12.06.13 16:14 Uhr
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#NothingToHide: Prism-Überwachungsbefürworter formieren sich auf Twitter

Nachdem das Überwachungsprogramm Prism der USA aufgeflogen war, war die Empörung über die staatliche Spitzelei groß.

Doch es gibt auch Befürworter von Prism und auf Twitter formieren sich vornehmlich junge Amerikaner, die die Überwachung loben.

Unter dem Hashtag #NothingToHide argumentieren sie, dass jemand, der nichts zu verbergen habe, auch nichts befürchten muss. Durch diese Überwachung der Regierung fühlen sich die Prism-Fans gar sicherer.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Twitter, Überwachung, Prism
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 16:42 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+3 | -1
 
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Wollte ich auch sagen, Motto der Stasi

Die frage ist dann eher wieso man Projekte der Regierung geheim hält.
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12.06.2013 16:43 Uhr von OO88
 
+1 | -0
 
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ich habe nichts vom staat zu verstecken aber wenn ich mal krank im schwimmbad liege mit einer freundin braucht das meine frau nicht zu wissen .
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12.06.2013 16:50 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -6
 
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"aber hat man nicht spätestens an dem punkt die demokratie verloren?"

Es ist natürlich um 100% besser das Feld jenen zu überlassen, die den Menschen wirklich schaden wollen. Es mag ja niemand glauben, aber es gibt da draußen tatsächlich Individuen die etwas gegen Demokratie und Freiheit haben und denen es daran gelegen ist den Menschen zu schaden. Für die Robin-Hood-Fraktion mögen das die Staaten sein, die solche Maßnahmen durchführen, aber solche Gedanken kann man auch nur dann vertreten, wenn man selbst nicht in der Verantwortung steht.

Ein Staat ohne jedwede Kontrolle würde immer Haus und Hof offen halten und Sicherheit vernachlässigen. Mich würde interessieren, wie schnell die Menschen, die sich nun so fadenscheinig echauffieren, reagieren, wenn Kriminalität und Gewalt schlagartig ansteigen. In welcher Welt muss man leben, um zu glauben, dass Freiheit und Sicherheit gänzlich ohne Gegenmaßnahmen zu realisieren sind? Schlaraffenland? Lummerland?

Sicherheit hat immer ihren Preis. Natürlich muss man stets zwischen Sicherheit und Freiheit abwiegen, aber deswegen darf man doch nicht so naiv sein, und glauben, dass solche Maßnahmen wie die der NSA nur dazu da sind, damit man nachvollziehen kann, was der unbedeutende Deutsche in seinem kleinbürgerlichen Leben macht. Als würde das irgendjemanden interessieren.

Man hat natürlich ein Problem, wenn man hinter jedem Baum einen Alien erwartet und jeder Streifen am Himmel ein Chemtrail ist. Das man da Nachts nicht ruhig schlafen kann ist doch nur klar. Könnte ich auch nicht.

Nichts zu verbergen haben ist eine Sache. Aber irgendwie muss man globalen Gefahren gegenüber treten. Ich gebe da lieber Einsicht in mein kleines Leben, als das ich mir ständig Sorgen um Menschen in meinem Umfeld, meine Familie oder sonstwen machen muss.

Das Problem ist, dass es hier meist keine Grauzone gibt. Die Kritiker beharren so sehr auf ihrer Meinung, dass ein Mittelweg vollkommen ausgeschlossen scheint. Allerdings lassen sie natürlich auch vollkommen offen, was es für Alternativen gibt und wie andere Lösungen aussehen. Wie gesagt, so kann man eben auch nur denken, wenn man selbst keine Verantwortung hat, und das eigene Handeln keine Konsequenzen hat.
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12.06.2013 16:55 Uhr von Baststar
 
+1 | -1
 
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#NothingToHide ist satire

https://twitter.com/...

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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12.06.2013 17:06 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+5 | -0
 
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"Die größten Feinde der Freiheit sind die glücklichen Sklaven."
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12.06.2013 17:52 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Man braucht nicht mehr für Freiheit und Demokratie kämpfen, wenn man soetwas befürwortet, denn man hat beides nicht mehr. So eine Aktion schränkt so viele fundamentalen Rechte ein, dass es schlicht unvereinbar mit Demokratie ist. Von seinen politischen Ansichten über ein Bewegungsprofil über seinen Freundeskreis und jeden Aspekt des persönliches Lebens wird Buch geführt. Das ist pervers und abstoßend.
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12.06.2013 18:11 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ La_Brador

Na wenigstens hast du ein fundiertes und aufgeklärtes Weltbild. :D
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12.06.2013 18:32 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
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Werden damit nicht hauptsächlich die Ausländer überwacht?
Man sollte wohl lieber die fragen, die Betroffen sind.
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12.06.2013 18:33 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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Kenne überwiegend nur amerikanische Studenten (USA/Kanada) und im Vergleich, selbst zu den aus dem nahen Osten ist es bei denen mit der Bildung nicht weit her. Meine damit nicht nur Schul-, sondern auch Allgemeinbildung. Da ist man manchmal froh, dass die nur ansatzweise mit Messer und Gabel essen können.
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12.06.2013 20:22 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Pils28

Studien wie PISA zeigen regelmäßig ein völlig anderes Bild.

Aber gut, jemand wie du, der hier bei Shortnews schon öfter durch Wissenslücken aufgefallen ist, kann das sowieso nicht ernsthaft beurteilen.
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12.06.2013 20:28 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: Ich habe viele Wissenslücken. Aber ich habe auch einige Nordamerikaner im Freundeskreis und kann natürlich nur von denen reden. Da gibt es den ein oder anderen ganz cleveren. Aber im groben fallen die eher durch wtf Momente auf, wenn sie nciht wissen, mit welcher Hand man das Messer hält z.B. Mit PISA Studien interessieren mich weniger als mein persönlicher Eindruck. Aber haben die Amis bei PISA nicht deutlich schlechter, als z.B. wir abgeschnitten?