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Türkei: Regierungspartei hält Krisensitzung - Unruhen kosten 28 Milliarden Euro

Wegen den anhaltenden Protesten in der Türkei hat der türkische Regierungschef Recep Erdogan eine Krisensitzung des Parteivorstands der AKP einberufen. Nach der außerordentlichen Sitzung teilte der Erdogan-Berater Hüseyin Celik mit, dass die Unruhen nichts mit Umweltschutz zu tun haben und man die Grünflächen des Gezi-Parks nicht zerstören wolle.

Des Weiteren sagte er: "Demokratische Forderungen haben wir immer ernst genommen. Aber sie müssen doch sehen, wie viel Zerstörung und Schaden uns die Vorkommnisse eingehandelt haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 28 Milliarden Euro."

Dann betonte er noch, dass sich die Polizei legitim gegen Demonstranten zur Wehr gesetzt hätte, die sie mit Steinen beworfen oder angegriffen hatte. Auch sieht er die Oppositionspartei CHP als mitverantwortlich für die Krise in der Türkei.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Protest, Kosten, Milliarden, AKP, Krisensitzung
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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