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Türkei-Unruhen: Internationale Presse einig - "Türkei passt so nicht nach Europa"

Die Welt ist schockiert von der brutalen Vorgehensweise des türkischen Regierungschefs Recep Erdogan gegen sein Volk. Internationale Pressemedien sind sich einig darüber, dass Erdogan damit jeden "jeden demokratischen Kredit" verspielt und so die Türkei nicht nach Europa passt.

So berichtet die "Frankfurter Rundschau": "Eines bewirkt Erdogan mit jeder Aktion und Rede: die Spaltung des Volkes. Er stachelt seine religiöse Anhängerschaft mit Fehlinformationen auf und behauptet weiter stur, dass ausländische Kräfte hinter den Protesten stünden."

Die niederländischsprachige belgische Tageszeitung "De Morgen" berichtet, dass sich der türkische Regierungschef mit seiner "grumpy old man"-Verhaltensweise, früher oder später von alleine ins Abseits stellt.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Europa, Presse, Recep Tayyip Erdogan
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 13:15 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -7
 
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Allerdings braucht es für diese Feststellung auch keine internationale Presse. Wer sein eigenes Volk derartig behandelt, der sollte eher über einen Staatenbund mit Nordkorea und eventuell noch Weißrussland nachdenken. Das passt von der Staatsform schon eher zusammen.

Dir Türkei weißt derart viele Defizite auf, dass es sowieso noch ewig dauern würde diese abzubauen. Allein schon für freie Medien zu sorgen ist ein Kraftakt, der unmöglich scheint. Freie Journalisten würden auch bedeuten, dass die Menschen in der Türkei sich frei informieren könnten. Im Umkehrschluss würde es wohl auch bedeuten, dass nicht mehr ganz so viele Menschen Erdogan folgen würden. Seine Macht stützt sich ja letztendlich auf die Propaganda seiner Systemmedien.

Zunächst müsste die Türkei demokratisch werden. Und schon da gibt es große Probleme, da Erdogan und sein Brandredner Gül sich immer mehr von dieser Demokratie entfernen. Die Islamisierung der Türkei kann man ja nun bereits an jeder Ecke erkennen.

Schade ist es nur für die Menschen, die sich ein offenes, freies Land wünschen. Aber diese werden maximal von den Polizisten verprügelt. Im Grunde ist Erdogan schlimmer als die Machthaber des arabischen Frühlings, da er wirklich keinerlei Skrupel aufweist. Leider...
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12.06.2013 13:36 Uhr von Pils28
 
+2 | -5
 
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Kroatien, Bulgarien und Rumänien prügeln zumindest nicht ihre eigenen Bürger nieder oder hören sie 24h pro Tag ab. Die EU sollte eigentlich eine Wertegemeinschaft werden. Damit waren moralische Werte gemeint. Heutzutage zählen nur noch die Werte von Banken und Versicherungen.
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12.06.2013 14:18 Uhr von shadow#
 
+5 | -3
 
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Europatauglichkeit der Türkei:
Frühestens 20 Jahre nach Erdogan.
WENN sie einen neuen Atatürk finden...
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12.06.2013 16:13 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -3
 
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Wie im Kindergarten hier.
Mimimi ihr dürft nicht rein, mimimi wir wollen nicht rein. Als ob nur einer von euch im geringsten Einfluss auf diese Frage hat.

Die Entscheidung des EU-Beitritts ist keine kulturelle oder religiöse, sondern eine machtpolitische. Es gibt einen Grund wieso die Türkei durch verschiedenste Allianzen an Europa und Amerika gebunden wird. Ist für uns hier angenehmer und billiger als wenn die Türkei eine politische Linie mit Russland, China, oder schlimmer, mit den Arabern fährt. Sozusagen, besser für uns als gegen uns.

Ob der EU-Beitritt jetzt erfolgt oder nicht ist eine offene Frage, aber es gibt genug Kräfte die dafür sind.

Obligatorischer Disclaimer: Ich bin immer noch gegen den EU-Beitritt der Türkei.

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