12.06.13 12:50 Uhr
 124
 

Türkei: Ministerpräsident Erdogan sucht den Dialog mit friedlichen Protestierenden

Wie ShortNews bereits berichtete gingen Polizisten In Istanbul und Ankara erneut gegen Protestler vor. In Istanbul hat die Polizei Plakate von verbotenen Gruppierungen eingesammelt.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sucht weiterhin den Dialog mit friedlichen Protestierenden. Währenddessen hat Istanbuls Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu an die Demonstranten ein Appell gerichtet. Sie sollen sich von Provokateuren fernhalten.

Ferner sollen laut Mutlu die Demonstranten auf dem Parkgelände von Sicherheitsbeamten nicht angerührt werden. Das einzige Ziel sei die verbotenen Plakate, wie die von der verbotenen Terrororganisationen DHKP-C einzusammeln.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Recep Tayyip Erdogan, Dialog
Quelle: dtj-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Recep Tayyip Erdogan warnt vor neuen "Gaskammern und Sammellagern" in Europa
Recep Tayyip Erdogan wirft Europa einen "Kreuzzug" gegen den Islam vor
NRW will Wahlkampfauftritt von Recep Tayyip Erdogan verhindern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.06.2013 13:02 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Ich kann mir vorstellen wie das läuft. Erst werden die Leute mit Schlägertrupps, die sich dort Polizei nennen, weich gekloppt und gefügig gemacht, und dann kommt der Autokrat Erdogan, und erwartet Kooperation.

Klingt wie das demokratische System in Nordkorea. Dort stimmen die Leute auch dem Herrscher zu, weil sie sonst wie die Journalisten in der Türkei im Knast landen, oder eventuell auch einfach ganz verschwinden.

Dialog sieht definitiv anders aus. Worauf soll der basieren. Erdogan und seine Sippe haben doch nun mehrfach gesagt, dass sie an dem an einen Cousin vergebenen Bauprojekt festhalten wollen. Dialoge sind dazu da um Kompromisse zu finden. Wo der Kompromiss hier liegen soll weiß ich nicht.

Eventuell - "Wenn ihr nun geht, dann werdet ihr nicht weiter durch die Staatsmacht verprügelt." - Das ist aber eher eine Drohung als ein Dialog.

Wenigstens wissen wir nun durch die Demonstrationen ganz gut, wohin die Türkei steuert. Hat ein wenig was von Weißrussland. Das hier wird wohl nur ein Vorgeschmack gewesen sein. Richtig los geht es erst wenn Erdogan seine 50% erhält.

Mir tut das wirklich ein Stück weit leid für die Menschen die in der Türkei gern Demokratie sehen würden. Darauf hoffen sie aktuell wohl vergebens.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
Kommentar ansehen
13.06.2013 12:19 Uhr von sabun
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aha, nur mit friedlichen.
Warum nicht mit allem?
Was muss in einem Menschen virhehen, was für einen schmerz muss Er empfinden, dass Er auf der Stasse zu Gewalt neigt.

Zudem kommt noch hinzu, dass er mit Tränengass und Gummigeschossen beschossen wird.

Ist das Islamisch? Ist das die Liebe, das der Islam verkünndet oder ist das ein Versuch eines einzelnen (Erdogan) der es nicht versteht oder verstehen will, dass sich die Zeit verändert hat und dass Volk seinen Stiehl nicht mehr erdulden möchte?

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Recep Tayyip Erdogan warnt vor neuen "Gaskammern und Sammellagern" in Europa
Recep Tayyip Erdogan wirft Europa einen "Kreuzzug" gegen den Islam vor
NRW will Wahlkampfauftritt von Recep Tayyip Erdogan verhindern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?