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NRW: Innenminister Ralf Jäger verweigert Feuerwehr Hilfe beim Hochwasser

NRW-Innenminister Ralf Jäger hat der freiwilligen Feuerwehr Erwitte einen schnellen Einsatz in der von der Flut stark betroffenen Partnerstadt Aken/Elbe untersagt und bei Zuwiderhandlung mit straf- und disziplinarrechtliche Konsequenzen gedroht.

Am vergangenen Samstagabend rief Danilo Licht, Stadtwehrleiter aus Aken bei seinem Kollegen in Erwitte an und bat um schnelle Hilfe, da seine Kameraden am Ende waren. Der Bürgermeister von Erwitte wurde informiert und alle Löschzug- und Gruppenführer kamen zusammen, um einen Einsatz zu planen.

Durch die Leitstelle wurde die Bezirksregierung informiert, deren Direktor Paul Köhler machte sich umgehend auf den Weg, um diesen Einsatz zu unterbinden. Mit herrschen Ton machte er klar, dass dieser freiwillige Einsatz rechtswidrig sei, und ein Verlassen des Geländes verboten ist.


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WebReporter: D0M3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Innenminister, Flutopfer
Quelle: www.derpatriot.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 16:57 Uhr von D0M3
 
+14 | -0
 
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Ein unerhörter Vorgang, der hier gar nicht auf die kürze wirklich zusammengefasst werden kann. Hier wollten freiwillige ihre Zeit opfern um schnell und vor allem unbürokratisch zu helfen. Köhler hat dann sofort Jäger informiert, und der hat das Verbot mit erlassen. Man möge sich bitte an die Zentrale stelle wenden, die dann den Einsatz koordinieren soll. Heißt: KEINE schnelle Hilfe, KEINE unbürokratische Hilfe, KEINE Hilfe für die Partnerstadt.
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11.06.2013 17:00 Uhr von Redditor
 
+14 | -0
 
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Arschloch, hoffe seine Bude säuft auch mal ab und dann sollte man ihn ganz alleine lassen ohne jegliche Hilfe
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11.06.2013 17:04 Uhr von blizzzzzard
 
+13 | -0
 
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Die Gründe für das Verbot sind hier nicht genannt worden, diese stehen in einer anderen Quelle. Wenn man diese Quelle auch noch dazunimmt sieht man, welch absurden Gründe hier für dieses Verbot aufgeführt worden sind. Es wurde der Feuerwehr eine schlampige Planung vorgeworfen, Meldefristen seien nicht eingehalten worden und die Feuerwehr aus Erwitte sei angeblich für Hilfsarbeiten in Niedersachsen eingeplant. Da stellt sich doch für mich die Frage: Gibt es in NRW wirklich so wenig Feuerwehrleute, das man diese 29 Mann nicht in ihre Partnerstadt schicken kann? Und wieso muss so etwas an der Bürokratie von diesen Krawattenfurzern aus Düsseldorf scheitern? Die Leute dort sitzen im Trockenen und müssen sich um nichts sorgen machen. Wo soll uns dieser Bürokratenstaat irgendwann nochmal hinführen? Ich bin mehr als entsetzt und einfach nur sprachlos, das ist in meinen Augen ein Riesenskandal und ein echtes Armutszeugnis für das NRW Innenministerium.
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11.06.2013 18:37 Uhr von D0M3
 
+5 | -0
 
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@blizzzzzard

wie gesagt: Der Vorgang ist sehr komplex und ich musste auf das aller nötigste schon zusammenfassen.
Die Frage, die ich mir stelle: Warum kann man nicht schnell und flexibel reagieren? Warum muss star und preußisch gehandelt werden? Erinnert mich doch sehr an die Vogonen und zeugt, dass man sich auf schnelle Hilfe nicht verlassen kann. Im Grunde ist dies ein Rücktrittsgrund für Herrn Jäger. Die SPD schreit ja, wenn Steuergelder verschwendet werden, dass entsprechende Personen zurück treten müssen. Hier wurden Menschenleben aufs Spiel gesetzt...Für mich schlimmer als rausgeschmissene Millionen. (und bitte Wehretat und Katastrophenschutz nicht miteinander vergleichen).
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11.06.2013 18:57 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Es sind ca. 10.000 offizielle Kräfte im Einsatz, das ist nicht einfach so zu organisieren! Aus dem Kreis H.......... wurden ca. 150 Feuerwehrleute mit Fahrzeugen zum Einsatz nach Lüneburg berufen! Nach ziemlich undurchsichtigen "Einsatzbefehlen" wurden schliesslich jede Menge Sandsäcke befüllt und am nächsten Tag ging es wieder nach Hause! Eigentlich waren 3 oder 4 Tage Einsatz eingeplant! Am Wochenende kam der nächste Einsatzbefehl und es geht wieder los! Wie gesagt! Etwas kaotisch! Organisationskräfte überlastet und zu wenig Erfahrung mit solchen "Katastrophen"!
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12.06.2013 10:31 Uhr von Thimphu2003
 
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Die Feuerwehreinsatzzentrale Nordrhein-Westfalens bat alle Feuerwehren in NRW, die Einsätze koordiniert abzusprechen und nicht auf eigene Faust einfach los zu fahren, weil die Einsatzzentrale das koordinieren muß.
Sonst stehen an einem Ort 150 fremde Feuerwehrleute, weil die Zufahrt leicht ist und anderenorts, wo die Hilfe eventuell viel nötiger ist, hilft kein Mensch.
Ist ja irgendwie verständlich, daß das dort in den Gebieten möglichst koordiniert ablaufen sollte. Sonst stehen die sich evtl. in Aken auf den Füßen nach 2 Tagen.
Warum hat sich die Erwitter Feuerwehr nicht bei der Einsatzzentrale gemeldet und dort Bescheid gegeben?
Wäre doch kein Ding gewesen...

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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12.06.2013 11:29 Uhr von D0M3
 
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@Thimphu2003

haben sie. Sie hatten den Anruf aus der Partnerstadt, die wohl jetzt ganz geräumt ist, weil dort ein Deich gebrochen ist. Sie haben sich fertig gemacht, die Einsatzleitstelle informiert. Und diese hat dann die Bezirksregierung informiert und von dort kam es an den Innenminister, der sofortigen Stopp angeordnet hat.

Und das ist das Problem, welches du außer acht lässt: Die freiwillige Feuerwehr hatte einen Hilferuf, hat gewusst, wo sie hin muss, hat den Einsatz perfekt geplant und koordiniert und alle Informiert. Perfekt für einen kurzfristigen schnellen Einsatz.

Trotzdem da fühlen sich ein paar Herren übergangen und in ihrer Ehre und Autorität verletzt.
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12.06.2013 11:49 Uhr von Thimphu2003
 
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@DOM3

Das steht in keiner Quelle, so wie du das darstellst.

Mom. kenne ich nur den Bericht aus dem CDU-nahen Blatt "Patriot" und dagegen die Stellungnahme der Bezirksregierung.

Wäre schön, mal eine klare offizielle Aussage von allen Beteiligten zu bekommen.

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