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Golan: Israel kritisiert Österreichs Truppenabzug scharf

Scharfe Kritik kommt jetzt von dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu, nachdem Österreich seine Truppen aus der UN-Mission für die Golanhöhen abgezogen hat. Einmal mehr würde sich zeigen, dass Israel nicht auf internationale Kräfte bauen könne, wenn es um Sicherheitsfragen geht.

"Wir sehen jetzt, was die österreichischen Streitkräfte auf den Golan-Höhen wert sind. Israel kann ausländischen Kräften nicht trauen und manchmal, wie jetzt, ist ihre Präsenz bei Krisen eher ein Hindernis als eine Hilfe", sagte der zuständige Minister für Geheimdienste, Juwal Steinitz.

Österreich hatte mehrmals angedroht, seine Truppen bei einer Eskalation zwischen der syrischer Regierung und Rebellen von der UN-Truppe "Undof" abzuziehen. Von den 1.000 Blauhelmen, die die Golanhöhen überwachen sollen, waren dort 380 Soldaten aus Österreich stationiert.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Israel, Kritik, Benjamin Netanjahu, Truppenabzug
Quelle: de.reuters.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 20:07 Uhr von OO88
 
+11 | -11
 
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habe gar nicht gewust das österreich ein militär hat
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09.06.2013 20:15 Uhr von schlafmohn
 
+15 | -3
 
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@benjaminx

dann sollten wir auch unsere Patriot-Stellungen in der Süd-Türkei abziehen. Nachdem was dort in den letzten Wochen und Monaten abging. Und ich meine NICHT den "Türkischen Frühling"
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09.06.2013 20:43 Uhr von tutnix
 
+15 | -2
 
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sollen froh sein,. das die ösis überhaupt solange da waren. andere länder wären nicht so nachgiebig gewesen, wenn israel soldaten der jeweiligen armee getötet hätten.
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09.06.2013 20:44 Uhr von Patreo
 
+2 | -11
 
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nochmalblabla
pauschale Aussage ohne Auskunft auf direkten Bezug zu diesem Thema.
Inhaltsfrei und Klischeevoll.

Ungefähr so als ob man sagen würde, würden die Briten und Franzosen das Waffenembargo respektieren, gäbe es weniger Probleme im Golangebiet
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09.06.2013 22:36 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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@ tuepescha das ist immerhin eine Argumentationskette, die Sinn macht :-)
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09.06.2013 23:00 Uhr von RickJames
 
+0 | -5
 
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Sind wir mal realistisch... wenn es hart auf hart kommt könnten die Blauhelme wahrscheinlich auch nicht viel ausrichten. Zumindest nicht mit der Ausrüstung die ihnen derzeit zur Verfügung steht.
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09.06.2013 23:33 Uhr von ElChefo
 
+5 | -4
 
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nochmalblabla

"würde Israel die geraubten Gebiete zurück geben und nicht besiedeln, dann gäbe es auch weniger Probleme"

Hätte Syrien die (ihm nach eigener Lesart gar nicht mehr gehörenden) Gebiete nicht ständig zu völkerrechtswidrigen Handlungen missbraucht, hätte es keine Eroberung und Besatzung gegeben.


Rick

...was auch gar nicht zu ihren Aufgaben gehört. Sie sind lediglich die Augen, die an die Entscheidungsorgane berichten. Du würdest ja auch keine Späher für Kampfaufgaben heranziehen. Oder Scharfschützen zur Panzerbekämpfung.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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10.06.2013 09:32 Uhr von jens3001
 
+4 | -2
 
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ElChefo

Lenk doch nicht vom Thema ab. Israel beansprucht ihm nicht gehörige Gebiete und besiedelt diese um dadurch den Eindruck zu erwecken man hätte ein Recht darauf.

Das ist völkerrechtswidrig. Und die Argumentation von Netanjahu ist fadenscheinig ohne Ende.
Erst ist er wütend darüber, dass die Össis abziehen und wie wenig man sich auf Verbündete veralssen kann - und dann sagt er, sie standen eh nur im Weg.

Israel, bzw. deren Regierung, fügt sich mal wieder in die Opferrolle und verlangt von anderen etwas zu tun.

Sehr bequemer Weg, wirklich.
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10.06.2013 15:25 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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jens

Wenn irgendwas vom Thema ablenkt, dann ist es, wenn man bei diesem Abzug über israelische Kritik und Nervösität berichtet und sich über die illegale Besatzung und Annexion echauffiert.

Fakt ist, das Österreich nicht mehr bereit war, seine Soldaten in einer Region zu zu riskieren, in der die syrischen Bürgerkriegsparteien den Auftrag der UNDOF ad absurdum führen. Wohlgemerkt, es ging darum, den Waffenstillstand zwischen Syrien und Israel zu beobachten und zu verifizieren. Wenn syrische, innere Kämpfe in dieses Gebiet überschwappen, wie sollte da jetzt eine minimal bewaffnete Beobachtertruppe irgendwie sauber arbeiten können? Halten wir auch mal am Rande fest, die Österreicher ziehen über Israel ab, da Syrien nicht für ihre Sicherheit garantieren kann - siehe etwa den Beschuss eines österreichischen Konvois nach Damaskus.

...aber bitte, meckern wir ein wenig über Israel, während Syrien abfackelt. Lenkt ja auch gar nicht vom Thema ab.

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