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Ursula von der Leyen ist für das Adoptionsrecht bei Homo-Paaren

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Sozialministerin Ursula von der Leyen hat sich jetzt für eine Gleichstellung von Homo-Paaren beim Adoptionsrecht ausgesprochen.

Die Ministerin sagte: "Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen."

Damit stellt sich von der Leyen gegen die Meinung vieler ihrer Unions-Kollegen im Bundestag.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ursula von der Leyen, Adoption, Homo-Ehe, Gleichstellung
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 17:11 Uhr von Azureon
 
+6 | -1
 
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Warum auch nicht? Aber ich glaube, dafür ist sie in der falschen Partei...
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09.06.2013 17:17 Uhr von NoPq
 
+4 | -3
 
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Ein Hinweis auf Rückgrat. Hätte ich nicht erwartet.

In 20 Jahren wird die CDU bestimmt von der Leyens "Pioniergeist" loben, weil dann hoffentlich auch die letzten Idioten erkannt haben, dass homosexuelle Paare ebenfalls fürsorgliche Eltern sein können und diese aktuell aber noch gesetzlich diskriminiert (hartes Wort) bzw. benachteiligt / bevormundet werden.
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09.06.2013 17:20 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -4
 
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"Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen."

komisch, ich glaube mich erinnern zu können von studien gelesen zu haben, dass kinder, die in gleichgeschlechtlichen lebenspartnerschaften aufgewachsen sind, besser aufs leben vorbereitet sind..
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09.06.2013 17:22 Uhr von Samsara
 
+5 | -1
 
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Besser, dass Kinder in Homo-Familien kommen, als dass sie in irgend so einem Kinderheim dahinvegetieren.
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09.06.2013 17:37 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -4
 
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Soviel Einsicht hätte man der Geburtenmaschine der Nation gar nicht zugetraut. Da ist man ja fast schon geneigt Sympathie zu entwickeln.

Leider wird sie sich damit, wie hier ja schon erkannt, nicht durchsetzen. Schon allein gegen die Rentnertruppe aus Bayern, sprich die CSU.

Es wird wohl wieder so laufen, dass auch diese Frage vor dem Verfassungsgericht landet. Vorbereitungen dazu laufen ja bereits.

Das Kindeswohl an der Konstellation von Paaren festzumachen ist einfach sowas von Vorgestern, dass man eigentlich nicht glauben mag, dass es auch heute noch Menschen gibt, die dagegen sind. Schlechte Familien wird es überall geben, und daher ist eine individuelle Bewertung wichtig.

Davon ab, dass eine solche Maßnahme uns in ein paar Jahren zu einer weltoffeneren Gesellschaft machen kann, und damit Vorurteile abgebaut werden. Es gibt auch heute noch genug Leute mit Brett vor dem Kopf. Aber das muss ja nicht auf ewig so bleiben.
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09.06.2013 17:56 Uhr von fuxxa