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Verhinderten Umweltschützer einen wirksameren Hochwasserschutz?

In Deutschland kämpft man noch immer gegen die Flut und gebrochene Deiche, doch beginnt man nun auch schon mit der Suche nach den Schuldigen.

So sollen etwa Bürgerinitiativen Mitschuld sein, da sie gegen das nötige Fällen von Bäumen an Deichen protestierten.

In Berlin fordert man nun gar, dass sich der Natur- und Denkmalschutz dem Hochwasserschutz unterstellen müsse, um den Ausbau der Schutzanlagen zu beschleunigen.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schuld, Schutz, Hochwasser, Bürgerinitiative
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 09:04 Uhr von Perisecor
 
+17 | -10
 
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Wie bei vielen anderen Dingen ist Umweltschutz in den in Deutschland überzogenen Maßstäben verantwortlich für Katastrophen und wirtschaftlichen Abschwung.

Es wird Zeit, dass dem Einhalt geboten wird.
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11.06.2013 09:09 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+11 | -8
 
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"Verhinderten Umweltschützer einen wirksameren Hochwasserschutz?"

Keine Ahnung, ist das hier eine Rateseite?
Zack Minus.
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11.06.2013 09:23 Uhr von Kanga
 
+16 | -2
 
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klar verhindern die das..
sieht man doch jetzt ganz gut..
da wo keiner gegen den hochwasserschutz war...haben die trockene häuser..
und da wo massiv gegen hochwasserschutz gewettert worden ist...weil ne libelle angeblich irgendow ansässig war..is alles unter wasser...

man sollte solche gruppierungen einfach zur kasse bitten..
wer was verhindert und dabei schaden entsteht muss auch für den schaden aufkommen..ganz einfach
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11.06.2013 09:26 Uhr von Klugbeutel
 
+19 | -1
 
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Wie wäre es wenn alle Überschwemmungsgebiete zu Naturschutzzonen erklärt werden und das Bauen dort verboten wird?
Dann hätten wir was für die Umwelt gemacht, und man müsste nicht jedes Jahr Unmengen an Geld ausgeben um Schäden durch Überschwemmungen zu beseitigen.
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11.06.2013 09:30 Uhr von jschling
 
+8 | -4
 
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@ Perisecor
in vielen Fällen sind die umweltschutztechnischen Einwände sicherlich auch völlig gerechtfertigt. Ich hab keinen Zweifel, dass es auch unbegründete Einwände gibt, aber Beispiele nennt auch die Quelle nicht.
Von daher ist deine Aussage nichts anderes als dumme Polemik
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11.06.2013 09:32 Uhr von machi
 
+8 | -0
 
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Hatte darüber eine Doku gesehen. 2 Dörfer ziemlich nah bei einander:
- Das andere Dorf: Schon vor 2002 Pläne gemacht für Hochwasserschutz, direkt nach dem Hochwasser nen Bürgerentscheid gemacht, sofort angefangen zu bauen. Das letzte was ich hörte war: alles trocken
- Brigga: schon 2002 völlig verwüstet aber hatte keine konkreten Pläne. Fing nach 2002 auch an mit Befragung: viele dafür, machte DANACH dann erst konkrete Pläne => Bürgerinitiativen dagegen, brachten Projekt zu Fall bzw fast zum Stillstand, aktueller Stand => Wasser bis in den 2. Stock. Allein dort Schäden von 400 Millionen ca
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11.06.2013 09:32 Uhr von stitch
 
+5 | -5
 
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Wer unmittelbar am Flussufer baut, sollte so was einkalkulieren und sich entsprechend versichern oder mit dem Risiko leben. Wir könnten natürlich auch alle Flüsse unter die Erde verlegen und das ganze Land großflächig betonieren. Aber wollen wir alle in einer Industriepark-ähnlichen Landschaft leben? Wie schön wäre eine Stadt wie Köln noch, wenn man nach dem Hochwasser 1997 die Rheinufer beidseitig mit 5m hohen Flutwänden bebaut hätte?
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11.06.2013 09:59 Uhr von stitch
 
+6 | -1
 
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Ach ja, und hier noch ein Zitat aus der Quelle, dass einiges relativiert:

"Nach der Flut 2002 waren sich alle einig, das Flüssen mehr Raum gegeben werden muss“, erinnert Kühn. Von 530 Millionen Euro für den Hochwasserschutz habe Sachsen lediglich fünf Millionen in die Schaffung von neuen Überschwemmungsflächen investiert. Durch Deichrückverlegung seien daher nur 111 Hektar von geplanten 7500 Hektar für neue Flutflächen geschaffen worden."
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11.06.2013 10:15 Uhr von Pils28
 
+8 | -2
 
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Die, die das Geld nicht ausbauen wollen, machen Pläne, welche totaler Humbug sind, Umweltschützer und Anwohner sind dagegen. Wie geplant, wird kein Geld ausgegeben, und man kann hinterher den Naturschützern Schuld geben. Sowas nennt man Politik.
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11.06.2013 10:50 Uhr von CripKiller
 
+3 | -1
 
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@stitch
das heisst siehaben 525 Millionen für andere Dinge investiert? o_O
Dann sollte das Bundesland Sachsen für die Schäden an den Häusern aufkommen. Sowas ist unverständlich, da planen Sie und bekommen Geld dafür und nutzen es für andere Dinge...
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11.06.2013 11:11 Uhr von MRaupach
 
+2 | -2
 
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Ich will nicht bestreiten, das in vereinzelten fällen Umweltschutz-Bürgerinitiativen, Deichprojekte gestopt haben, zumindest halte ich das für möglich. Aber ich bin mir auch sicher, das die Umweltschützer nicht gegen Hochwasserschutz waren, sondern nur gegen spezielle geplante Deiche, welche vermutlich nicht alternativlos waren.

Aber nun die ganze Schuld auf die paar Umweltschützer zu schieben ?

Ich bezweifele das sie daran Schuld sind, das ALLE Deichprojekte gebaut wurden!

Der wichtigste Hochwasserschutz, wäre eh das renaturisieren, das anlegen von Auen und Überschwemmungsflächen gewesen...

Und diese Maßnahmen sind merkwürdigerweise GERADE im Interesser von Umweltschützern...

Warum kommt diese Frage nun auf ?

Damit die Politik davon ablenken kann, dass sie:

1. Beim Hochwasserschutz versagt hat

und

2. Nun den Betroffenen einen witz an Geld verspricht

100Millionen Euro vom Bund sind ein Witz, der Schaden ist vermutlich 10 bis 30 mal so hoch!

Und wenn man 500 Millionen für Drohnen die nicht fliegen dürfen ausgibt und über 15 Milliarden nach Griechenland schickt (ist vermutlich weit mehr, aber das ist die erste Zahl die ich beim googeln gesehn hab ^^), dann fühlt man sich von der eigenen Politik noch mehr verarscht!

Übrigens das Drohnengeld hätte locker für den Deichausbau gereicht und nur ein bruchteil der Griechenlandhilfe würde den Menschen helfen ihren Verlust auszugleichen....

Aber jetzt wollen sie 100 Millionen geben...

das KLINGT erstmal viel, wenn man nicht weiß, wie wenig es eigentlich ist...

Also Schuld haben NICHT die Umweltschützer, sondern die Regierung von Bund und Länder!

dh. in MEINEN Augen hat CDU/CSU die Hauptschuld (Bundesregierung UND Regierungsverantwortung in einigen betroffenen Bundesländern)

Edit: Übrigens die Bankenrettung kam uns NOCH teurer:

ÜBER 38 Milliarden Euro!

Da sieht man mal die Prioritäten der Bundesregierung:

Am wichtigsten sind die Banken (über 38 Milliarden Euro)
Dann kommen die Griechischen Banken (die Bürger kriegen ja nichts - mit über 15 Milliarden)
Dann gibt man nochmal ein paar Milliarden so für Schrott aus (Eurohawk, BER, Elbphilharmony, Stuttgart21, etc...)
und dann gibt man der eigenen notleidenden Bevölkerung nen Fliegenschiß indem man weniger als 1/10 der Schäden vom Hochwasser übernimmt, aber fordert zumindest den Rest der Bevölkerung zum Spenden auf (Gauck)...


Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte....

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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11.06.2013 11:26 Uhr von Djerun
 
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@Cripkiller
genau lesen hilft
nirgendwo steht das die 525mio nicht für den hochwasserschutz ausgegeben worden sind
es sind halt nur 5mio in neue überflutungsflächen gegangen
der rest in deiche etc (hoffe ich)
es ist ja nicht so, das die deiche nach 2002 noch was wert gewesen wären

und leider ist es so, das in einigen gebieten, die bürger die errichtung von schutzmauern zumindest verzögert haben und jetzt dumm dastehen
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11.06.2013 11:37 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -3
 
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zitat: "Verhinderten Umweltschützer einen wirksameren Hochwasserschutz?"

definitiv ja! umweltschützer gehören zur gattung der sogenannten wutbürger. für sie ist es das höchste ziel, einfach nur immer irgendwie dagegen zu sein, um sich wichtig zu machen. solange sie gegen etwas sein können, fühlen sie sich pudelwohl. dass andere durch ihr verhalten schaden erleiden, interessiert diese penner nicht.

gutes beispiel: castor-transporte. umweltschützer und atomgegner kapieren nicht, dass erstens der atommüll irgendwo hin MUSS und dass zweitens ihre proteste und blockaden (inkl. auf die schienen fesseln, etc.) das risiko eines verunfallens des castor-transportes sogar erhöhen.

umweltschützer protestieren gegen atomkraftwerke. sie protestieren aber EBENSO gegen alle alternativen. sie protestieren gegen windparks, weil dadurch der vogelzug beinträchtigt wird. sie protestieren gegen wasserkraftwerke, weil dadurch natürliche flussläufe umgestaltet werden müssen oder lachse nicht mehr flussaufwärts können. sie protestieren gegen den bau neuer trassen des stromnetzes, weil diese ihrer meinung nach die landschaft verunstalten, usw. usf.

umweltschützer protestieren gegen den bau neuer und dringend notwendiger umgehungs- und schnellstraßen, weil diese über ein feld führen, in dem angeblich eine seltene haselmaus beheimatet ist. sie protestieren gegen den bau von hochwasserschutzmauern, weil sie angeblich die landschaft verschandeln und den lebensraum von ottern und bisamratten zerstören. sie protestieren gegen den ausbau von bahnhöfen, weil dazu mitten in der stadt irgendwelche alten bäume gefällt werden müssen usw. usf.

und wenn es ganz krass kommt, dann stehen aber genau diese leute mit ganz weit vorn in der schreienden ersten reihe, wenn irgendwas passiert, was hätte durch die von ihnen selbst blockierten maßnahmen verhindert werden können. umweltschützer sind menschen, die immer überall dagegen sind, aber selbst keinerlei alternativen vorweisen können. es sind dumme menschen, die nur von 12 bis mittags denken und die sich keinerlei gedanken darüber machen was für auswirkungen ihre forderungen mittel- und längerfristig mit sich bringen.
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11.06.2013 11:58 Uhr von stitch
 
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In welchem Nebel bist du denn gefrostet worden?

Zitat: definitiv ja! umweltschützer gehören zur gattung der sogenannten wutbürger. für sie ist es das höchste ziel, einfach nur immer irgendwie dagegen zu sein, um sich wichtig zu machen. solange sie gegen etwas sein können, fühlen sie sich pudelwohl. dass andere durch ihr verhalten schaden erleiden, interessiert diese penner nicht.

Begründe das mal!

Zitat: gutes beispiel: castor-transporte. umweltschützer und atomgegner kapieren nicht, dass erstens der atommüll irgendwo hin MUSS und dass zweitens ihre proteste und blockaden (inkl. auf die schienen fesseln, etc.) das risiko eines verunfallens des castor-transportes sogar erhöhen.

Du hast schon mitbekommen, dass es vor allem darum ging zu verhindern dass der Atommüll in ein unsicheres Zwischenlager gefahren wurde. Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/...

Außerdem kommt noch dazu, dass in Gorleben nicht nur Umweltschützer protestiert haben sonder die gesamte Bevölkerung...
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11.06.2013 12:08 Uhr von hugrate
 
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@Perisecor
"Wie bei vielen anderen Dingen ist Umweltschutz in den in Deutschland überzogenen Maßstäben verantwortlich für Katastrophen und wirtschaftlichen Abschwung.
"

selten so einen unsinn gelesen,.. selbst von dir.

begradigt man weiter schön die flüsse und baggert sie aus... dann passt ja auch mehr wasser rein und fließt obendrein noch schneller, was? vollidioten.
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11.06.2013 14:13 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Polemik vom feinsten. Es wäre sicher besser, wenn sich garniemand mehr Gedanken um die Umwelt macht, sie steht ohnehin nur im Weg.

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