09.06.13 20:07 Uhr
 283
 

Ärztemangel: AOK-Chef verlangt neue Raumplanung im Gesundheitswesen

Da in ländlichen Gebieten in Deutschland ein Ärztemangel existiert und manche Städte eine Überversorgung mit Medizinern haben, verlangt der stellvertretende Chef des Bundesverbands der Ortskrankenkassen (AOK), Uwe Deh, eine Neuordnung der Raumplanung für Gesundheitswesen.

"Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode so etwas wie eine Raumplanung für Gesundheit. Gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen müssen wir uns darauf verständigen, wie der tatsächliche Behandlungsbedarf in den Regionen aussieht", so Deh.

Gleichzeitig übte Deh Kritik an der Entscheidung der Bundesregierung, mit einer Milliarde Euro Nothilfe den Krankenhäusern helfen zu wollen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forderung, AOK, Gesundheitswesen, Ärztemangel
Quelle: www.open-report.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.06.2013 20:09 Uhr von OO88
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
hauptsache so drehen dass die kk mehr gelder bekommen . egal wie .
Kommentar ansehen
09.06.2013 21:19 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Mehr Absolventen würden den Ärztemangel beheben... Wüsste nicht, wo es eine Überversorgung geben sollte. In halb Europa läuft das Gesundheitssystem auf übelstem Personalmangel. Ohne Inder wäre es in England schon lange kollabiert und ohne Osteuropäer hätten ganze deutsche Landstriche keinerlei Ärzte mehr. Ich zumindest erwäge auch schon ernsthaft demnächst mal meinen Dänischkurs anzufangen. Dort hat man zumindest irgendwann Feierabend und sieht seine Familie mal.
Kommentar ansehen
09.06.2013 22:53 Uhr von eugler
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Pils28

Mehr Absolventen reichen nicht aus. Es gibt eine sehr interessante Studie, in der Ärzte und Medizinstudenten Befragt wurden, welche Veränderung sie zur Arbeit auf dem Land bewegen würden.

Zur Auswahl standen:
1. in etwa doppeltes Gehalt im Vergleich zur Stadt
2. mehr Kultur und Bildung auf dem Lande
3. finanzielle Zuschüsse bei Praxisgründung auf dem Land
4. Finanzierung des Studiums bei Verpflichtung zur Anstellung auf dem Lande

Das Ergebnis ist hoch Interessant, da keine dieser "Zugaben" zu einer gesteigerten Bereitschaft für einen Umzug aufs Land führte.

Lediglich die Herkunft brachte einen signifikanten Unterschied. Konkret waren Studenten/Ärzte, die im ländlichen Bereich aufgewachsen sind eher bereit wieder zurück zu gehen.

Fazit ist also - Verzicht auf Gießkannentaktik - Förderung von lokalen Projekten und Verträgen.
Kommentar ansehen
10.06.2013 01:15 Uhr von erw
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
OO88

Genau das ist das Problem. Das sollten noch viel mehr Leute verstehen.

Der Ärztemangel ist laut Volker Pispers eine alte Kamelle. Das und die sinkenden Gehälter für Ärzte:
http://www.youtube.com/...

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Deutsche lieben Kindersex!
Israel bekommt Rüffel aus den USA


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?