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Der Wissenschaftsglauben - eine neue Religion?

Das Wort "wissenschaftsgläubig" sollte ja eigentlich nur ein sehr entspanntes und auch unkritisches Verhältnis zur Forschung und Wissenschaft ausdrücken. Allerdings übernimmt die Wissenschaft manchmal auch die gleiche Funktion wie eine Religion.

Wenn es den Menschen schlecht geht, oder sie gestresst sind, dann sind sie besonders offen für Religion. Es gibt auch viele Menschen, die egal was die Wissenschaft gerade herausfindet und veröffentlicht und vollkommen gleichgültig, ob sie es verstehen oder nicht, als das einzig Wahre anerkennen.

Es gibt demnach im Grunde genommen zwei Gruppen von Menschen: Jene die besonders religiös und jene die besonders wissenschaftsgläubig sind. Je mehr Angst beziehungsweise je mehr Stress diese Menschen haben, umso mehr vertrauen sie ihrer "Sache".


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WebReporter: Flugsaurier
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Religion, Glaube, Vetrauen
Quelle: www.wissenschaft.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 10:25 Uhr von Flugsaurier
 
+4 | -16
 
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12.06.2013 10:36 Uhr von mayan999
 
+1 | -17
 
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12.06.2013 10:56 Uhr von CPSmalls
 
+24 | -2
 
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wissenschaft und religion... pff ist klar.
wissenschaft beruht auf fakten.
auf was beruht eine religion? Glauben!

wer hat sich denn den schwachsinn ausgedacht?
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12.06.2013 11:06 Uhr von Nothung
 
+7 | -8
 
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Wissenschaft beruht eben nicht immer auf Fakten, sondern schon mal auf Computermodellen.
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12.06.2013 11:31 Uhr von Erdnuss
 
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@Nothung
Nein, basierend auf Fakten (Experimenten, Beobachtungen) werden Simulationsmodelle für die Anwendung (Praxis) erstellt.
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12.06.2013 11:41 Uhr von Lucotus
 
+18 | -3
 
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Wissenschaft und Religion lassen sich nicht miteinander vergleichen.

Religion: So ist es. Das ist die Wahrheit, für immer und ewig.

Wissenschaft: Hmm, so könnte das sein, bin mir aber nicht sicher. Ich überprüfe das mal mit ein paar Experimenten. Hoppla, das ist ja ganz anders. Schön, das wir das feststellen konnten.

Daran lässt sich erkennen, das Wissenschaft eben keine Religion ist: Religion beinhaltet immer irgendeine absolute, unveränderliche Wahrheit. Wissenschaft ist kontinuierlich im Wandel, entwickelt sich und passt sich an neue Erkenntnisse an.
Man könnte fast sagen, Wissenschaft ist eine Art intellektueller Organismus, der mit den Menschen in Symbiose existiert: Die Menschen treiben die Wissenschaft voran und die Wissenschaft bringt die Menschen weiter.

Religion ist dagegen ein Konstrukt, das im Wesentlichen dazu dient die Macht und den Reichtum ihrer "Würdenträger" zu erhalten und auszubauen. Im Gegenzug erhalten die "Schäfchen" spärlichen Trost und hanebüchene Versprechen.

Wissenschaft: Symbiont.
Religion: Parasit.

[ nachträglich editiert von Lucotus ]
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12.06.2013 11:45 Uhr von ghostinside
 
+11 | -0
 
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Wissenschaft beruht auf Annahmen, die immer in Frage gestellt werden. Religion beruht auf Annahmen, deren Infragestellung strikt abgelehnt wird.
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12.06.2013 11:49 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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nennt sich "Plazebo-Effekt" ..... und klar gibt es in der Medizin und auch in der Religion :) .... dort als Wunder bekannt : )

ich nehme aber doch lieber eine Aspirin bei Migräne ... als zu beten ..... hilft besser hat sich herausgestellt :)

Interessant an dem original-Artikel ist aber ... das es das Argument wiederlegt - das Menschen in Ausnahmesituationen zur Religion finden würden ..... wie das oft behaubtet wird von eifrigen Missionaren
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12.06.2013 12:17 Uhr von Memati74
 
+1 | -10
 
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O ihr Menschen, ein Gleichnis ist geprägt, so hört darauf: Gewiß, jene, die ihr anstatt des einzigen Gottes anruft, werden in keiner Weise vermögen, eine Fliege zu erschaffen, auch dann nicht, wenn sie sich dazu zusammentäten.
Und wenn die Fliege ihnen etwas raubte, könnten sie es ihr nicht entreißen. Schwach ist der Suchende wie der Gesuchte.
Sie bewerten Allah nicht nach Seinem wahren Wert.
Gewiß, Allah ist Stark, Erhaben.

[Sura al-Hadsch (22), Vers 73-74]
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12.06.2013 13:19 Uhr von GroundHound
 
+6 | -2
 
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Der Unterschied ist nur: Die Wissenschaft beweist tagtäglich ihre Leistungsfähigkeit und ist REALITÄT. Computer, Autos, Flugzeuge, Medikamente etc. sind alles konkrete Ergebnisse der Wissenschaft.
Daher ist es nur verständlich, wenn jemand der Wissenschaft Vertrauen entgegen bringt.

Religionen hingegen bauen auf Märchen und lassen sich nicht verfizieren. Diese Märchen zu glauben ist daher vollkommen irreal.
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12.06.2013 13:28 Uhr von Iceland62
 
+3 | -0
 
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Zu unterscheiden ist zwischen der wissenschaftlichen Methode die Realität zu erforschen und dem übersteigerten Vertrauen in das Potential der Erkenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten, die damit in Erfahrung gebracht werden können und ihres Nutzungspotentials oder einem übersteigerten Vertrauen in die Autorität von Wissenschaftlern.

In den Realwissenschaften wird nichts erforscht, dessen Prämisse bereits fragwürdig wäre. Es wird das Universum erforscht. Und das, was mittels wissenschaftlicher Methodik bereits geklärt werden konnte, ist schon beeindruckend. Dennoch ist der erste Schritt der wissenschaftlichen Methode zur Erforschung der Realität, Hypothesen zu erstellen, die mitnichten glaubwürdig sind, sondern dessen Zuverlässigkeit oder Unrichtigkeit sich erst in einer weiteren Erforschung einer Hypothese herausstellen muss.

Wissenschaftsgläubigkeit wird gerne unberechtigterweise auch als Kampfbegriff von Personen genutzt, die die Richtigkeit der ein oder anderen wissenschaftlichen Theorie einfach zu bestreiten, mag es aus persönlicher Unkenntnis oder aus Ideologie heraus geschehen.

Was der Artikel anspricht ist aber schon richtig. Spinozas Beobachtung gilt wohl nach wie vor:
"Jeder, der unter Menschen gelebt hat, weiß aus Erfahrung, daß die meisten von ihnen in glücklichen Umständen, mögen sie auch noch so unerfahren sein, Weisheit im Überfluß haben, so daß sie es für eine persönliche Beleidigung halten, wenn man ihnen einen Rat geben will; im Unglück aber wissen sie nicht aus noch ein, flehen jeden um einen Rat an und befolgen ihn, mag er noch so ungeeignet, ja unsinnig und abenteuerlich sein."



Da wird wohl schnell auch aus gesundem Respekt vor wissenschaftlichen Erkenntnissen im Unglück ein übersteigertes Vertrauen in dieselben mögen es auch (noch) fragwürdige wissenschaftliche Hypothesen sein oder mögen diese Erkenntnisse nun gar nicht den wissenschaftlichen Methodiken entsprechen.

Ich habe aber Vertrauen zu meinem Arzt, wenn ich krank bin, insbesondere dann, wenn Hilfe dringend not tut. Fürs kritische Hinterfragen fehlt da die Zeit. Ist das wissenschaftsgläubig?
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12.06.2013 13:31 Uhr von uhrknall
 
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Wenn ich Logik dazunehme, kann ich sehr gut unterscheiden, was ich glauben kann. Ich nehme das wahrscheinlichste. Und da verliert Religion sofort.

Wissenschaft beweist Dinge und wendet sie an.
Oder sie stellt Studien auf, leitet das wahrscheinlichste ab und hat dabei eine hohe Trefferquote. Wissenschaftliche Bücher "leben", sie werden überarbeitet, Thesen ändern sich, und sie sind stets aktuell. Bibel und Koran dagegen nicht.
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12.06.2013 14:15 Uhr von Biblio
 
+0 | -8
 
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Die wissenschaft wird eines tages bei den wahrheiten ankommen, die wir euch mehrfach uebermittelten. Es ist auch in unserem sinne, dass ihr nicht blind glaubt, sondern versteht, was wir euch zu verschiedenen zeiten an verschiedenen orten uebermittelten.
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12.06.2013 15:23 Uhr von El_Caron
 
+2 | -0
 
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1. Die aktuelle Lehrmeinung der Wissenschaft basiert auf Fakten, die nach bestem Wissen und Gewissen ausgewertet werden.
2. Wenn sich Widersprüche ergeben, ist die Wissenschaft mehr oder weniger schnell (ja, ich habe Kuhn gelesen) bereit, die Modelle zu ändern oder gar aufzugeben.

Beides unterscheidet sie massiv von Religionen.
Natürlich gehört für "das Volk" dazu, Wissenschaftler in gewissem Maße zu vertrauen, da sie selbst nicht die Ausbildung haben, um die Ergebnisse nachzuvollziehen. Sie KÖNNTEN aber (eingeschränkt durch ihre geistigen Fähigkeit) jederzeit das Wissen erwerben und vieles prüfen.

Ich poste es immer wieder gerne:
http://skeptico.blogs.com/...
Damit erfüllt Wissenschaft eben nicht die Definition einer Religion.
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12.06.2013 15:28 Uhr von 16669
 
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Stets dieselben Diskussionen über Religion und Wissenschaft.

"Religion ist Opium für´s Volk!" sagten schon sehr kluge Köpfe.

Ohne die Wissenschaft würden wir noch immer in Höhlen wohnen.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland in einer aufgeklärten Gesellschaft leben und friedlich mit Andersdenkenden zusammenleben können.

Wer Dinge nicht hinterfragt, der ist leicht zu beeinflussen.

Soll doch jeder glauben, was er möchte, aber soll er mich mit seinem Glauben in Ruhe lassen und meinen Glauben respektieren. Und ich glaube nun mal an die Wissenschaft und nicht an Fiktion.
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12.06.2013 16:18 Uhr von Lornsen
 
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Die Emergenz geistbegabten Lebens in der Materie ist am ehesten aus schöpfungstheologischer Perspektive verständlich.
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12.06.2013 16:25 Uhr von El_Caron
 
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@Lornsen
Das hast Du fein gesagt. Leider widerspricht die "schöpfungstheologischer Perspektive" "geistbegabten Lebens" oft konträr empirischen Beobachtungen. Gerade im Bereich freier Wille, religiöse Erfahrung etc. gibt es fantastische und interessante neurowissenschaftliche Studien, gegen deren Ergebnisse die "schöpfungstheologische Perspektive" einfach nur genauso traurig aussieht, wie alle anderen Versuche, mit Religion Nichtverstehen zu kompensieren.
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12.06.2013 16:25 Uhr von Jason31
 
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Wie einige schon richtig schrieben, während Prediger welchern Glaubens auch immer noch heute wie vor 2000 Jahren die selben Phrasen predigen, "predigt" die Wissenschaft immer neues. Was in der Umkehr heißt, das Wissenschaft sich hinterfragt, Religion macht dies nicht - und das ist der grundlegende Unterschied.

Religion, also dieses über 2000 Jahre alte Rezept zum gesellschaftlichen Zusammenleben, wird auch zunehmend mit dem aufgeklärterem Wissen von heute völlig falsch wahrgenommen. Stück um Stück verlieren die "Gläubigen" immer mehr die dazu gehörige Sichtweise - nämlich eine über 2000 Jahre alte. Verstehen Dinge dadurch völlig falsch und interpretieren mehr dort hinein, als tatsächlich da ist. Geschuldet ist dies dem fanatischem Glauben, dass das geschriebene "Gesetz" ist - und (wie passend) in Stein gemeißelt sei.

So hat sich abseits der einstigen Aufklärung "Religion" die "Wissenschaft" entwickelt, da die Religion verharrte und ihre Erklärungen somit nicht mehr ausreichten. Damit hat sie sich selber "abgeschafft", so wie es ihr viele andere Dinge der Geschichte gleich taten: Leben in Höhlen, Jäger und Sammler, Monarchie, Wetten dass...

Aus meiner unbedeutenden sicht, ist Religion in diesem Sinne, heute nicht mehr als Nostalgie, der einige noch anhängen, wie es anders wo bei alten Autos, Uhren, Häuser oder Radios vereinzelt passiert...
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12.06.2013 18:33 Uhr von Lornsen
 
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EL Carom

vielen Dank. endlich erfahre ich hier einmal einen echten Stoiker.
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12.06.2013 21:00 Uhr von Iceland62
 
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@Lornsen
Zitat:
"Die Emergenz geistbegabten Lebens in der Materie ist am ehesten aus schöpfungstheologischer Perspektive verständlich."
Es ist Ihnen aber schon bewußt, dass Emergenzen Eigenschaften von materiellen (organischen) Objekten oder Strukturen sind, und keine eigenständigen Objekte, wie es ein immaterieller Geist wäre?

Bisher habe ich noch keinen Theologen von "der Emergenz geistbegabten Lebens in der Materie" reden hören. Aber ganz offensichtlich begehen diese, die es nach ihrer Auskunft gibt, eine unzulässige Verdinglichung einer Eigenschaft, wenn sie von einem immateriellen Geistwesen sprechen.

In dieser schöpfungstheologischen Perspektive steckt ein Kategorienfehler. Eine Eigenschaft ist kein Objekt, kein Ding und keine Person. Sie ist auch kein personales Wesen, schon gar kein immaterielles.

Nur für eure Nudligkeit gelten Kategorienfehler nicht. Für eure Nudligkeit gibt es nichts, das es nicht gibt.
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12.06.2013 21:29 Uhr von Again
 
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Ich finde es schon lustig, wie immer wieder versucht wird die Wissenschaft in eine religiöse Ecke zu drängen ^^

@ Lornsen:
"Die Emergenz geistbegabten Lebens in der Materie ist am ehesten aus schöpfungstheologischer Perspektive verständlich."
Erdbeben schlicht durch den Zorn Gottes zu erklären ist theologischer Sicht ebenfalls verständlicher als die wahren, komplizierteren Gründe.
Religion bietet eben meistens einfache Lösungen an ^^
Deswegen setzt sie sich ja durch.
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12.06.2013 22:37 Uhr von Iceland62
 
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@Flugsaurier
Zitat:
"Religion und Wissenschaft können sich durchaus ergänzen und müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden."
Eine gute und vernünftige, aber keine wahre Religion, die eine brauchbare ethische Anleitung und Methoden zur Lebensgestaltung und Lebensbewältigung bietet, könnte die Realwissenschaft ergänzen.

Eine Religion mit Wahrheitsanspruch dagegen nicht, zumal wenn sich ihre "Experten" darauf spezialisiert haben, kreationistische Mythen zu deuten.
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13.06.2013 11:14 Uhr von mayan999
 
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leider vergessen die meisten kommentatoren hier zwischen religion und spiritualität zu differenzieren. viele meinen mit spiritualität = religion o. umgekehrt und ziehen ihr "wissen" über "ganz bestimmte glaubenskonzepte" aus eben jenen großen religionen, die mit bestem beispiel vorangehen, die im menschen natürlich angelegte spiritualität systematisch zu zerstören.
es ist daher nicht verwunderlich, dass man religion auf die einem bekannten (schlechten, destruktiven) beispiele reduziert, obwohl es spirituelle lebensweisen und weisheiten gibt, die praxis und theorie symbiotisch miteinander verbinden und sich im alltag als zutiefst sinnvoll und hocheffizient erweisen, ohne jedoch dogmatisch zu sein. im gegenteil. und das gleiche gilt- im grunde- auch für wissenschaft. - denn eigentlich ist beides ein u. dasselbe. das "wirklich wissen wollen" liegt beiden zugrunde ;-)

religion stellt die fragen nach dem warum, nach den ursachen. wissenschaft stellt die fragen nach dem wie, nach der funktionalität der im universum ablaufenden prozesse, somit aber auch nach der ursache.
wissenschaft kann die warum-frage nicht klären...
genausowenig wie religion die frage nach den prozessen klären kann...
es sind zwei verschiedene sichtweisen auf eine wirklichkeit, zwei perspektiven, in denen wie bei jin u yang der kern des jeweils anderen teils im gegenüber enthalten ist und damit faktisch vereint. der wissenschaft und der religion liegen menschliche bedürfnisse zu grunde, welche in BEIDEN fällen, edelmut/intelligenz oder ignoranz/dummheit als ursache haben können. und weil das auf BEIDES zutrifft, kann man sie nicht gegeneinander ausspielen.

es gibt genug promovierte wissenschaftler welche an ignoranz kaum zu überbieten sind, genauso wie es pädophile priester gibt. der eine forscht an waffensystemen und arbeitet am perfekten genozid, während der andere kinder vergewaltigt o. schlimmeres.

aber glauben und wissen gehört zusammen wie tag u. nacht. jeden tag tun wir dinge aufgrund bestimmter überzeugungen u. glaubensmuster. ohne den glauben an sich selbst, an frieden in kriegszeiten, das gute im menschen usw. sähen wir alt aus. und jeder mensch hat entsprechend seiner erfahrungen gewisse glaubensinhalte, die jemand anderes nicht haben muss, aber deswegen nicht falsch sind. wo man die "anwesenheit" o. existenz göttlicher kräfte/para-phänomene usw. spüren, erkennen o. entdecken kann, kann man die nichtsexistenz dieser phänomene genauso (nicht=)spüren, - weil man sie schlicht nicht spürt, oder spürt, aber als halluzinationen, zufall usw. abtut.

in KEINEM FALL aber sollte man anderen ihre erfahrungen ABSPRECHEN, nur weil man sich selbst für den mittelpunkt der welt hält der alle phänomene durchdringt. durch denken kann man zwar viele erkenntnisse erlangen, aber wenn die resonanz nicht da ist, kann man ewig warten unds passiert nix. die erfahrungen, die gefühle, die gedanken, der blick, die intention usw. bestimmen was wir erleben. nur bei nahtoderfahrungen scheint das anders zu sein.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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13.06.2013 12:42 Uhr von Lornsen
 
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im Tanz der Neuronen ist auch angelegt, das sich die Beine bewegen können. Das wir gehen können. Wenn ich jetzt in meine Buchhandlung gehe, um mir ein ganz bestimmtes Buch
zu kaufen, dann fehlt doch da etwas.

Oder sagen die Neuronen auch: " Lornsen gehe in deine Buchhandlung und kaufe dir das Buch so und so. Da kannst du etwas lernen. Woher kommt das?
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16.06.2013 00:19 Uhr von cheetah181
 
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@Lornsen: Wer soll das sonst sagen? Wozu hättest du lesen lernen müssen oder einen Geschmack für bestimmte Themen entwickeln, wenn dir das in Wirklichkeit irgendeine "immaterielle Präsenz" einimpfen würde.
Klar, eine Beinbewegung ist neuronell leichter zu erklären als Bewusstsein und Charakter, aber das heißt ja nicht, dass dahinter irgendetwas noch viel Unverständlicheres stehen muss als unsere Neuronen.

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