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SPD stellt sich gegen Angela Merkels Türkei-Politik: "Die EU ist kein Christenklub"

Die Europäische Union möchte in die Verhandlungen mit der Türkei über den EU-Beitritt neues Leben einhauchen, doch die Bundesregierung versucht dagegen zu steuern. Nun wurde dies von der SPD hart kritisiert.

"Der faktische Abbruch der EU-Beitrittsgespräche vor einigen Jahren durch Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hat dazu geführt, dass sich die Türkei anders orientiert hat", so der Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe des Bundestages, Johannes Kahrs (SPD),

Ferner gab Kahrs zu verstehen, dass die EU kein Christenklub sei, sondern eine Wertegemeinschaft. Die Bundesregierung zögert bei der Eröffnung eines neuen Kapitels aufgrund der momentanen Proteste in der Türkei. Dem gegenüber möchte die EU weiterhin die stockenden Beitrittsverhandlungen voranbringen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, EU, Türkei, SPD
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 16:57 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -4
 
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Da die SPD in der deutschen Politik durch ihr eigenes Versagen seit Jahren so oder so nur noch eine Randnotiz spielt, und sie maximal der kleine Partner der CDU ist, scheint es doch recht unwahrscheinlich, dass sich ob dieser Haltung etwas ändert.

Problematisch dabei ist auch die vollkommen undifferenzierte Sicht. Man kann ja zur Thematik stehen wie man will, aber man kann doch auch nicht einfach dazu übergehen, dass man harte Fakten ignoriert. Schleichende Islamisierung, antidemokratische Tendenzen, quasi nicht vorhandene Pressefreiheit, kaum vorhandene Opposition, Polizeigewalt gegen Andersdenkende, und vieles mehr.

Unter Berücksichtigung dieser Lage kann man doch unmöglich einfach zur Tagesordnung zurück kehren. Zunächst muss man dem durchgeknallten Autokraten erst einmal zeigen wo seine Grenzen sind, und das kann man wohl kaum tun, indem man ihn und sein Regime noch ermuntert genau so weiter zu machen,
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12.06.2013 17:05 Uhr von jschling
 
+4 | -5
 
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das wurd ja auch mal Zeit
schon wieder ne Weile her, dass ein SPD-Clown erklärt hat, dass man diese Partei auf keinen Fall niemals wählen sollte :-)))))
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12.06.2013 17:09 Uhr von ElChefo
 
+8 | -5
 
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...abgesehen von dem, was La Brador schon anbrachte, hat der gute Herr Autor wohl die Seite 3 der Quelle überlesen:

"„Niemand will die jetzige Türkei in der EU“, betonte der SPD-Politiker. Kahrs sagte aber auch: „Eine Türkei, die das Beitrittsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, wäre ein Gewinn für die EU.“"

Wichtig für das Verständnis:
Die Türkei ist durch die aktuell begangenen Verhandlungskapitel gerade mal so durchgestolpert. Im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse dürfte wohl kaum ein Mitgliedsland der EU dafür stimmen, ausgerechnet das Kapitel "Regionalpolitik" zu eröffnen, das ja wohl eher zum Scheitern verdammt wäre.
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12.06.2013 17:15 Uhr von Crazy84
 
+3 | -13
 
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12.06.2013 19:26 Uhr von Crazy84
 
+1 | -6
 
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Hehe, neun Leute können es nicht leiden, das jemand Religion scheiße findet.

Jeder soll an das glauben an das er möchte, nur finde ich die Leute geblendet.

Denke eher der Mensch sorgt für das Paradis oder für die Hölle und zwar auf Erden und nicht wenn man tot ist.

Schaut euch doch an wie "wir" teilweise miteinander umgehen, lug, betrug, missgunst, das alles steckt in jeden von uns. Nur liegt es an auch an uns diese Gefühle zuzulassen :-)

mfg ein Anti-Religöser
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12.06.2013 21:54 Uhr von quade34
 
+2 | -4
 
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Europa den Europäern und Asien den Asiaten. Punkt!
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12.06.2013 22:44 Uhr von shadow#
 
+3 | -2
 
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Die EU ist aber auch kein Schlägerclub, wie Kahrs ebenfalls bemerkt hat, weshalb sogar er einen Beitritt in einem fernen Zeitalter nach Erdogan sieht.
Und überhaupt ist das nicht die Stellung der SPD sondern lediglich die durch die News völlig verfälschte Meinung eines einzigen Parlamentariers.

Hör auf Unsinn zu schreiben, nach dem aktuellen Zirkus wird Erdogan einen EU-Beitritt der Türkei nicht mehr erleben.
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13.06.2013 14:07 Uhr von sabun
 
+1 | -0
 
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Ist diese Aussage nicht persönlich von Erdogan persönlich ausgesprochen worden? Im Kontext, war es wie folgt zu versehen: Wir haben in einem Christenklub nichts zu suchen.

Nach den Ausschreitungen in der Türkei, bekennt sich Erdogan nochmals zu den extremen Islamischen Werten.

Nun, das wäre zu diskutieren, nur seine Verhaltensweise gegenüber den Demonstranten, die seinen Autoritären Stiel nicht hinnehmen möchten, ist jede Diskussion über den Türkei-Beitritt unakzeptabel.

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