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Ende einer Ära: Der Brockhaus wird eingestellt

Das Medienhaus Bertelsmann hat angekündigt, seine Traditionsmarke Brockhaus einzustellen.

Mit der Einstellung des Lexikons geht eine Ära zu Ende, doch die Online-Aktualisierungen sollen weiterhin bestehen bleiben.

300 Arbeitsplätze stehen nun bei dem Verlag auf dem Spiel. Mitte 2014 soll der Direktvertrieb wegfallen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Bertelsmann, Ära, Brockhaus
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 19:08 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+21 | -1
 
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Ich muss zugeben, dass ich wegen Wikipedia und Konsorten auch schon lange nicht mehr in meinen Brockhaus geschaut habe.

Schade eigentlich.
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11.06.2013 19:23 Uhr von kingoftf
 
+10 | -4
 
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Wieder ein Bollwerk des Wissens weniger, schade
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11.06.2013 19:33 Uhr von bigpapa
 
+20 | -5
 
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Selbst schuld die Jungs.

Wieso digitalisierten Sie das Wissen nicht, und machen es für kleines Geld online oder Offline verfügbar. ?

Damit kann man in diesen Zeiten viel Geld machen. Aber nein. Schön am alten Papier kleben und hoffen das sich einer ne Tonne davon ins Regal stellt, um wenn er was braucht, erst mal 30 Minuten zu suchen.

Ich lese sehr viel und auch gern Papierbücher. Aber Nachschlagewerke waren das erste was ich nur am PC genutzt habe. Da nennt man das im Allgemeinen "Datenbanken" :)

Gruß

BIGPAPA
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11.06.2013 19:45 Uhr von Falap6
 
+8 | -0
 
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@bigpapa

gibt es nicht eine online Version des Brockhaus?
Das Problem darin sehe ich, dass viele Leute sich fragen (würden), wieso sie für etwas Geld ausgeben sollten, was es bei Wikipedia kostenlos gibt und auch sehr gut gibt. Und selbst wenn viele bereit wären, eine kleine Summe zu zahlen, ist der Aufwand der Bezahlung häufig ein großes Hindernis.
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11.06.2013 20:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -0
 
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Das Problem am Lexikon ist, dass es nach kurzer Zeit völlig veraltet ist. Gerade bei Wissenschaft und Politik ändert sich alles in rascher Folge. In meinem Brockhaus ist Pluto noch ein Planet mit 5.000 km Durchmesser. Heute ist er kein Planet mehr, und hat nur noch den halben Durchmesser.
Und wie viele Mitarbeiter bräuchte man, um Wikipedia die Konkurrenz anzusagen?
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11.06.2013 20:23 Uhr von cantstopfapping
 
+3