09.06.13 17:04 Uhr
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Sport: Wundermittel gegen Depressionen

Immer mehr Menschen leiden an Depressionen. Oft werden Medikamente gegen das Leiden verschrieben.

Die Antidepressiva haben meist sehr viele Nebenwirkungen und können die Depressionen oft sogar noch verschlimmern.

Eine Studie hat ergeben, dass Sport bei leichten bis mittleren Depressionen oft besser oder genauso gut wirken kann wie Antidepressiva.


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WebReporter: Peter-Karol
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sport, Depression, Antidepressiva, Wundermittel
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 17:31 Uhr von Bildungsminister
 
+9 | -1
 
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So etwas kann man nicht pauschalisieren. Depressionen haben nicht nur oft einen vollkommen unterschiedlichen Charakter, sie werden eben auch aus verschiedenen Gründen heraus ausgelöst. Auch ist es so, dass sich Depressionen von den körperlichen Reaktionen her unterschiedlich darstellen können. Bei dem einen sind es Hormone, bei dem anderen wieder Mangelerscheinungen, oder Abwehrreaktionen.

Natürlich kann Sport, wie überhaupt Aktivität ein probates Mittel sein. Aber es kann genauso gut sein, dass Sport die Symptome nur verschlimmert. Deswegen ist die Bewertung einer Depression immer eine individuelle Beschreibung, und wird daher auch immer unterschiedlich behandelt. Zu sagen, dass es ein Medikament gegen alles hilft ist falsch. Dem einen hilft etwa Promethazin, dem nächsten Doxepin.

Das ist aber eigentlich auch Psychologie Grundkurs erstes Studiensemester. Pauschal läuft da gar nichts.
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09.06.2013 17:41 Uhr von Pils28
 
+5 | -1
 
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Sport als unterstützende Therapie wird schon ewig bei Depression eingesetzt. Das Prinzip ist deutlich älter ich. Abgesehen von der neurobiologischen Wirkung durch die Ausschüttung von Endorphinen ist die es eine wunderbare Reha Maßnahme zur Resozialisierung. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es eine ernsthafte Erkrankung ist, die seriöse Therapie erfordert, wenn sie nicht zu enormen Folgeschäden führen soll.
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09.06.2013 18:10 Uhr von Lavendelle
 
+1 | -7
 
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Sport hat bei mir noch nie Glückshormone ausgeschüttet. Sport hat es eher geschafft, dass man sich minderwertig fühlt, wenn man unsportlich ist und man immer als letzte in irgendein Team gewählt wird, nur weil man Kreislaufbeschwerden hat und wenig Ausdauer aufgrund von niedrigem Gewicht.
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09.06.2013 20:09 Uhr von mort76
 
+0 | -3
 
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Bildungsminister,
da steht ja auch:
"... dass Sport bei -leichten bis mittleren- Depressionen -oft- besser -oder- genauso gut wirken -kann-..."
Die Wirksamkeit wird also nicht pauschalisiert, sondern relativiert.
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10.06.2013 08:49 Uhr von Kimera
 
+0 | -0
 
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Den Artikel kann ich nur bestätigen.

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