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München: Patientin zeigte Frauenarzt wegen Zuschauern bei Operation an

Eine Frau hat kurz vor ihrer Narkose für eine gynäkologische Operation bemerkt, dass "junge Personen" im Saal waren, während sie nackt und mit gespreizten Beinen auf dem Tisch lag.

Nun zeigte die Patientin ihren Frauenarzt deswegen an: Bei ihrer Operation hatte dieser nämlich erlaubt, dass Studenten zusehen durften.

Die Münchnerin sagt, sie habe "Angst und Abscheu gefühlt". Die Staatsanwaltschaft hat ihre Anklage jedoch wegen "geringer Schuld" inzwischen eingestellt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Operation, Zuschauer, Frauenarzt
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2013 18:05 Uhr von Crawlerbot
 
+47 | -2
 
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Es ist ganz normal das Medizinstudenten dabei zuschauen dürfen.

Aber ich denke mal nur mit Zustimmung des Patienten.
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10.06.2013 18:09 Uhr von montolui
 
+2 | -21
 
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10.06.2013 18:11 Uhr von blade31
 
+20 | -2
 
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und links sehen sie Frau Müller bitte nicht mit Blitz Fotografieren...
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10.06.2013 18:26 Uhr von Delios
 
+16 | -0
 
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Wenn man sich in Lehr-, oder Unikliniken operieren lässt kommt das schonmal vor.
Mich zumindest hatten die Ärzte vorher gefragt, ob die Studenten mit anwesend sein dürfen. Sowohl bei Operationen wie auch bei den Visiten.
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10.06.2013 18:51 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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@Delios
Dies war eine Privatklinik
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10.06.2013 19:15 Uhr von EvilMoe523
 
+14 | -1
 
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Wegen "geringer Schuld" eingestellt?

War sicher nur ein kleiner Formfehler, die Studenten hätten anstatt zu gaffen wohl mal mit anpacken sollen und sich als OP Team ausgeben sollen :D

Ne Spaß beiseite, finde Demonstration für Studenten ist sicher normal, aber eben in eindeutiger Absprache und mit Einwilligung der Patienten. Glaub nicht, dass selbst in der Medizin ein Recht für Medizinstudenten existiert ohne Einwilligung da zu lernen.

Bei jeder scheiß Telefonhotline wird vorher ja auch gefragt, ob mitgeschnitten werden darf oder nicht.
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10.06.2013 19:19 Uhr von Gorli
 
+7 | -7
 
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Inwiefern unterscheiden sich die Studenten denn vom restlichen medizinischen Personal? Es ist ja nicht so, dass die da sind um sich einen zu hobeln.
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10.06.2013 19:29 Uhr von Phillsen
 
+7 | -6
 
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Also Bitte wie kann man sich denn so anstellen.
Was glaubt die Gute Frau wie der Herr Operateur das gelernt hat? mit Dr. Bibber?
Spielt das ne Rolle wie viele Leute da rumstehen und sich anschauen wie das funktioniert? Gynäkologie hin oder her.
Klar höflich wärs gewesen vorher zu fragen, kein Thema. Aber so nen Aufriss zu veranstalten deswegen? Die OP-Helfer hat sie sich ja auch nicht vorher ausgesucht. Oder ist das bei den Privaten schon standard?
Einmal Appendix-OP mit zwei blonden OP-Schwestern Modell Doppel-D und nem blinden Anästhesist in der Ausführung Clooney.

Sie hätte ja einfach dem dämlichen Arzt den Kopf waschen können. Wobei man fairerweise klar sagen muss das der Arzt ein kleines Weichei ist. Statt einfach seinen Fehler zuzugeben und um Verzeihung zu bitten ändert man mal eben die OP-Liste und tut so als wären 8 Leute für eine Ausschabung notwendig...
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10.06.2013 19:33 Uhr von CPT_AWESOME
 
+3 | -5
 
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Irgendwie müssen die angehenden Ärzte ja auch was lernen ist doch normal...Vorallem an den Uni-Kliniken
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10.06.2013 20:12 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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Das muss ein Arzt auch mit seiner Patientin absprechen. Manchmal ist es schon unverschämt, was im OP läuft von ärztlicher Seite.
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10.06.2013 21:05 Uhr von ZuDoll
 
+6 | -0
 
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Eigentlich ist das normal, dass Studenten bei Ops zusehen, mich wundert viel mehr, dass die Frau schon gelagert wurde, bevor sie narkotisiert war. Normalerweise wird erst gelagert, wenn die Anästhesie die Patientin freigibt.Bei uns zumindest.
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10.06.2013 21:15 Uhr von kingoftf
 
+8 | -0
 
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70-jährige Patientin Barbara H

Die armen Studenten

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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10.06.2013 22:25 Uhr von TrancemasterB
 
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Du gute Frau sollte vielleicht mal daran denken das dass Ihre zukünftigen Ärzte waren die da zugeschaut haben.
Die wollen was lernen und sich nicht kollektiv einen von der Palme wedeln.
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10.06.2013 23:52 Uhr von Vienesko
 
+2 | -2
 
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Nächst höhere Instanz...also in Revision gehen.
Ich weiß, was das für ein Gefühl ist allgemein Operiert zu werden und wenn ich mir das vorstelle....wie schrecklich...
Das hätte er nicht machen dürfen...nicht ohne die ausdrückliche Einwilligung der Patientin vorher...
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11.06.2013 00:35 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Trancemaster,
wenn du mal eine Darmspiegelung oder sonst irgendeine proktologische Untersuchung bekommst, solltest du die Gelegenheit nutzen, dir deine Antwort nochmal durch den Kopf gehen zu lassen...

Vor 6 Monaten ist ein Chefarzt entlassen worden, weil er seine Patientin nicht über einen Zuschauer informierte- die Situation war dieselbe, eine Klage gegen die Kündigung war erfolglos:
"...das Gericht sah vor allem die Würde der betroffenen Patientin verletzt. ...das Vorgehen des Chefarztes sei eine "nicht mehr hinnehmbare Entgleisung", argumentierten die Arbeitsrichter..."

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