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"Alternative für Deutschland": Brite nimmt deutsche Experten in die Zange

Handelsblatt-Redakteur Oliver Stock leitete eine Expertendiskussion zur Euro-Überschuldungskrise. Weitere Teilnehmer waren Klaus-Peter Flosbach (CDU/CSU), Gerhard Schick (Grüne), Axel Troost (Linke), Volker Wissing (FDP) und Manfred Zöllmer (SPD).

Zum Verlauf schreibt das Blatt: "AfD-Mitglied bringt Euro-Experten in Verlegenheit". Die Erklärung: Nach zäher Diskussion war ein Brite mit deutschem Pass, so das Handelsblatt, aufgestanden und habe mit seinen kritischen Fragen zur Eurorettungs-Politik für Verlegenheit auf dem Podium gesorgt.

Der Fragesteller war Mitglied der "Alternative für Deutschland" und sprach die aus seiner Sicht offenkundigen Fehler der Europolitik an. Die Einschätzung des "Handelsblattes" lautete: "Keiner auf dem Podium konnte angemessen reagieren".


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WebReporter: artaxerxes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, AfD, Brite, Diskussion, Alternative für Deutschland
Quelle: www.handelsblatt.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2013 11:09 Uhr von Borgir
 
+36 | -6
 
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Keiner konnte angemessen reagieren weil sie einfach keine Ahnung von ihrem Tun haben. Das ist jetzt schon so oft aufgezeigt worden, dass das doch endlich mal Folgen haben sollte.
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09.06.2013 11:23 Uhr von ZzaiH
 
+35 | -1
 
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das ist das problem der politiker - wenn sie fragen beantworten müssen, die vorher nicht abgesprochen und bei denen sie die antwort vorher gesagt bekommen, fällt es halt enorm auf, wenn sie inhaltslose floskeln verfallen
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09.06.2013 11:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -14
 
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Die Quelle ist ja lustig zu lesen. Die Sympathien des Autors sind sehr offensichtlich verteilt und eine Wertung der Aussagen sollte ein Journalist, der auch nur den Anschein der Neutralität wahren will, doch seinen Lesern überlassen.
Es passt gut ins Bild, dass mitten im Text der Quelle die Forderungen der AfD aufgelistet sind. Die Krönung dann:
"Die AfD erfreut sich eines großen Zuspruchs. Seit Wochen. Auch wenn sich das in Umfragen noch nicht niederschlägt. Aber das kann sich noch ändern, zumal die Anti-Euro-Partei berechtigte Fragen aufwirft. Auch an diesem Abend in Berlin."
Sind ganze Sätze nicht mehr ´in´? Wie äußert sich der ´große Zuspruch´ denn, wenn die Leute zumindest gegenwärtig trotzdem nicht bereit sind, die Partei zu wählen? Ändern kann sich noch viel. Wenn FDP, Piraten und AfD nicht in den Bundestag kommen und sich die Gewichte ansonsten noch ein wenig verschieben, ist sogar eine Alleinregierung von CDU/CSU denkbar.
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09.06.2013 11:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -18
 
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09.06.2013 12:08 Uhr von Pils28
 
+4 | -2
 
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Der größte Fehler ist zu denken, dass es sich dabei um Fehler handelt und nicht um Kalkül.
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09.06.2013 12:34 Uhr von erw
 
+10 | -1
 
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Das erinnert mich stark an die Talkrunde bei Maischberger, wo Trittin und Stoiber nichts sagen konnten gegen Luckes ganz klaren Darstellungen der Gründe der Probleme und seinen Vorhersagen. Sie fingen gegen Ende an, populistisch irgendwas falsch zu verstehen nach dem Motto "AfD will die Bemühungen der Europaversöhnung nach dem Weltkrieg zunichte machen."(Stoiber). Sowas Armseliges hab ich selbst von Stoiber noch nicht erlebt. Der Fall ist ganz klar, sie haben keine Antworten. Zurückgehen können/wollen sie auch nicht.
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09.06.2013 12:52 Uhr von niederntudorf
 
+9 | -3
 
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@ TheRoadRunner:
Ein Brite kann sehr gut auch noch einen deutschen Pass haben. Das ist kein Vorrecht für Türken.

Ansonsten ein klarer Fall: Sobald konkrete Fragen beantwortet werden müssen und auf romantische Friedmann-Floskeln oder Stoiber´sche Bedrohungsszenarien schlichtes Nachhaken in der Sache erfolgt, ziehen die Politiker sämtlicher Bundestagsparteien (wenige Ausnahmen) blank. Da ist Null und Nix mehr an Substanz, wie sogar der Veranstalter Handelsblatt schreiben musste, was ihm sicher nicht in den Kram passte.

[ nachträglich editiert von niederntudorf ]
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09.06.2013 13:45 Uhr von ghostinside
 
+2 | -3
 
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Werden hier jetzt News-Abschnitte als eigenständige News verkauft ? Das ist die Seite 4 in der Serie "Euro-Krise lösen oder wieder Kartoffeln anpflanzen?"

Wenn ja, liefer ich noch schnell die anderen 4 Seiten als eigenständige News ein...
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09.06.2013 14:17 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -6
 
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Soviel zu den Experten von der AfD:
http://m.faz.net/...

Der deregulierte Turbokapitalismus ist öfter und spektakulärer Geschenk gescheitert als der Kommunismus. Wenn man damals solche Billionensummen in die Hand bekommen hätte hätten wir Heute noch eine Sowjetunion. Seht es endlich ein und hört auf Bauernfängern nach zu laufen die mit allen Kräften versuchen dieses System zu retten weil sie davon profitieren. Wenn die Menschheit nicht langsam mal auf ihren wirtschaftlichen Fehlern lernt geht es bald mit uns allen den Bach runter. Also: Unter 5 Prozent für die AfD und ein Zeichen setzen.
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09.06.2013 17:26 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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@ niederntudorf
Wenn er beide Pässe hat, dann ist er Brite und Deutscher. Von mir aus ein Deutscher britischer Herkunft, aber er ist Deutscher.

§1 StAG
Deutscher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
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09.06.2013 17:29 Uhr von Jason31
 
+3 | -6
 
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Das ist doch mal wieder typische Polemik der AfD. Immer wenn man von denen was hört, dann läuft das immer nach einem gewissem Schema ab:

Da hat man nun ein millionen Euro teures Haus gebaut. Nachdem nun alles fertig ist und man sich der neuen Luxusbehausung erfreuen will, stellt man fest: Das Dach tropft, an den Fenster ziehts durch und im Keller steht das wasser - und das obwohl ein Schwimmbad gar nicht vorgesehen war.

Wäre nun die AfD der Bauherr, so ja immer ihre Haltung die sie präsentieren, gibt es nur eine Lösung für das Problem: Den Abriss.

Das, was man da für teuer Geld gebaut hat, ggf. in Stand zu setzen, das ist nicht einmal ein Thema, nein, nicht einmal ein Wort wert.

Würde eine Regierung nach dem Motto verfahren, wäre das Bauprojekt im nächsten Jahr eines auf der Liste des Bunds der Steuerzahler - und zwar auf der Liste der Steuerverschwendungen.
Warum man nun - und sie nennen sich ja auch noch ganz dreist so - das die "Alternative für Deutschland" sein soll, bleibt mir angesichts dieser Grundhaltung ein Rätzel...

Das Leute diesen Blendern auch noch hinterher laufen, ist nun wirklich traurig für ein Land, dass sich selber als Begweiser in Europa sieht und ja für alles die "bessere Idee" hat.
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09.06.2013 17:30 Uhr von Klugbeutel
 
+2 | -3
 
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Wie sollen die auch reagieren? Die habven doch keine Ahnung von nichts und lesen nur das vor was ihnen die Berater und Bänker auf den Zettel schreiben.
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09.06.2013 18:58 Uhr von Graf_Kox
 
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Nochmalblabla

"was hat Kommunismus mit Geld zu tun?"

Ganz einfach. Mit beliebig viel Geld hätte man die krieselnden Sowjetstaaten ebenfalls retten können. Der Kommunismus ist genau so gescheitert wie der Turbokapitalismus nur dass diesmal beliebige Geldsummen in die Hand genommen wurden um das kaputte System bis zur nächsten Krise zu stützen. Die Deregulierer, allen voran die Leute die sich mittlerweile in der AfD gesammelt haben, weigern sich bis heute das anzuerkennen. Es interessiert Sie nicht dass wir Arbeiter die sind die die Zeche zahlen. Und dafür gibt es in DE Gott sei dank auf Bundesebene keine Mehrheit. Die paar Verwirrten die den neuen Mesias auferstehen sehen hier auf SN sind zum Glück nicht repräsentativ.
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09.06.2013 22:32 Uhr von hallmackenreuther
 
+0 | -0
 
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@ ghostinside :

Diese Story war das einzig Interessante an dem langweiligen Podiumsforumsartikel vom Handelsblatt.

[ nachträglich editiert von hallmackenreuther ]
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10.06.2013 21:34 Uhr von Maaaa
 
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Diese täglichen "Blah, Blah News" müssen wir wohl noch bis zur Wahl ertragen.

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