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Griechenland-Krise: Journalisten versuchen medialen Staatsstreich

Nachdem der griechische Premier Samaras beschlossen hat, den staatlichen Rundfunk ERT dichtzumachen (ShortNews berichtete), hat sich die Krise in Griechenland zugespitzt.

Zwei Koalitionsparteien sind mit dem Vorhaben nicht einverstanden. Nun wurde der Sender von den Mitarbeitern besetzt. Beobachter gehen davon aus, dass Samaras der Troika aus EU, EZB und IWF beweisen möchte, dass er es mit seiner Sparpolitik ernst meint.

Während das Gebäude von den Soldaten umstellt wurde, senden die Journalisten in eigener Sache weiter. Die PASOK und die Linke haben das Vorhaben der Regierung heftig kritisiert. Beobachter glauben, dass wegen der autoritären Vorgehensweise von Samaras, sich die Koalition trennen könnte.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Griechenland, Rundfunk, Antonis Samaras
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 11:36 Uhr von TomHao
 
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Strom abdrehen und fertig... das Teil frisst nur noch mehr Gelder..
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12.06.2013 11:45 Uhr von Kanga
 
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na dann wird es nicht lange dauern..
bis die da mit gewalt eindringen..und alles niedermetzeln...
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12.06.2013 11:56 Uhr von TomHao
 
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Haberal:

Wenn ein Land so hoch verschuldet ist und in der Scheisse steckt, dann hat es Sparmaßnahmen ohne wenn und aber zu ergreifen! Und das sind Dinge, auf die man getrost verzichten kann!
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12.06.2013 15:59 Uhr von ted1405
 
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@TomHao

Die Kosten wurden von den Bürgern getragen - auch Griechenland hat eine "GEZ". Gut, in wie fern das kostendeckend war oder ob das auch wirklich von allen gezahlt wurde/gezahlt werden konnte, kann ich natürlich nun nicht sagen.

Das größere Problem ist ein anderes, wie der Quelle zu entnehmen ist:
In diesem "Staatsfernsehen" gab´ es wohl ein Korruptionsproblem, welches dazu führte, dass bestimmte Parteien ziemlich viel Sendezeit für sich beanspruchen durften. Wenn das derart offensichtlich ist und zudem durch Korruption bedingt wird, dann sehe ich persönlich allein darin bereits ein gutes Argument zur Schließung.

Bei einem Neuanfang müsste allerdings sichergestellt sein, dass dann nicht "die eigenen", sondern tatsächlich neutrale und unbestechliche Mitarbeiter die Kontrolle inne hätten. Das wird allerdings sehr schwer sein.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]

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