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Deutschland: Muslimische Gemeinschaft erhält Körperschaftsstatus

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), die weltweit größte Reformbewegung innerhalb des Islams mit mehreren Millionen Anhängern, hat als bisher einzige in Deutschland ansässige muslimische Religionsgemeinschaft den Status der "Körperschaft" erhalten.

Damit sei die islamische Religionsgemeinschaft im gesamten Bundesgebiet ebenso wie die großen christlichen Kirchen rechtsfähig. Der Status wurde erstmal in Hessen verliehen, da der Sitz der Gemeinde in Hessen ist.

Der Bundesvorsitz stellte klar, dass es keine politischen oder radikalen Flügel gibt, die AMJ-Muslime verstehen sich als rein religiöse Gemeinschaft.


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WebReporter: F_R_S
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, Muslim, Gemeinschaft, Körperschaft
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2013 08:23 Uhr von F_R_S
 
+10 | -16
 
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Laut anderen Berichten, soll der Status auch Deutschlandweit reichen. Da die Gemeinde Zentral gesteuert wird.
Auf Ihrer Offizielen Homepage steht: Der ISLAM erhält den Körperschaftsstus.

Ich find es okay, wieso nicht. Solange diese Gemeinde weiterhin offen und sich tranzparent zeigt spricht doch nichst dagegen.

Ps, Die WELT hat auch was tolles Berichtet, da steht : Der Islam gehört nun offiziell zu Deutschland

[ nachträglich editiert von F_R_S ]
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13.06.2013 08:39 Uhr von F_R_S
 
+6 | -23
 
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13.06.2013 09:40 Uhr von blade31
 
+4 | -4
 
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Was wohl in der Bild stehen wird

"Wir sind Islam"!?
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13.06.2013 09:50 Uhr von El_Caron
 
+9 | -2
 
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Also noch eine Gruppe, die dem Humanistischen Verband Deutschlands politisch vorgezogen werden kann - obwohl er ebenfalls Körperschaftsstatus hat und Studien zufolge die Überzeugungen von einem Großteil der Deutschen (auch offiziellen Kirchenmitgliedern) vertritt.

Wenn Ihr die Nase voll davon habt, dass nur die religiösen Spinner weltanschaulich Beachtung finden[1], dann tretet bitte ein: http://www.humanismus.de/...
Nur organisiert können wir der Vernunft Gehör verleihen.

[1] http://www.diesseits.de/...
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13.06.2013 10:16 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -13
 
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13.06.2013 10:59 Uhr von pass_calli
 
+16 | -2
 
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Meiner Meinung nach sollte Aberglaube in keiner Form gefördert werden. Das gilt fuer jede Religion. Die staatlichen Fördergelder oder Verguenstigungen sollten lieber in bessere Bildung und Kinderverpflegung investiert werden.
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13.06.2013 11:19 Uhr von Done88
 
+8 | -1
 
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@ pass_calli

1000x Daumen hoch!!
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13.06.2013 11:57 Uhr von El_Caron
 
+3 | -0
 
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@Suffkopf

Wenn N Leute komplett widersprüchliche Dinge ohne jeden Beweis behaupten und darauf nicht nur ihr Leben basieren, sondern auch noch Anderen Vorschriften machen wollen (Stammzellenforschung, Abtreibung ...), dann sind mindestens N-1, aller Voraussicht nach aber N Leute davon Spinner. Da sehe ich keine andere Beschreibung.
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13.06.2013 12:05 Uhr von El_Caron
 
+1 | -1
 
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@ pass_calli

Aus der HVD-Satzung

Zweck des Bundesverbandes ist insbesondere
1. die Förderung weltanschaulicher Zwecke,
2. die Förderung von Bildung und Erziehung,
3. die Förderung von Wissenschaft und Forschung,
4. die Förderung der Jugendpflege, -fürsorge und Altenhilfe,
5. die Förderung eines humanistischen Gesundheitswesens,
6. die Förderung von Kunst und Kultur.

Sorry für die Werbung, aber im Vergleich zu den Leuten, die die Weltanschauung teilen, hat der HVD einfach viel zu wenig Mitglieder.
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13.06.2013 12:38 Uhr von sabun
 
+1 | -3
 
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Müssen wir jetzt Islam bzw. Moscheesteuer bezahlen bzw. die Muslime in der BRD?
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13.06.2013 12:41 Uhr von Maedy
 
+2 | -1
 
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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,wenn es dem netten Nachbarn nicht gefällt...wenn wir die Menschen so nehmen wie sie sind,egal ob oder an wen sie glauben,dann müsste man sich nicht über Glaubensfragen echauffieren,mit denen man sich nie beschäftigt hat.
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13.06.2013 13:26 Uhr von El_Caron
 
+1 | -1
 
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@AktenJoe
Matthäus 5 (auch bekannt als die von Christen als so toll beschriebe "Bergpredigt"): "17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. 20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Ich würde sagen, das lässt wenig Spielraum für Diskussionen.
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13.06.2013 15:07 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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Sehr gut !!

Das gibt ein gutes Signal an alle Radicalisierten Muslime in und ausserhalb Deutschlands !
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13.06.2013 15:24 Uhr von El_Caron
 
+1 | -1
 
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@AktenJoe
Inwiefern soll das eine Metapher sein, die NICHT besagt, dass Jesus die Gesetze der Propheten befürwortet - insbesondere die ungeheuerlichen Grausamkeiten, die der Prophet Moses in Leviticus vorschreibt?
Da steht eigentlich gar nichts drin, was metaphorisch gemeint sein kann, sondern ganz klare Ansagen: Auch das kleinste Gebot bleibt bestehen, wer das ändern wird, muss extreme Konsequenzen erwarten.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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13.06.2013 15:30 Uhr von F_R_S
 
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Focus, Welt und einige andere große Zeitungen haben das aufgegriffen.

Scheint wohl doch eine große Nummer zu werden.
Bin gespannt was morgen in den Zeitungen stehen wird.

Ich finde die Ahmadiyya macht das genau richtig. Wir alle verlangen einerseits die Muslime müssen offener werden...sollen alles offen legen etc.

Wenn eine Gemeinde dies tut, passt es uns auch nicht.

Daher weiter so Ihr Ahmadiyya....ich stehe hinter euch...
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13.06.2013 18:03 Uhr von XFlipX
 
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"Warscheinlich weil sie zu Tolerant und friedliche Menschen sind."

Die Ahmadiyya wird von den etablierten islam. Strömungen abgelehnt, weil sich deren Begründer Mirza Ghulam Ahmad in den Stand eines Messias bzw. eines Propheten nach Mohammed erhob......das ist islam. theolog. gesehen ein schwerer..nicht aufzulösender Aspekt.....denn nach allgemeiner islam. theolog. Auffassung war Mohammed der letzte Prophet..sozusagen das Siegel.....einen Propheten nach M. kann es nach dieser Auffassung einfach nicht geben....

Ansonsten kann es die Ahmadiyya mit den Konservativen der beiden etabl. islam. Strömungen ohne weiteres aufnehmen...hinzu kommt vielleicht noch eine Art "Fortschrittlichkeit" (würden die Außenstehenden sagen)...die aber nach meiner Ansicht eher dadurch begründet ist, weil die Ahmadiyya stark missionarisch ausgerichtet ist...das verkauft sich dann halt besser...

XFlipX
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13.06.2013 18:58 Uhr von Lornsen
 
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da wird sich aber die NRW Oma ärgern.

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