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Türkei: Muezzin, der verletzte Demonstranten in Moschee ließ, wurde beurlaubt

Ein Muezzin einer Istanbuler Moschee gewährte Demonstranten den Zutritt in eine Moschee, die auf der Flucht vor dem eingesetzten Tränengas der Polizei waren. In der Moschee erhielten dann Verletzte erste Hilfe. Angeblich sollen auch Personen mit Bierflaschen in die Moschee gegangen sein.

Nun hat sich die türkischen Religionsbehörde eingeschaltet und untersucht, ob wirklich Alkohol in das islamische Gotteshaus gebracht wurde. Laut Medienberichten wurde der Muezzin gezwungen, seinen Jahresurlaub zu nehmen.

Bei Gesprächen mit der Presse teilte der stellvertretende Ministerpräsident Bekir mit, dass Demonstranten, die mit Alkohol, Steinen, Stöcken und Schuhen die Moschee betreten haben sollen, keinen Respekt vor dem Islam haben.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Urlaub, Moschee, Muezzin
Quelle: www.todayszaman.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 14:07 Uhr von Bildungsminister
 
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@ leo111

Und das hast du woher? Aus den türkischen Medien? Merkst du es selbst, oder muss ich es laut sagen? Da es in der Türkei keinerlei freie Meinungsäußerung und freie Medien gibt, würde ich wohl eher einer ausländischen Quelle glauben, als dass ich einer türkischen Quelle auch nur ein Wort glaube.

Erdogan hätte gerne, dass das alles Provokateure und Unruhestifter sind. Das würde es ihm leichter machen mit den Demonstranten umzugehen. Tatsächlich sieht man aber an den sozialen Medien das es sich da eher um die gebildete junge Elite des Landes handelt.
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12.06.2013 14:19 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -1
 
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"minister bilder sprechen bände"

Und selbst da haben wir in den letzten Tagen mehrfach lesen können, wie die türkischen Medien Bilder zugunsten Erdogans manipuliert haben. Als wären Bilder heute noch ein Beweis, vor allem in einem autokratischen Regime wie der Türkei.

Tut mir leid, aber das überzeugt mich nicht. Natürlich mag es stimmen, dass dort Steine und Waffen nichts zu suchen haben. Welche Option haben diese Menschen denn aber sonst? Sie werden von brutaler Polizeigewalt nieder geknüppelt. Nicht jeder lässt sich so etwas einfach gefallen. Manch einer setzt sich dann eben zur Wehr.
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12.06.2013 15:23 Uhr von NoPq
 
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@La_Brador
Das ist aber nicht die feine englische Art.

@News: Hoffentlich hat der Imam keine Konsequenzen zu befürchten.

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