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Pakistan: Ehescheidung fordernde Frauen leben gefährlich - 8.000 Tote im Jahr

Aus der religiös und erzkonservativ geprägten Gesellschaft in Pakistan wird über unmenschliche Zustände in puncto Ehe berichtet. So melden Medien, dass im letzten Jahr über 8.000 Frauen von ihren Ehemännern getötet wurden, weil sie eine Scheidung einfordern wollten.

Grundsätzlich seien Scheidungen im Islam erlaubt, doch die Rechte der Frauen hinken in der Praxis weit hinter den der Männer her. Dennoch wurden in den letzten Jahren vermehrt Scheidungen von Frauen gewollt und eingereicht. Im Jahr 1998 gab es noch 80 Scheidungen, in 2012 dagegen mehr als 1.000.

Ein islamischer Gelehrter, der wegen Ratschlägen von Paaren aufgesucht wird, rät von einer Scheidung generell ab. Sie zerstöre Gesellschaft, Stamm und Familie. Doch gebe es Fälle, wie die der 11-jährigen Masooma Sara: Sie wurde für 250 Dollar an einen Mann verkauft wie ein Spielzeug.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Tote, Pakistan, Scheidung
Quelle: www.dw.de

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10.06.2013 11:32 Uhr von LuckyBull
 
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Die Menschenrechte hinsichtlich der Geschlechter werden in Pakistan gröblichst verletzt. Im Originalbericht werden Beispiele aufgezeigt, die zum Himmel stinken. Mit einer Gleichberechtigung der Frau ist dort noch lange nicht zu rechnen...

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