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"Führerglocke" aus der Nazizeit soll nicht in private Hände gelangen

Im nun zum Kauf angebotenen Schloss Wolfpassing hängt eine Glocke mit eindeutigen Botschaften aus der Nazizeit.

So steht auf der seit 1939 läutenden Glocke im Wortlaut: "Am 13.3.1938 befreite der Einiger und Führer aller Deutschen Adolf Hitler die Ostmark vom Joche volksfremder Bedrückung und führte sie heim ins Großdeutsche Reich."

Nun fordern jedoch Historiker, dass die Glocke nicht an private Käufer des Schlosses gelangen darf, was jedoch schwer ist, da man die Glocke juristisch aus dem Schlossvermögen herauslösen müsste.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nazi, Adolf Hitler, Glocke
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 08:03 Uhr von One of three
 
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Glauben da wirklich manche "Historiker" dass irgendjemand die Glocke für so wichtig hält und das Schloß "drumherum" deswegen kauft?

Es ist wirklich peinlich was diese Sorte von Geschichtssprachreglern manchmal von sich gibt ...

Der neue Besitzer kann mit der Glocke machen was er will - an ein Museum spenden, einschmelzen oder am 20. April besoffen drumherum tanzen. Seine Sache ...
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11.06.2013 08:59 Uhr von JuTuPeaY
 
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sollen dies doch kaufen.. kurbelt wie wirtschaft an ^^
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11.06.2013 10:09 Uhr von Romendacil
 
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Warum, was genau ist die Befürchtung dieser sogenannten Historiker?
Wenn jemand diese Glocke haben möchte, dann sehe ich nicht, was dagegen spricht; ob der Text nun auf einer Glocke oder in einem Buch oder sonstwo steht ist doch in nahezu jeder Hinsicht irrelevant.
Oder wollen die demnächst mein Bücherregal, meinen PC und von den Großeltern geerbte Korrespondenzen, darauf überprüfen, ob solche Ereignisse darin Erwähnung finden und diese dann konfiszieren?
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11.06.2013 10:21 Uhr von Hidden92
 
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Die Historiker können ja das ganze Schloss kaufen, sieht den Bildern auf Google nach allerdings nicht ganz günstig aus

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