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Türkei: Ministerpräsident Erdogan - Kritik an "Angriffen gegen Kopftuch und Moscheen"

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat in seiner heutigen Rede Moschee-Entweihungen und Angriffe gegen Kopftuchträgerinnen kritisiert.

"Einst war es meinen kopftuchtragenden Schwestern verboten, am Universitätsbetrieb teilzunehmen. Sie wurden behandelt wie die Paria. Doch sie haben durchgehalten und haben zu keinem Zeitpunkt zur Gewalt aufgerufen. Denn der Lohn der Geduld ist die Glückseligkeit", so Erdogan.

Die Demonstranten bezeichnete Erdogan als "Leute vom anderem Format". Wie ShortNews bereits berichtete, soll es zu einigen Angriffen auf Frauen mit Kopftüchern gekommen sein.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Kritik, Ministerpräsident, Rede, Kopftuch
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 18:53 Uhr von FrankCostello
 
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Was hat denn das Kopftuch in der Uni oder Schule zu suchen? Es sollte in Universitäten und Schulen alles Politische oder Religöse verbannt werden damit man sich auf das wesentliche konzentrieren kann.
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10.06.2013 02:00 Uhr von Tamerlan
 
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Engstirnige Idioten überall. Verbieten wir auch alle Punks, Umweltschützer, Hip Hopper, Aktivisten. Schließlich geht es in der Uni ja ausschließlich ums Lernen. Am besten alle uniformiert hinschicken und jede Meinungsabweichung und kritisches und eigenes Denken bestrafen.

Merkt ihr eigentlich noch, wie faschistisch ihr denkt? Ein Stück Stoff gleichzusetzen mit Sklaverei, es hackt doch.

Freu mich auf die ganzen Negativbewertungen von den Leuten denen ich jetzt auf den Schlips getreten bin. Ist halt meine Meinung. Wollt ihr die mir auch verbieten?
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10.06.2013 10:39 Uhr von Tamerlan
 
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@nochmalblabla

Kurzzeitgedächtnis? Vor zwei Wochen wolltest du mich doch schonmal diskreditieren, dass ich ja Türke wäre. Dann haben wir geschrieben und du kamst zu dem Schluss:

"28.05.2013 19:34 Uhr von nochmalblabla
[...]
Also: Kriegsbeil wieder begraben und dort weiter rosten lassen! :-)"

Und jetzt willst du wieder meinen Kaffeesatz lesen mit fast der gleichen Aussage??
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10.06.2013 10:40 Uhr von islam_loves_germany
 
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@nochmalblabla
Bei Burka bin ich deiner Meinung, aber bei den Kopftüchern kenne ich privat viele Frauen, die das gerne tragen als Ausdruck, dass ihnen ihre Religion wichtig ist. Viele der türkischen Ehemänner aus meinem Umfeld ist es egal, dass die Frau einen Kopftuch trägt, aber diese machen des gern,
Die Nonnen im Kloster hüllen sich ja auch ein, wo soll der Unterschied sein? Nur weil eine Frau ein Wert noch auf Tradtion und Religion legt, wird sie gleich benachteiligt und darf nicht mal studieren gehen.?
Tolle Demokratie -.-
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10.06.2013 10:57 Uhr von Tamerlan
 
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Ich habe bewusst Kopftuch geschrieben und nicht Burka. Meine damit die "normale" Kopfbedeckung, die das Gesicht komplett freilässt. Ganzkörperschleier, Burka und Konsorten finde ich auch befremdlich. Diese sollte meiner Meinung nach definitiv erlaubt sein. Genau so wie das jemand Dreadlocks trägt, sich einen Bandana um den Kopf wickelt oder sich die Haare färbt. Es ist ein Ausdruck einer persönlichen Einstellung. Und solange man diese niemandem aufzwingt, finde ich nichts verwerfliches daran.
Gegen die Burka kannst du gerne weiter Stimmung machen, auch wenn für mich Sklaverei eine Ecke zu hart anhört, aber ist halt deine Meinung.
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10.06.2013 13:36 Uhr von Near
 
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Tamerlan: "Und solange man diese niemandem aufzwingt, finde ich nichts verwerfliches daran."
Da hast du das Problem erfasst. Die Frau will nunmal nicht unbedingt immer mit Kopftuch rumlaufen nur weil Koran, Allah und die Männerwelt das angeblich so fordern.
Wenn sie es selbstbestimmt als Ausdruck ihrer Religion tragen möchten: Warum nicht? Es sei ihnen gegönnt. Das Problem ist nur dass die Meinung der Frau bezüglich ihres Kopfschmucks nicht unbedingt eindeutig ersichtlich ist, hinsichtlich der "Vorliebe" des Mannes eventuell sogar gar nicht sein darf.

Das Kopftuch als solches Versklavt natürlich niemanden. Es wird in aufgeklärteren Gefilden eher als ein offensichtlich sichtbares Symbol der Unterdrückung durch das allgemein patriarchaisch orientiere Weltbild des Islam gesehen. Das muss so nicht immer richtig sein, ist es aber leider in vielen Fällen eben doch. Ich persönlich kenne da so einige Fälle...
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10.06.2013 14:09 Uhr von Tamerlan
 
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