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Afghanistan: Taliban greifen NATO-Hauptquartier auf Flughafen von Kabul an

In Afghanistan haben schwer bewaffnete Kämpfer der Taliban am Montagmorgen den militärischen Teil des Flughafens in Kabul angegriffen. Dort befindet sich das NATO-Hauptquartier. Bei dem Angriff sprengten sich zwei Taliban-Kämpfer in die Luft.

Fünf weitere Kämpfer lieferten sich ein stundenlanges Feuergefecht mit den Sicherheitskräften. Der stellvertretende Polizeichef von Kabul Dawood Amin äußerte, dass die Angreifer getötet worden sind.

"Heute Morgen hat eine Gruppe von Mudschaheddin den militärischen Teil des Flughafens von Kabul angegriffen", so die Stellungnahme der Taliban gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Angriff, Flughafen, Taliban, NATO, Hauptquartier
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2013 15:29 Uhr von Jerry Fletcher
 
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wer sich in die höhle des löwen ...... usw
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10.06.2013 15:52 Uhr von Perisecor
 
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@ Jerry Fletcher

Was haben pakistanische Taliban, die in Afghanistan eine von der dortigen Regierung erbetene Schutztruppe angreifen, mit einer Höhle des Löwen zu tun?
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10.06.2013 16:49 Uhr von FrankaFra
 
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Na, da scheinen die toten Bundeswehrleute ja wirklich für eine erfolgreiche Sache gestorben zu sein. Die Aktion "Vertreibt die Taliban" ist ja sowas von geglückt, ich bin begeistert.


Nur, was ich nicht verstehen will:
Es gibt einen Unterschied zwischen den Mudshaheddin und den Taliban, wieso sollten sie nun verbündet sein? Sind wir eventuell doch, allen Meldungen zum Trotz, dort als Besatzer angesehen, nicht als Brunnenbohrende Freunde?
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10.06.2013 16:54 Uhr von Perisecor
 
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@ FrankaFra

Die sind nicht verbündet. Die Mujahideen haben, als "Nordallianz" vereinigt, gegen die Taliban gekämpft. Nach 2001 bzw. dem Sieg über die Taliban haben sich die Mujahideen aufgelöst.



" Sind wir eventuell doch, allen Meldungen zum Trotz, dort als Besatzer angesehen, nicht als Brunnenbohrende Freunde?"

Unwahrscheinlich. Taliban, IBU und Co. rekrutieren sich zu 90% aus nicht-Afghanen. Die wenigen Afghanen, die dort mitkämpfen, sind Paschtunen und leben so oder so an der Grenze zu Pakistan.

Die Taliban sind ja auch kein alleinig afghanisches Problem. In Pakistan kämpfen sie ebenfalls gegen die Regierung.
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11.06.2013 08:21 Uhr von ElChefo
 
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Peri

Hinzu kommt dann noch, das nicht jeder, der sich gegen ISAF wendet auch gleich Taliban oder Taliban-nah ist. Es gibt genug regionale Power-Broker, die "nur" ihr eigenes Stückchen vom Kuchen abhaben wollen. Teilweise stellen diese sich auf Seiten der Regierung und/oder der ISAF-Truppensteller, teilweise auch dagegen.

Darauf zielt ja unter anderem auch das DDR-/DIAG-Programm unter UNDP und UNAMA ab.

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