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Pornoindustrie beauftragte Anwaltskanzlei Filme hochzuladen

Der Torrenttracker "The Pirate Bay" liefert einen Beweis, dass Pornofilmstudios eine Anwaltskanzlei beauftragt haben, ihre eigene Filme hochzuladen.

So stellte die Anwaltskanzlei "Prenda Law" erst Filme via Torrent zur Verfügung, um nachher die IP-Adressen der Downloader zu sammeln.

Grund für die Überprüfung via Logs war, dass es schon länger solche Vorwürfe gab und bereits Gerichtsverfahren laufen.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Anwalt, The Pirate Bay, Pornoindustrie
Quelle: derstandard.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 08:13 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+69 | -4
 
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Könnte man Auftraggeber und Anwaltskanzlei nicht gleich mit verknacken wegen desselben Deliktes und zusätzlich Anstiftung zu einer Straftat?
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11.06.2013 08:35 Uhr von tutnix
 
+30 | -0
 
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@Jean_Luc_Picard

dazu kommt noch versuchter und vollendeter betrug und das in tausenden fällen. normalerweise sollte das eine schöne haftstrafe für die beteiligten ergeben.
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11.06.2013 08:52 Uhr von dajus
 
+21 | -15
 
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Hey, MadeinGermany:
Heute schon Korrinthen kacken gegangen?
Ein Buchstabe kann den ganzen Sinn eines Wortes verändern, eine fehlende Hirnzelle über Intelligenz oder Schwachsinn entscheiden..... Macht nichts, wenn du das nicht verstehst......
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11.06.2013 09:11 Uhr von Marco Werner
 
+30 | -1
 
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Natürlich ist das so. Anders ist es z.B. auch gar nicht zu erklären,daß User abgemahnt wurden,die Leecher-Mods nutzen. An deren IP kommt die Loggingbuden nämlich nur,wenn sie das Werk selbst anbieten. Und dann wird getreu dem Filesharinggrundsatz "Wer runterlädt,lädt auch hoch!" abgemahnt.

Auch das schnelle Loggen schon Minuten nach Erscheinen des Werkes ist nur dadurch zu erklären,daß die Loggingfirmen die Werke selbst einstellen. Um Fakes auszuschließen,wird nämlich offiziell von jedem Werk ein Testdownload gemacht und auf den richtigen Inhalt geprüft,bevor massenweise geloggt wird. Wenn ein Werk mitten in der Nacht erstmals in einer Tauschbörse auftaucht und nur einen Seeder,nichtmal einen Leecher hat und trotzdem schon nach wenigen Minuten geloggt wird,dann kann da was nicht stimmen. Denn dann wurde entweder nicht geprüft oder die Prüfung war unnötig,weil der Abmahner schon wusste,was drin ist. Und das kann er bei einem neuen Angebot nur wissen, wenn er selbst derjenige war,der es eingestellt hat.

Daß die Loggingbuden das Zeug selbst anbieten, kann man auch aus ihrem Leistungskatalog entnehmen, den sie üblicherweise auf ihren Homepages verbreiten. Umgangssprachlich auch Honeypot genannt.

Schaut man sich mal an, was überhaupt so abgemahnt wird, so fällt auf,daß da in den letzten Jahren viele sehr belanglose Werke dabei sind,die man früher wohl vergeblich gesucht hätte,weil sie den Aufwand ganz einfach nicht wert sind. Bei solchen Sachen ist es fraglich,ob der angeblich entgangene Umsatz, der als Schadensersatz gefordert wird, jemals erreicht worden wäre.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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11.06.2013 09:16 Uhr von DonCalabrese
 
+15 | -1
 
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am besten alle anwaltskanzleien die damit zu tun haben in einen scheiterhaufen werfen und verbrennen was für arschlöcher das sind die wahren verbrecher.
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11.06.2013 09:28 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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@MerZomX
Der Download wäre dann tatsächlich legal. Allerdings wird man ja nicht für den Download abgemahnt, sondern für den beim Filesharing typischerweise gleichzeitig stattfindenden Upload. Und der ist weiterhin verboten. In gewisser Weise kann man aber dem Down/Uploader in so einem Fall aber nichtmal die alleinige Schuld an der Urheberrechtsverletzung geben,weil der Rechteinhaber durch das Einstellen des Werkes auf einer solchen Plattform die Weiterverbreitung fahrlässig in Kauf genommen hat.
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11.06.2013 09:48 Uhr von Eysenbeiss
 
+5 | -1
 
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Gibt es auch hier in Deutschland, selbst erlebt.

Hatte aus Nachlässigkeit beim Providerwechsel den Router nicht ordentlich konfiguriert und ein paar Wochen später Post von gleich zwei "Anwälten"

Inzwischen wurden die Forderungen nicht nur zurückgezogen, sondern es kamen Entschuldigungen, nachdem ich den Nachweis erbracht hatte, dass die Methoden, die die von den "Anwälten" beauftragen Firmen zur Ermittlung der Daten verwendet haben, hierzulande illegal gewesen sind.

Die wollten sich dann damit rausreden, dass die Firma in Israel sitzt, leider sah der Richter das anders, denn der Auftrag zum Rechtsverstoß wurde in Deutschland erteilt.
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11.06.2013 11:44 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -1
 
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@The_Insaint
Nur weil der Rechteinhaber das Werk selbst anbietet und damit den Download durch den Nutzer billigt, erstreckt sich die Genehmigung nicht automatisch auf die Verbreitung durch Dritte,d.h. der Upload bleibt auch dann illegal,wenn der Rechteinhaber das Werk selbst anbietet. Rechtlich gesehen sind Up- und Download nämlich zwei Paar Schuhe. Deswegen werden z.B. TV-Beiträge bei Youtube relativ schnell gelöscht,obwohl die Sendungen ansich frei empfangbar sind...die Sender haben was dagegen,daß jemand außer ihnen selbst die Sendung verbreitet. Es gibt noch einige Sonderfälle,wo die Weiterverbreitung durch bestimmte Lizenzmodelle erlaubt oder gar gewünscht ist (bei Software wäre das z.B. Free- oder Shareware), die Regel ist das aber nicht.

Was die Definition des Uploads angeht: Natürlich ist es letztendlich das selbe. Es wird nur unterschiedlich bezeichnet, weil die Perspektive eine andere ist, je nachdem ob man die Daten anbietet oder empfängt. Man lädt sie quasi ins Internet hoch und ein anderer lädt sie von dort runter. Ob da ein Server in der Mitte steht oder die Verbindung direkt erfolgt, ändert nichts am technischen Vorgang.
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11.06.2013 12:17 Uhr von Semper_FiOO9
 
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wer p2p runterlädt ist selber schuld, wenn er gepackt wird.
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11.06.2013 13:08 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@Semper_FiOO9
Inhaltlich hast du zwar recht, rein rechtlich sind Urheberrechtsverletzungen für die Kanzleien aber faktisch die Lizenz zum Geld drucken. Leider interessiert es in der Praxis niemanden (auch kein Gericht), ob die Tat wirklich stattgefunden hat, da im Zivilrecht nunmal jede Seite nur ihre eigenen Belege für oder gegen die Forderung vorbringen muss. Heißt: ein Abmahner kann sich IP-Adressen aus irgendwelchen Quellen besorgen und frech abmahnen...daß der Beschuldigte belegen muss,es nicht gewesen zu sein und er das üblicherweise nicht kann, spielt den Abmahnern ja noch in die Hände. Dann es ist praktisch nicht möglich, zu beweisen,daß man etwas NICHT war.
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11.06.2013 13:46 Uhr von Atius_Tirawa
 
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Da Logging-Firmen auch mal damit werben das ihre Klienten durch verklagen ihrer Kunden mehr Gewinn erwirtschaften können als durch den reinen Verkauf oder Vermietung ihrer Produkte..... wen wundert da sowas noch?
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11.06.2013 15:55 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -0
 
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@dajus

"Hey, MadeinGermany:
Heute schon Korrinthen kacken gegangen?
Ein Buchstabe kann den ganzen Sinn eines Wortes verändern, eine fehlende Hirnzelle über Intelligenz oder Schwachsinn entscheiden..... Macht nichts, wenn du das nicht verstehst"

In einer News darf kein Rechtschreibefehler sein, vor allem wenn sie noch Korrektur gelesen wurde.
Eine News Seite, die auf verschiedensten Webseiten verlinkt wird, sollte schon auf Rechtschreibung in den News achten.

In den Kommentaren, da gebe ich dir recht, ist es Korinthen kacken wenn man da an der Rechtschreibung anderer rum meckert.
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11.06.2013 16:24 Uhr von MurrayXVII
 
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Demnach haben sie diese Filme also selbst zum Download angeboten (oder so in Auftrag gegeben). Wenn man etwas gratis zum Download anbietet kann man doch niemanden bestrafen der es runterläd oder nicht?
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11.06.2013 17:32 Uhr von Borgir
 
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Das ist doch ganz klar Anstiftung zu einer Straftat in Tausenden Fällen.
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11.06.2013 19:33 Uhr von Marco Werner
 
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@MurrayXVII
Abgemahnt wird nicht der Download,sondern der beim Filesharing üblicherweise gleichzeitige Upload. Wie ich in einem früheren Posting schon schrieb,sind das rechtlich gesehen 2 Paar Schuhe. Auch wenn der Download in so einem Fall erlaubt ist,wenns der Rechteinhaber selbst einstellt, so betrifft diese Erlaubnis nicht automatisch auch den Upload. Im Grunde ist das, was die Rechteinhaber hier machen, also Anstiftung zu einer Straftat. Oder zumindest wird eine Rechtsverletzung durch den Rechteinhaber billigend in Kauf genommen.
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11.06.2013 19:37 Uhr von Marco Werner
 
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@HateKate
Abmahnungen für Downloads sind mir nicht bekannt. Die lohnen sich für die Abmahner auch nicht,weil hier maximal der Kaufpreis des Werkes als Schadenssumme angesetzt werden kann. Bei OCH ist bisher nur Rapidshare negativ aufgefallen,die haben vor 1-2 Jahren mal die IPs einzelner Uploader (!) rausgegeben.
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12.06.2013 05:48 Uhr von Botlike
 
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Das kann schon alleine deshalb keine Anstiftung zu einer Straftat darstellen, weil niemand "bestimmt" wird, eine Straftat zu begehen.

Aber es könnte wirklich eine konkludente Einwilligung zum Verbreiten ("Upload") durch Dritte vorliegen, wenn dies in den Geschäftsbedigungen des jeweiligen Torrentdienstes steht. Ich würde in diesem Verhalten eine Analgoie zur "Diebesfalle" sehen, bei der der Täter auch nicht für das vollendete Delikt bestraft wird, sondern nur für einen untauglichen Versuch, bei dem die Strafe in der Regel gemildert wird. Somit würde es für den Torrent-Nutzer immernoch strafbar bleiben.

http://de.wikipedia.org/...
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12.06.2013 09:25 Uhr von Marco Werner
 
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@Anonimaj
Das Problem ist:Wie will man´s beweisen,daß es der Rechteinhaber selbst war,der das Zeug da erst reingestellt hat ? In einigen Fällen gibts Indizien,daß die Ermittlung nicht so abgelaufen sein kann wie dargestellt,mehr aber auch nicht. Zudem kann man in der Regel nicht die Sachverhalte zum angeblichen Tatzeitpunkt nachvollziehen.

@tsunami13
Screenshots beweisen gar nichts. Es gibt sogar Webseiten, die Screenshots bekannter Filesharingprogramme erstellen...mit bestimmten IPs und Inhalten. Wer bitte will das prüfen ? An IPs zu kommen ist technisch kein Problem .Genausowenig wie zu prüfen,ob auf einem Rechner vielleicht ein bestimmtes Filesharingprogramm läuft. Zudem werden es immer mehr Internetzugänge und IPv6 ist noch immer weit entfernt. D.h.daß die Wiederverwendungsfrist von IPs immer kürzer wird. Es gibt also genügend potentielle Fehlerquellen.

Selbst die Ermittlungsmethoden selbst sind alles andere als eindeutig. So behauptet jede Ermittlungsfirma,daß ihr jeweiliger "Spezialclient" gar keine Uploads machen könnte. Wie kann es dann sein, daß im Jahr 2011 die Loggingfirma Guardaley die Konkurrenz der Firma "Ipoque" wegen Uploads abmahnte ? Laut Ipoque finden lediglich Testscreenings statt, um den Inhalt eines Werkes zu verifizieren, man sei nicht in der Lage, etwas hochzuladen. Wer lügt also ? Ipoque,wenn sie behaupten,es fände kein Upload statt ? Oder Guardaley, die das Zeug einfach selbst anbieten und dann vom Download auf den Upload schließen ? Eine von beiden Möglichkeiten muss ja wohl zutreffen.
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12.06.2013 11:30 Uhr von Marco Werner
 
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@The_Insaint
Vielleicht solltest du dich mal mit dem Prinzip des Filesharings auseinandersetzen. Deine verqueren Ansichten über das, was beim Filesharing passiert, sind nunmal nicht das, was den Tatsachen entspricht. Es geht hier nicht um One Click Hoster, sondern um das Filesharing im klassischen Sinne (via Emule, Bittorrent etc.)
Mal ein Auszug aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel: "Im Regelfall werden Dateien von den einzelnen Nutzern sowohl heruntergeladen – der sog. download (engl.) – als auch gleichzeitig an andere Netzwerkteilnehmer hochgeladen – der sog. upload (engl.)."

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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12.06.2013 21:45 Uhr von Marco Werner
 
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Na dann gib doch mal zum Besten,was laut deiner Definition Filesharing ist und wie es technisch abläuft. Aber wahrscheinlich willst du hier eh nur provozieren,daher erwarte ich keine ernsthafte Antwort von dir.


[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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12.06.2013 21:50 Uhr von Marco Werner
 
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Und bevor du fragst,was genau ich meine, dann sag ich´s lieber dazu: ich meine die Funktionsweise von Programmen wie Vuze, uTorrent & Co. Dann leg mal los und beschreibe die Funktionsweise dieser Programme.
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13.12.2013 03:41 Uhr von EynMarc
 
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Hmm
aber jeder weiss doch das ein echter Pornofilm Geld kostet im Shop wiso soll den das auf einmal Legal und Gratis sein wenns in einem Torrent netzwerk auftaucht???
Und wenn das den einer Runterlät ist er da nicht selber Schuld wenn er erwischt wird egal ob vom hersteller gewollt oder nicht?
Und die Firma wo den Film herstellt darf doch machen was er will mit dem Film.
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31.12.2013 18:58 Uhr von Borgir
 
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Wenn der Anwalt beauftragt ist ist das zwar pervers und Abzocker-Mentalität aber anscheinend rechtens.

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