dass dich dann ärgert, wenn jemand anderes deine ´Argumente´ auseinandernimmt.

Schade eigentlich. Würdest du deinen falschen und dummen Standpunkt verlassen und anfangen, objektiver über das Thema und meine Kommentare nachzudenken, könntest du sogar noch etwas lernen.
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14.06.2013 10:50 Uhr von Bobbelix60
 
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"...Überall außer in Deutschland wird das öffentliche Leben bereits videoüberwacht und die Erfolgsquote bei der Verhaftung von Straftätern ist deutlich angestiegen.
Und ja, dafür nehme ich auch in Kauf, dass eine mir völlig unbekannte und für mich völlig irrelevante Person zusehen kann, wie ich mit meiner Freundin knutsche...."

Zitat von Benjamin Franklin sollte in deinen Ohren klingeln: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
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14.06.2013 11:00 Uhr von call_me_a_yardie
 
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@Perisecor:

leider bin ich auf der Arbeit und etwas zu "busy" um dich Argumentations - Technisch in ewig langen Texten auseinander zu nehmen...muss ich aber auch nicht deine Argumente zeigen ja deutlich auf zu welcher Sorte Mensch du gehörst....

Ich habe nie meiner Freundin hinterherspioniert da unsere Beziehung auf Vertrauen basiert....deine anscheinend nicht tut mir leid...

Akten von Kollegen spionieren muss ich auch nicht bin zufrieden mit meinem Gehalt....

Aber genug der Rechtfertigung

DEINE Argumente sind typische Kapitalisten Argumente ! Aus allem den Vorteil ziehen und andere Leute benachteiligen !

Das was du Utopie nennst, nenne ich ZUKUNFT und ein jeder einzelner Mensch kann etwas zu dieser Zukunft beitragen um eine bessere Welt zu schaffen ! Auch wenn wir diese perfekte Welt nicht mehr erleben werden haben wir den Stein dazu gelegt !

Alle sagten das geht nicht, das klappt nicht und da kam einer und hat´s einfach gemacht....
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14.06.2013 11:06 Uhr von Perisecor
 
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@ Bobbelix60

"They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

Im Original ergibt das doch einen anderen Sinn: "Wer essentielle Freiheit aufgibt, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit."

Es geht hier aber nicht um essentielle Freiheit. Es geht auch nicht darum, nur kurzfristig Sicherheit zu erlangen. Und letztlich standen 1775, als die Memoiren veröffentlicht wurden, auch gar nicht moderne Überwachungsmethoden zur Verfügung.
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14.06.2013 11:11 Uhr von Perisecor
 
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@ call_me_a_yardie

"....muss ich aber auch nicht deine Argumente zeigen ja deutlich auf zu welcher Sorte Mensch du gehörst..."

Jaja. Das Argument der Argumentlosen.


Die von mir genannten Dinge waren Beispiele. Sie zeigen auf, dass jeder von uns Nachforschungen anstellt. Manche sind ungefährlich und schaden niemandem (Rezepte), andere wiederum greifen in die Privatssphäre anderer ein (Freundin überwachen). Wenn du etwas nachdenkst, wirst du sicher auch ein paar Beispiele finden, die besser auf dich passen.




"Auch wenn wir diese perfekte Welt nicht mehr erleben werden haben wir den Stein dazu gelegt !"

Ich glaube nicht an Wiedergeburt. Und ich werde das eine Leben, welches ich auf Erden habe nicht verschwenden, um irgendwelchen Träumereien nachzuhetzen. Ja, das ist egoistisch. Dazu stehe ich. Dafür werfe ich mein Leben aber auch nicht weg.



"DEINE Argumente sind typische Kapitalisten Argumente ! Aus allem den Vorteil ziehen und andere Leute benachteiligen !"

Aber Snowden, der durch seine Aktion einen Vorteil für sich herausgeholt hat (Aufmerksamkeit), ist dein großer Held.

Langsam kristallisiert sich aber auch heraus, warum: Du bist einfach ein USA-Hasser und erfreust dich an dem, was Snowden getan hat, weil es den USA schadet. Und dafür ist dir wiederum jegliche Legitimation recht.

Du ziehst also auch Vorteile aus Sachen. Und dass dabei ein paar Millionen US-Amerikaner benachteiligt werden, nimmst du in Kauf. Sind ja nur Amis, nicht wahr?
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14.06.2013 11:36 Uhr von call_me_a_yardie
 
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@Perisecor:

Was für ein Vorteil außer diese Aufmerksamkeit hat er denn ? Was hat er den von dieser Aufmerksamkeit außer das er sich verstecken muss und ein "Gejagter" ist ???

Hat auch Assange den Vorteil das er "Aufmerksamkeit" hatte durch Wikileaks und das gefällt ihm so sehr das er gerne in der Botschaft rumhängt und nicht raus kann da er sonst verhaftet wird und das nur weil er für gläserne Staaten ist !!!

This is what "Democracy" Looks like !!!!!

Von Wiedergeburt war nie die Rede ich fühle mich gut wenn der Atom - Ausstieg ( vllt. sogar Europaweit ) abgeschlossen ist und unsere Nachkommen nicht verstrahlt durch die Gegend laufen !

Und Anti - Amerikaner bin ich gewiss nicht zumindest auf die Bevölkerung nicht...wieso auch....bin kein menschenhassender Egoist so wie du ....
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14.06.2013 11:41 Uhr von Jason31
 
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@Perisecor

Ich verstehe durchaus Deine Sichtweise, auch und vielleicht deswegen, weil du als US-Bürger natürlich auch die dortige patriotische sichtweise teilst, die mit unter aber auch einer Rosa-roten-Brille ähneln kann (wie ich im späteren Verlauf noch einmal verdeutlichen möchten).

Zunächst: Schattenwelt
Die Erklärung das es diese schon immer gab und geben wird, kann - und letzten endes darf nie - die Begründung dafür sein diese "einfache" Seite immer zu weiter auszubauen. Im Prinzip spiegelt es die Essenz dessen wieder, was George Lucas in den 70ern mit Star Wars als "Fiktion" schuf: Die Frage in weiweit die "Gute Seite" einer "Dunken" gegenüber steht und was passiert wenn welche Seite auch immer die Oberhand gewinnt. Die "Dunkle Seite", also hier die schattenwelt, ist verlockend, weil sie vorallem Dinge einfach macht: Ohne großes Aufsehen und Diskussion gelangt man zum Resultat. Dennoch ist sie nicht erstebenswert. Und so wie die USA ihren "Kampf gegen den Terror" betreiben, sollten sie beginnen den Kampf gegen diese "Bedrohung" aufzunehmen.

Liberale Argumentation:
Gewiss, wird so sein. Allerdings: Der Liberalismus ist das Gegenteil des Totalitarismus, wo dann wieder die Frage bleibt: Was ist erstebenswerter?
Du erkennst richtig, dass die US-Regirung - letzten Endes aber nur weil sie Gesetze dazu zwingen - ihre Regirungsentscheidung und daraus abgeleitete Regelungen offen legen muss. Nun muss man aber kein Genie sein um zu wissen, dass man dieses System gegen die Bürger verwenden kann: Solange man es nur schwammig genug formuliert und mit den Vorteilen Blendet - z.B. Patriot Act - sind die wenigen die dagegen angehen, entweder nicht patriotisch genug oder schlucht Verschwörungstheoretiker.
Erst wenn, trotz aller Warnungen (und die gab es zu genüge in den USA) das für "unmöglich" gehaltene doch Wahr wird, dann kommt der Aufschrei. Das ist pure phychologie, und und ziehlt auf den menschlichen Verstand ab, der gerne ihm unpassende Sachverhalte verleugnet. Das was du Offenheit und Aufrichtigkeit nennst, stellt sich dann tatsächlich als perfide Strategie heraus, die auf die Schwächen der Menschen baut.
Um den Faden zurück zu finden: Liberal ist es gewiss ihn als Heilbringer zu sehen, obschon er geltendes Recht brach. Dem gegenüber stehen aber Gesetzesbrüche der US-Regierung gegen - in dem Fall sogar - geltendes Völkerrecht, ich denke Du weißt worauf ich anspiele.
Gewissensfrage: Totschlag ist eine Straftat, dennoch, was nimmst du an, hätte es für rechliche Folgen gehabt, hätte das Attentat von Stauffenberg auf Hitler den gewünschten ausgang genommen? Hätte man ihn wegen Totschlag verurteilt, gar angeklagt? Unrecht, muss nicht zwangsläufig Unrecht sein - das ist meine Auffassung.

Stichwort "7 Milliarden Menschen überwachen":
Genau das ist der Punkt: Kann man das? Oder noch besser: Darf man das?
Das überwachen dieser Masse an Menschen, mag zunächst verlockend sein, beginnt man es dann einmal. Wer reguliert dann in Folge aber noch die Messlatte dessen, was unter "auffälligem Verhalten mit Konsequenzen" fällt? Erfahrungsgemäß werden Maßnahmen grundsätzlich verschärft, nie gelockert. Wo bringt uns das also hin, beginnt man erst einmal diesen Weg zu beschreiten?

>>> "Undifferenzierte StaSi-Vergleiche sind (...) wenig angebracht"

Na, dann pass mal auf:

- "es wurden Ängste unter den Menschen geschürt"

Wird systematisch betrieben: Die Angst gegen den Terror und alles und jedem der einen ans Leder will und/oder den Interessen im Wege steht. Das hat, nicht nur in den USA, weltweit lange Tradition. Allein die Aussage "wir überwachen" schürt schon Ängste, weil im hinterkopf subtil die Information steckt: "es könnte wer mithören...".

- "es gab eine extrem große Anzahl an IM"

Dank dem Überwachen - wie du so schön schriebst - von 7 Milliarden Menschen, hat man das System seither sogar perfektioniert.

- "es gab Repressalien, welche nach unseren rechtstaatlichen Vorstellungen so nicht sein dürfen"

Ist es nicht so, dass wenn ich zum Urlaub in die USA fliege, mich vorankündigen muss und viele sogar Fingerabdrücke beim Zoll hinterlassen?
Ist es nicht so, dass das CIA (in kooperation mit dem US-Millitär) in internationalen Gewässern Schiffe hat, auf denen Gefangene ohne rechtsstaatlicher Begründung... hmm... sagen wir "Befragt" werden?

Wenn das keine Repressalien sind, was muss dann noch kommen? Daumenschraube oder Streckbank wie im Mittelalter?

Es werten tag täglich Grenzen überschritten, die nie hätten überschritten werden dürfen - auf allen Seiten versteht sich. Man kann, nein: man DARF, nicht bei einer Seite zur Tolleranz mahnen, während man die anderen übertrieben Anprangert.
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14.06.2013 13:01 Uhr von Perisecor
 
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@ call_me_a_yardie

Für manche Leute IST Aufmerksamkeit der Vorteil.

Assange hat direkt finanziell profitiert, ist aber auch sehr stark an öffentlicher Präsenz interessiert.



"...und das gefällt ihm so sehr das er gerne in der Botschaft rumhängt und nicht raus kann da er sonst verhaftet wird und das nur weil er für gläserne Staaten ist !!! "

Da hat er sich wohl verkalkuliert. Sowohl was die Hartnäckigkeit Schwedens angeht, als auch das Nachgeben des UK.



"Von Wiedergeburt war nie die Rede ich fühle mich gut wenn der Atom - Ausstieg ( vllt. sogar Europaweit ) abgeschlossen ist und unsere Nachkommen nicht verstrahlt durch die Gegend laufen !"

Warum? Läufst du denn etwa verstrahlt durch die Gegend?



"Und Anti - Amerikaner bin ich gewiss nicht zumindest auf die Bevölkerung nicht...wieso auch....bin kein menschenhassender Egoist so wie du ...."

Nein? Aber wenn du meine Kommentare liest, bekommst du das Kotzen?

Du widersprichst dir schon wieder selbst und alleine mit dieser Diskussion hier hast du deine vermeintlichen Prinzipien ad absurdum geführt. Glückwunsch dazu.


@ Jason31

Antwort kommt später. Meine Sklaven haben irgendwas kaputt gemacht und verlangen ein Meeting.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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14.06.2013 13:13 Uhr von call_me_a_yardie
 
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Perisecor:

Ich bekomme das kotzen weil deine Postings an Arroganz und Egoismus nicht zu übertreffen sind.....

Das hat nix mit Menschenhass zu tun sondern mit Ekel an deiner Einstellung....aber nicht traurig sein irgendwo tuste mir schon leid...
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14.06.2013 13:42 Uhr von Perisecor
 
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@ call_me_a_yardie

Versuch´s doch einfach mal mit Argumenten.

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