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Türkei: EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton möchte stärkeres Engagement der EU

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton möchte, dass sich die Europäische Union angesichts der Demonstrationen in der Türkei stärker für das Land engagiert.

"Dies ist nicht der Moment, sich zu lösen, sondern sich noch stärker zu engagieren. Unsere Beziehung zur Türkei gibt uns eine wirkliche Möglichkeit zum Einfluss, wenn wir sie nutzen. Wir müssen das Beste aus allen Werkzeugen machen, die uns zur Verfügung stehen", so Ashton.

Ashton sowie weitere Abgeordnete kritisierten jedoch auch den harten Einsatz der türkischen Polizei gegen die Demonstranten: "Wir haben zu viel übermäßige Polizeigewalt gesehen". Man müsse die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, EU-Beitritt, Engagement, Catherine Ashton
Quelle: www.chiemgau24.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 22:59 Uhr von Registrator
 
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Fast genau bei Hälfte haste wieder aufgehört zu lesen .... wie immer. Hatte der Joseph wieder Schwächeanfall?

Die EU-Außenbeauftragte kritisierte auch die Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit. „Soziale Netzwerke sollten nicht vor allem als Quelle von Problemen gesehen werden.

Ashton sagte, die EU solle sich mit der Türkei bei den Beitrittsverhandlungen stärker bei jenen Verhandlungskapiteln engagieren, die wichtig für die Reformpolitik seien. „Für mich ist klar, dass es noch wichtiger ist, sich mit der Türkei zu beschäftigen.“

Abgeordnete des Parlaments warnten jedoch davor, wie bisher von der irischen Ratspräsidentschaft geplant noch im Juni bei den Verhandlungen mit der Türkei über einen EU-Beitritt ein neues Verhandlungskapitel - und zwar über Regionalpolitik - zu eröffnen. „Heute ist nicht der Tag, wo wir über ein Kapitel reden. Das ist nicht das Thema. Jetzt müssen erst einmal die Verhafteten, die Menschen freigelassen werden, jetzt geht es um politischen Wandel“, sagte der Liberale Alexander Graf Lambsdorff.

„Wenn wir jetzt ein neues Kapitel eröffnen, ist das eine Beleidigung für die Menschen, die jetzt ins Gefängnis gekommen sind“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Elmar Brok (CDU). „Das muss man ein bisschen verschieben.“ Von den insgesamt 35 Verhandlungsbereichen sind bisher 13 eröffnet worden. Seit Juni 2010 stagnieren die Beitrittsverhandlungen mit Ankara.

„Es gibt einen Platz für die Türkei in Europa, wenn sie die europäischen Werte und Prinzipien, Redefreiheit und wirkliche Demokratie anwendet“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, der belgische Ex-Regierungschef Guy Verhoftstadt. „Ich unterstütze die Türkei, aber keine Türkei, die Europa den Rücken zuwendet.“
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13.06.2013 00:42 Uhr von -Count-
 
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Die Türkei kann der EU gerne beitreten, sobald WIR ausgetreten sind.

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