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Studie: Deutschland kann Strombedarf durch Windkraftanlagen an Land decken

Wenn in Deutschland die Windkraftanlagen auf dem Festland ausgebaut werden, kann das Land seinen Strombedarf alleine darüber decken. Dies ergab eine Studie des Umweltbundesamtes. Damit verlieren die Offshore-Parks an Bedeutung.

Die Studie berichtet weiter, dass Deutschland über genug Fläche verfügt, um die Strombedarf über Windkraftanlagen zu decken. Man könnte 13,8 Prozent der Fläche des Landes für Windräder nutzen. Dabei müsse man in Sachen Umwelt- und Lärmschutz keine Abstriche machen.

Die Fläche von 13,8 Prozent beinhaltet den Mindestabstand von 600 Metern zu Wohngebieten. Damit würde man den Gesetzen der Verwaltungsgerichte entsprechen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Studie, Land, Strombedarf
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2013 07:14 Uhr von Phyra
 
+9 | -3
 
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nein, garkeine abstriche in sachen umweltschutz, schon klar. und natuerlich ist die deckung des strombedarfes immer 100%, unabhaengig von windstaerke :)
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12.06.2013 07:20 Uhr von derNameIstProgramm
 
+14 | -4
 
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Und wenn man dann die ganzen Felder mit Windkraftanlagen umgibt, dann brauch tman auch keine Vogelscheuchen mehr, denn die Vögel sterben ja dann alle schon durch die Windräder. Doppelter Nutzen!!
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12.06.2013 07:51 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+12 | -4
 
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Ja, pflastert das ganze Land mit diesen hässlichen Dingern zu! Und klar, 600m reichen auch total aus, um jedem Lärm vorzubeugen.
Die Vibrationen, die in die Erde abgelassen werden und die Bewegung der Windräder stören die Tiere ja auch nicht im Geringsten und wenn man mal in der Natur spazieren gehen will, will man sich ja auch nicht unterhalten oder sowas...

/ironie off
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12.06.2013 08:03 Uhr von hugrate
 
+9 | -5
 
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...immernoch ´ne bessere "lösung" als neue braun- & steinkohlekraftwerke zu bauen (siehe moorburg...)
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12.06.2013 08:16 Uhr von mat123
 
+11 | -3
 
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Leute, dann wird der Strom nochmal doppelt so Teuer, wegen Abnahmeverpflichtung, auch wenn kein Wind da ist muss gezahlt werden.
Ganz große Abzocke im Namen des Umweltschutzes.
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12.06.2013 08:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -0
 
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Da kann man sich ja nur glücklich schätzen wenn man in einer Großstadt wohnt und die Windkraftanlagen den ländlichen Gebieten aufs Auge gedrückt werden...

Was eine schwachsinnige Meldung.
Mit Solarenergie schaff ich das gleiche wenn ich 25% der Landfläche damit pflaster nur eben auch nicht das ganze Jahr.
Das ist doch das große Problem dass wir momentan haben
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12.06.2013 08:36 Uhr von Blindgaenger
 
+5 | -7
 
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In einem sind die Deutschen ja spitze, Nörgeln !

Wie soll eurer Meinung nach die Energie denn erzeugt werden, durch Liebe...Luft fällt nach eurer Meinung ja leider weg. Ich gebe zu, Atomkraft ist eine nette Sache, aber leider ist ein Nebenprodukt der Atommüll und den einfach zu vergraben, halte ich doch für sehr stupide.

Eine ordentliche Mischung aus Wind-, Wasser- und Sonnenenrgie halte ich noch immer am sinnvollsten.
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12.06.2013 09:14 Uhr von jschling
 
+5 | -7
 
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@Windkraftanlagennörgler (sind ja mehrere hier - teilweise mit völlig abstrusen Gründen):
ich wohn hier gut 5km von einem Steinkohlekraftwerk entfernt, welches sich zwar nicht dreht, aber dafür eine nette tuffige Wolke aus Kühlwasser und Abgasen entlässt.
Leute wie euch müsste man einmal im Monat zu so ner Anlage hinkacheln > 30 Minuten Kopp in den Schornstein stecken > erneut fragen, wie unakzeptabel hässlich ihr die Windkraftanlagen findet :-))
Ich will nicht behaupten dass die Dinger schön sind, haben im Verhältnis zur Schädigung von Natur und Mensch durch Energiegewinnung aus fossilen Brenstoffen die "hier wackelts (völlig hohle Argumentation bei >600 Metern Entfernung) und pfeiffts ein wenig"-Windkraftgegner keine echten Argumente (ausser das sie egoistische A.löcher sind, denn wer gegen Windkraftanlagen ist, der wohnt garantiert nicht in der Nähe eines Kohlekraftwerkes, oder ähnlichem)
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12.06.2013 09:42 Uhr von Jaegg
 
+3 | -1
 
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Ich bin auch immer der Meinung, dass wir den Energiemix voran bringen müssen und absolut Pro Regenerative Energien, aber das komplette Land zuzupflastern halte ich für bescheuert.

Dann doch lieber ordentliche Windparks fernab der Küste, wo sie niemanden stören und kaum auffallen. Nicht nur, dass der Wind dort sehr viel konstanter und kräfiger bläst, nein man kann in Zukunft evtl. auch noch Power2Gas in den Windparks integrieren und unser Erdgasnetz mit komplett erneuerbarem Erdgas speisen.
Außerdem will ich die Natur genießen und nicht den Wald vor lauter Windrädern nicht mehr sehen..
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12.06.2013 09:44 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
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Hat jemand schon mal nachgerechnet wieviele windräder bezogen auf die verfügbare Fläche verbaut werden müsste?
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12.06.2013 10:50 Uhr von Marple67
 
+4 | -1
 
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Als Landei fordere ich hiermit neue Atommeiler oder Kohlekraftwerke in Großstädten!

Auf dem Land besteht die Landschaft doch nur noch aus Mais-Monokulturen für Biogaskraftwerke, Energieraps und Wäldern aus weisen Drehspargeln.

Oh warum wohl die Lebensmittelpreise steigen...
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12.06.2013 12:06 Uhr von Thomas-27
 
+0 | -2
 
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Schön zu sehen, wie hier einige versuchen, die Studie ins lächerliche zu ziehen!
Aus "Wir KÖNNTEN mit Windenergie genug Strom erzeugen." wird "Wir WOLLEN NUR Windenergie nutzen um Strom zu erzeugen."!
Jeder weiß, dass ein Energiemix wichtig ist. Etwas anderes ist auch nicht geplant. Also hört auf mit den Sprüchen wie "Die wollen das ganze Land mit Windkraftanlagen zupflastern!" und "Wenn kein Wind weht, gibt es keinen Strom mehr!".

Wer nicht selber auf die Idee kommt, dass das nicht das Ziel war, für den habe ich hier noch ein Zitat aus der Quelle:

"Mit der Studie solle nicht belegt werden, dass durch die Erzeugung von Windenergie auf Land andere erneuerbaren Energiequellen verzichtbar seien, erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth.

„Trotz des hohen Windenergiepotenzials an Land ist die Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen, wie Photovoltaik und Windenergie auf See, wichtig und sinnvoll.“ Nur mit einem geeigneten Mix an erneuerbaren Energiequellen könnten Schwankungen in der Stromproduktion angemessen ausgeglichen werden."
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12.06.2013 18:55 Uhr von pentam
 
+3 | -0
 
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Nur um das mal in eine Relation zu bringen:
Im Jahre 2012 wurden 1,2% des Primärenergieverbrauchs durch Windkraft gedeckt (Quelle: BMWI).
Das sollte den Leuten, die die Landschaft jetzt schon für zu verspargelt halten, eine Idee geben, was da noch kommen müsste. Die Probleme von Stromspeicherung und Grundlast kommen dann noch dazu.
Keine guten Aussichten...
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13.06.2013 03:26 Uhr von wombie
 
+1 | -0
 
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und wer hat diese Studie finanziert?

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