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Österreich: Wirtschaft will eine Anhebung der Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden

Die Wirtschaft in Österreich fordert eine Erhöhung der Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden.

So hätte es für alle einen Vorteil, Arbeitnehmer würden mehr Nettoeinkommen haben und für die Firmen würden die Kosten gesenkt werden.

Allen voran aber wäre es auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Europa, um konkurrenzfähig zu bleiben.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Arbeitszeit, Anhebung
Quelle: derstandard.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2013 07:48 Uhr von Perisecor
 
+15 | -9
 
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@ kafir

1) Es geht in der News um Österreich.

2) "...Arbeitnehmer würden mehr Nettoeinkommen haben..." deutet darauf hin, dass die Mehrarbeit natürlich entsprechend vergütet wird.



Aber schön, dass du wenigstens versucht hast, dich einzubringen. :D
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11.06.2013 07:51 Uhr von rubberduck09
 
+12 | -0
 
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Mal im ernst: Nach 10 Stunden und 45 Minuten auf der Arbeit (die gesetzlich vorgeschriebenenen Pausen mit reingenommen) kann man doch kaum mehr ordentliche Arbeit abliefern!
Das kann doch nicht der Ernst sein, dann noch 2 Stunden drauflegen zu wollen.
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11.06.2013 07:52 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -0
 
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@ Perisecor
Danke für den Hint. Muss man jetzt schon bei einer .de Webseite _genau_ schauen um zu erkennen, dass es gar nicht um Deutschland geht.
@Shortnews-Team: Vorschlag: Landesflaggen-Icon für die Überschrift einbauen!
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11.06.2013 08:02 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
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@ rubberduck09

Bei Quellen aus der Schweiz und Österreich bin ich generell etwas skeptisch. :)

Je nach Tätigkeit hast du natürlich recht - da sind 10 Stunden schon richtig viel. Bei anderen Tätigkeiten wiederum wäre das, wenn auch sicher nicht täglich, durchaus machbar.

Die Quelle spricht ja auch eindeutig davon, dass das ein Arbeitnehmerwunsch ist. Letztlich würde die Umsetzung dieses Vorschlages einfach die Flexibilität erhöhen.
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11.06.2013 09:15 Uhr von psycoman
 
+3 | -0
 
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Und wo wäre jetzt das Mehreinkommen? Wer mehr arbeitet bekommt mehr Geld, aber es ist keine Gehaltssteigerung, da auch mehr Leistung gebracht wird. Der Stundenlohn ist doch gleich, oder nicht? Also hat man natürlich in der Summe mehr, das war es aber auch.
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11.06.2013 09:18 Uhr von bigX67
 
+2 | -1
 
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es mag arbeiten geben, bei denen eine rundumdieuhr betreuung nötig ist - warum das dann aber nicht 2 schichten machen können ist mir ein rätsel.
ansonsten ist dieser arbeitnehmervorschlag ein schritt zurück in kapitalistische urzeiten. eine monetäre abgeltung kann die gesundheitlichen und sozialen schäden, die durch solche arbeitszeiten entstehen gar nicht aufwiegen. zu guter letzt, gibt es studien, die nachweisen, dass nach einer gewissen arbeitsdauer, die qualität der arbeit gnadenlos in den keller geht - wäre also ein eigentor.

geht für mich in die selbe richtung wie erhöhung des rentenalters von 65 auf 67. aber die doofen deutschen machen alles mit. franzose müsste mensch sein :).
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11.06.2013 09:22 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -2
 
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Die Kapitalos träumen von Zuständen wie in China, wo die Menschen für einen Hungerlohn wie die Sklaven schuften. Aber das können die vergessen.
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11.06.2013 09:26 Uhr von HeltEnig
 
+1 | -1
 
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Verdammt es reicht mal langsam! Wann gehen wir endlich auf die Straße gegen solche arbeitsnehmerfeindlichen und insbesondere familienfeindlichen Forderungen?

Auch wenns hier noch um Österreich geht, möchte wetten das das bei uns auch ganz schnell eingeführt werden soll wenns da erstmal läuft.
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11.06.2013 09:50 Uhr von losmios2
 
+3 | -0
 
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ihr seht das alle falsch.. wenn ich nur noch arbeite und so gut wie nie daheim bin, brauch ich auch keine wohnung für viel geld, zumindest keine große...

und sind wir doch mal ehrlich... es ist doch toll zu leben um zu arbeiten... o_0
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11.06.2013 10:05 Uhr von Biblio
 
+0 | -0
 
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WoW
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11.06.2013 10:34 Uhr von Djerun
 
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ja klar will die wirtschaft das,
überstunden sind billiger als mitarbeiter einzustellen
gleichzeitig können die planungsabteilungen weiter schlampig arbeiten, immerhin müssen die das ja nicht ausbaden
oder glaubt jemand ernsthaft das die 12h bei den sesselpupern ankommen?
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11.06.2013 10:34 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -2
 
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Das ist mal wieder eine typische Aussage einer faschistoiden, globalisierten Konzernmafia. Menschen interessieren nicht, die Familie soll zerstört werden... alleine die Bilanz muss stimmen!

Was nützt einem das höhere Einkommen, wenn man gerade mal eine Lebenserwartung von 50 Jahren hat oder, falls man doch das Glück hat, älter zu werden, dafür sabbernd und psychisch gestört in der Ecke sitze und vorsichhin vegetiert? Und wer kümmert sich in der Zeit um die Erziehung der Kinder?

Um die Probleme zu lösen, muss die vorangetrieben Globalisierung endlich beerdigt werden und Unternehmen oder Interessensverbände, Personen, die so etwas wie das was in der News steht fordern, gehören vor ein Gericht für Menschenrechte, müssen verurteilt und eingeknastet werden.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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11.06.2013 11:52 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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Schon lustig wie die ganzen Idioten immer noch nicht gerafft haben, dass es hier um eine theoretische Höchstarbeitszeit und nicht um die Regelarbeitszeit geht.

Kein Wunder, dass man Leute wie euch stets von wichtigen Entscheidungen ausschließt. Da kann dann ja nichts Sinnvolles bei herauskommen.
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11.06.2013 12:04 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -1
 
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man könnte auch dann einfach eine Hängematte über den Schreitisch hängen ......

was nützt denn "mehr Geld" .... wenn man keine Freizeit mehr hat um es zu verprassen ????

vieleicht sollte man den Unternehmern mal sagen .... es gibt da eine Einrichtung die heisst "neue Mitarbeiter einstellen" !!

schön mal gehört ihr Azocker-Sklaventreiber ??? ... nö nee !
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11.06.2013 12:34 Uhr von Draco Nobilis
 
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@Perisecor:
Eine theoretische Erhöhung der Höchstarbeitszeit ist für die Wirtschaft ein Anreiz dies auch umzusetzen.

"Allen voran aber wäre es auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Europa, um konkurrenzfähig zu bleiben. "

Dies deutet darauf hin das es eben nicht ganz so im Sinne der Menschen ist. Das Argument kommt nämlich immer wenn man sonst nichts hat. Man kann ja auch versuchen mit China in Konkurrenz zu treten, viel Erfolg xD

Überhaupt wird von so ziemlich allen in der Wirtschaft vertreten das die Vollbeschäftigung unmöglich wird.
Die Arbeiten die ein durchschnittlicher Mensch machen kann werden von Maschinen übernommen. Der Dienstleistungssektor hat einen hohen Bedarf an Arbeitern, aber alle 10 Meter ein Nagelstudio gehören nicht dazu und bringen das ganze irgendwann zum platzen. Für den Informationssektor braucht man Menschen die mehr können als die Grundrechenarten, ein Hoch auf die Bildungspolitik aller Länder.

Ich habe Österreich für schlauer gehalten. Über die Kosten können die keinen Wettbewerb führen. Das geht nur mit Inovation und Qualität. Für DE würde das selbe gelten. Europa ist kein China...
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11.06.2013 12:42 Uhr von bigX67
 
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lieber perisecor,

trotz deiner intelligenz scheint an dir vorbeizulaufen:
- was in österreich heute gesagt wird, kann morgen schon in deutschland umgesetzt werden. vor allem wenn es darum geht die heuschrecken und ausbeuter zu stützen.
- was heute als therorie in den raum gestellt wird, wird morgen zum gesetz für die regelarbeitszeit. was du vielleicht noch nicht weisst, überstunden können heute schon gemacht werden. aber je länger die arbeitszeit, desto geringer die konzentration, desto schlechter die qualität (und wahrscheinlich auch die quantität).

das ich dir das noch erklären muss - bist doch sonst ein so intelligenter junge. jedenfalls versuchst du das immer raushängen zu lassen.

mal eine andere frage:
sagen dir die begriffe mitleid, sympathie, empathie, solidarität etwas ?
aus deiner schreibe entnehme ich eigentlich immer, dass dieser worte der deutschen sprache in deinem verständnis nicht verankert sind.
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11.06.2013 13:01 Uhr von Perisecor
 
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@ bigX67

1) Und trotzdem geht es in der News um Österreich. Das hat "kafir", auf dessen Kommentar ich mich bezog, anders geschrieben.

2) Auch heute dürfen, legal, keine unbegrenzten Überstunden geleistet werden.



Ich bin jedenfalls intelligent genug um die Quelle zu lesen. Und ich bin intelligent genug und kenne das Arbeitsrecht - so muss z.B. bei derart langen Arbeitstagen eine verlängerte Pause eingelegt werden, bevor erneut gearbeitet werden darf.

Welche Nachteile für den Arbeitnehmer ergeben sich also konkret durch diese Änderung? Dieses Argument sind du und die anderen bisher schuldig geblieben. Stattdessen gibt es hier in den Kommentaren und in der Quelle mehrere Argumente FÜR diese Änderung.
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11.06.2013 13:07 Uhr von Perisecor
 
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@ Draco Nobilis

"Eine theoretische Erhöhung der Höchstarbeitszeit ist für die Wirtschaft ein Anreiz dies auch umzusetzen."

Die Höchstarbeitszeit pro Tag soll erhöht werden - nicht die Arbeitszeit pro Woche. Durch die dadurch fälligen Zuschläge, die nötige längere Arbeitspause etc. lohnt sich das für Arbeitgeber nur in ganz wenigen Fällen - z.B. wenn überraschend ein Auftrag noch fertiggestellt werden muss oder irgendein Fehler auftritt.
Und darunter leidet dann die Konkurrenzfähigkeit schon. Wenn in den USA, Brasilien oder der VR China ein Fehler auftritt, dann wird der Fehler eben repariert. In Deutschland, Österreich oder Frankreich bleibt die Arbeit liegen, weil für die Fehlerbehebung notwendige Mitarbeiter an ihre Arbeitszeitgrenze kommen.


Irgendwie scheint ihr die News völlig falsch zu verstehen. Es geht hier weder um mehr Arbeit für weniger Geld noch um eine Wochenarbeitszeit von 60 Stunden!
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11.06.2013 14:12 Uhr von Djerun
 
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die die das befürworten möchte ich mal sehen wenn tatsächlich mal 12h+pausen gearbeitet werden soll
wohnt ihr alle in der firma wo ihr arbeitet?

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