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Ärztemangel: AOK-Chef verlangt neue Raumplanung im Gesundheitswesen

Da in ländlichen Gebieten in Deutschland ein Ärztemangel existiert und manche Städte eine Überversorgung mit Medizinern haben, verlangt der stellvertretende Chef des Bundesverbands der Ortskrankenkassen (AOK), Uwe Deh, eine Neuordnung der Raumplanung für Gesundheitswesen.

"Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode so etwas wie eine Raumplanung für Gesundheit. Gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen müssen wir uns darauf verständigen, wie der tatsächliche Behandlungsbedarf in den Regionen aussieht", so Deh.

Gleichzeitig übte Deh Kritik an der Entscheidung der Bundesregierung, mit einer Milliarde Euro Nothilfe den Krankenhäusern helfen zu wollen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forderung, AOK, Gesundheitswesen, Ärztemangel
Quelle: www.open-report.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 20:09 Uhr von OO88
 
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hauptsache so drehen dass die kk mehr gelder bekommen . egal wie .
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09.06.2013 21:19 Uhr von Pils28
 
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Mehr Absolventen würden den Ärztemangel beheben... Wüsste nicht, wo es eine Überversorgung geben sollte. In halb Europa läuft das Gesundheitssystem auf übelstem Personalmangel. Ohne Inder wäre es in England schon lange kollabiert und ohne Osteuropäer hätten ganze deutsche Landstriche keinerlei Ärzte mehr. Ich zumindest erwäge auch schon ernsthaft demnächst mal meinen Dänischkurs anzufangen. Dort hat man zumindest irgendwann Feierabend und sieht seine Familie mal.
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09.06.2013 22:53 Uhr von eugler
 
+2 | -1
 
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@Pils28

Mehr Absolventen reichen nicht aus. Es gibt eine sehr interessante Studie, in der Ärzte und Medizinstudenten Befragt wurden, welche Veränderung sie zur Arbeit auf dem Land bewegen würden.

Zur Auswahl standen:
1. in etwa doppeltes Gehalt im Vergleich zur Stadt
2. mehr Kultur und Bildung auf dem Lande
3. finanzielle Zuschüsse bei Praxisgründung auf dem Land
4. Finanzierung des Studiums bei Verpflichtung zur Anstellung auf dem Lande

Das Ergebnis ist hoch Interessant, da keine dieser "Zugaben" zu einer gesteigerten Bereitschaft für einen Umzug aufs Land führte.

Lediglich die Herkunft brachte einen signifikanten Unterschied. Konkret waren Studenten/Ärzte, die im ländlichen Bereich aufgewachsen sind eher bereit wieder zurück zu gehen.

Fazit ist also - Verzicht auf Gießkannentaktik - Förderung von lokalen Projekten und Verträgen.

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