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Studie: Aus Gleichgültigkeit entsteht Wahlmüdigkeit

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung und des Instituts für Demoskopie Allensbach gehen immer weniger Bürger zur Wahlurne, um ihre Stimme abzugeben. Aber weder Protest oder Frust sind dabei der Hauptgrund, sondern die wachsende Gleichgültigkeit.

Einkommensschwache und bildungsferne Menschen möchten mit der Demokratie anscheinend nichts mehr zu tun haben. "Je geringer der Sozialstatus und je größer das politische Desinteresse im Freundeskreis, desto weniger wahrscheinlich wird der Gang zur Wahlurne", heißt es in der Studie.

Weiterhin ein Grund: Die Deutschen sind mit dem System zufrieden. Besonders im Osten stieg die Zustimmung. Vor zehn Jahren waren lediglich 47 Prozent der Ostdeutschen zufrieden. Mittlerweile ist die Zahl auf 74 Prozent gestiegen.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Wahl, Demokratie, Wahlbeteiligung
Quelle: www.spiegel.de

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