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Chaos bei Karstadt: Unternehmens-Chef Andrew Jennings geht - Sanierung schwierig

Andrew Jennings, Chef der angeschlagenen Kaufhauskette Karstadt, wird zurücktreten. Sein Vertrag wäre noch bis Ende 2013 gelaufen. Jennings will noch bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Grund für den Rücktritt von Jennings sind Differenzen mit Investor Berggruen, was die Rettungsstrategie für die Kaufhauskette angeht. Berggruen weigert sich noch immer, eigenes Geld in das Unternehmen zu investieren. 2010 hatte Berggruen die Kette gerettet.

Die Sanierung stellt sich nun aber als schwierig heraus. Der Umsatz der Kette ist um zehn Prozent rückläufig. Erst im Mai war Karstadt aus der Tarifbindung ausgestiegen, was den Unmut der Gewerkschaft ver.di nach sich zog. Die Angestellten sollten nicht für Managementfehler bezahlen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Chaos, Karstadt, Sanierung, Nicolas Berggruen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 11:37 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Entweder man ist Investor oder eben nicht. Dann soll Berggruen eben mal den ein oder anderen Euro springen lassen. Ist ja nicht so, dass er arm wäre.
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09.06.2013 11:54 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -1
 
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Wenn man viel Geld hat, dann ist die beste Methode um Steuern zu sparen, mal von illegalen Maßnahmen abgesehen, dass Geld zu investieren. Um genau das ging es hier. Berggruen hat etwas gesucht, wo er sein Geld zwischen parken konnte. Dabei passt es natürlich nicht ins Konzept, wenn man weiteres Geld investieren muss, um zu sanieren, denn das wären erst einmal Verluste.

Berggruen ging es nie um Karstadt, zumindest nicht in erster Linie. Die Investitionen, die hätten allerspätestens nach der Übernahme erfolgen müssen. Der Zug dazu ist längst abgefahren. Ich beh