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Griechenland: Proteste wegen "illegaler" Senderschließung

Die geplante Schließung des staatlichen Rundfunks ruft Kritik hervor. Seit zwei Tagen wird demonstriert, die Internationale Journalisten-Föderation spricht von einem "Rückschlag für die Demokratie" und Oppositionsführer Tsipras nennt die Schließung "illegal". Insgesamt droht eine Regierungskrise.

Die Entscheidung von Ministerpräsident Samaras stößt auch auf Ablehnung der Opposition, die bei der Entscheidung übergangen wurde. Ohne sie wird die Schließung allerdings nicht ratifiziert. Falls der Ministerpräsident sich weiter weigert, erwägt die Opposition ein Misstrauensvotum zu stellen.

Griechenland steht unter hohem Druck. Die milliardenschweren Hilfskredite der Troika aus Europäischer Kommission, Internationalem Währungsfond und Europäischer Zentralbank belasten das Land. Aktuell wird das Land gar als Schwellenland betrachtet.


WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Protest, Sender, Schließung
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2013 13:00 Uhr von FrankCostello
 
+0 | -3
 
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Ist auch Richtig.
Es sind 2500 Menschen dort beschäftigt wo die Hälfte Fast eine nicht differierten Tätigkeit nach geht. Diese Sender Kostet im Jahr 300 Millionen Euro und ist mit die Misswirtschaft die Griechenland in den Ruin getrieben hat.
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14.06.2013 09:03 Uhr von borgworld2
 
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Erinnert mich irgendwie an unsere ARD und Co und die sind wesentlich teurer, da wären 300mio ein Schnäppchen.
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14.06.2013 12:35 Uhr von ArrowTiger
 
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So etwas gab es bisher nur in Diktaturen!

"Griechenland schließt Rundfunkanstalt": http://www.nachdenkseiten.de/...

Zitat Kommentar:

"Man kommt langsam nicht mehr umhin Griechenland, wie 1973 Chile, als Experimentierfeld der neoliberalen Politik anzusehen, in welchem ausprobiert wird wie weit man gehen kann. Offenbar sehr weit wie die Schließung des öffentlichen Rundfunks in Griechenland zeigt. In diesem Zusammenhang fragt man sich dann, wie kann der Hofjournalist Stefan Kornelius, wie gestern in der SZ, den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan als autoritären Machthaber brandmarken, ansonsten aber triefende Elogen auf Merkel verfassen, wo doch die brutale neoliberale Austeritätspolitik, die Griechenland faktisch zu einem Protektorat der sogenannten Troika gemacht hat, wesentlich durch die Bundesregierung mitbestimmt wird? Und es erscheint durchaus angebracht Merkel in einem Atemzug mit Erdogan zu nennen, da die griechische Regierung unter dem deutschen Austeritätsdiktat durch die Zerstörung der Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge wie des Gesundheitssystems und jetzt des öffentlichen Rundfunks, den Pfad demokratischer Legitimität längst verlassen hat."

Ergänzend: "Griechenland exekutiert den staatlichen Rundfunk – Teil 1", http://www.nachdenkseiten.de/...

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

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