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Präsident des Ifo-Instituts warnt vor Rettungspolitik der EZB

Hans-Werner Sinn vertrat in einer Experten-Anhörung im Zuge des laufenden EZB-Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht weiterhin die Ansicht, dass die jetzige EZB-Richtlinie zu enormen Schäden führen wird.

Der Ökonom beziffert einen möglichen Schaden auf bis zu 1,363 Billionen Euro.

Benoit Coeure, der Direktor der EZB, verwies hingegen auf die Inflationserwartungen, an denen sich ein erfolgreiches Agieren der EZB innerhalb ihres Mandates ablesen lasse.


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WebReporter: iwasvonnix
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Präsident, EZB, Bundesverfassungsgericht, Ifo, Hans-Werner Sinn
Quelle: diepresse.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 19:50 Uhr von OO88
 
+2 | -0
 
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ich habe mir das auch gedacht und bin sogar auf eine summe von 1.478.987.556.432.- euro gekommen .
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12.06.2013 22:16 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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„Papierschirm-Politik!“

Wer oder was wurde denn gerettet — die Gläubiger oder die Schuldner?

Stellt sich die Frage, ob Europa und der Euro auch ohne Rettungsschirm überlebt hätten.
Aus meiner Sicht ja. Denn wie auch in Zypern, hätte man statt den Staaten diese Last aufzubürden, auch die Gläubiger zur Kasse bitten können.

Das Problem wurde also nicht gelöst, sondern von den Banken auf die Staaten abgeschoben. Und nicht nur das, sondern auch noch potenziert ganzen Volkswirtschaften aufgedrückt.
Und so kommt es denn, dass die Eurokrise nicht kleiner, sondern immer größer wird, weil die Lasten kaum zu tragen und die Löcher lediglich notdürftig, mit immer mehr Papier und Bürgschaften gestopft werden.

Was Sinn macht, aber Hans-Werner Sinn unterlässt, ist es ein Konzept zu erarbeiten, das die Finanzwirtschaft insgesamt in die Pflicht nimmt und mit erhöhten Abgaben belastet.
Denn schließlich hat sie die Krise verursacht, für die jetzt Andere zahlen sollen.

Dazu muss man sich der Frage stellen, unter welchen Rahmenbedingungen denn Banken tatsächlich systemrelevant sind, und ob man nicht auch für ein paar Jahre auf Wachstum verzichten kann.

Aber solange unsere Volkswirtschaftler ihre vornehmliche Aufgabe darin sehen, Politik und Wirtschaft zu beraten, anstatt das Volk aufzuklären. Solange sitzen sie auch in einem säkulären Käfig, in dem man Lehrstuhlgang produziert, anstatt die Rand- und Rahmenbedingungen ihrer weltanschaulichen Lehrsätze wissenschaftlich zu erarbeiten.
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13.06.2013 07:53 Uhr von BRILLOCK2003
 
+1 | -0
 
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Klar geht das auch anders,und so gar sehr gut.

http://www.sein.de/...
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13.06.2013 10:07 Uhr von artefaktum
 
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1,363 Billionen Euro.

Also nicht bis zu 1,634 Billionen oder 1,362 Billionen sondern genau 1,363 Billionen?

Wichtigtuer. Das kann man gar nicht exakt schätzen. Wer solche genauen Werte angibt, macht sich unglaubwürdig.

Obwohl geschickt gemacht: "Bis zu". So lange es nicht über diesen Wert geht kann er immer sagen, ich hab es vorher gewusst.

Der Mann ist Sozialwissenschaftler. Aber typisch für viele Ökonomen. Überschätzen sich und ihr Fach völlig.
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14.06.2013 16:02 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Prof. Sinn ist wirklich Ökonom? Sollte man fast nicht glauben... ;-)

Was für ein Problem hat er denn mit den Ankäufen? Für Zentralbankgeld muss keiner haften, und es hat auch keine inflationären Auswirkungen.

Im Gegenteil dürfte sich das Programm eher positiv auswirken. Es sein denn natürlich, Dupont/Weidmann setzt sich durch und kippt das Programm - und dann geht die Spekulationswelle gegen den Euro wieder los...

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