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Frankreich: Neonazi-Gruppe JNR soll nach tödlichem Angriff verboten werden

Frankreich zieht Konsequenzen nach dem Tod eines 18-Jährigen Studenten. Dieser wurde am Mittwoch in Paris von Skinheads angegriffen und erlag seinen Verletzungen. Die Neonazi-Gruppe "Jeunesses Nationalistes Révolutionnaires" (JNR), zu der die Skinheads gehören, soll jetzt verboten werden.

Clément Méric, Student der Elite-Universität Sciences Po und linker Aktivist, begegnete beim Einkaufen mit Freunden Rechtsextremen mit welchen ein Streit entbrannte, bei dem Méric ins Gesicht geschlagen wurde und mit dem Kopf auf den Boden aufschlug. Er starb wenig später im Krankenhaus an einem Hirntod (ShortNews berichtete).

Präsident François Hollande nannte die Tat "abscheulich" und nun soll durch Innenminister Manuel Valls ein Verbotsverfahren gegen die Gruppe eingeleitet werden. Tausende Menschen gingen auf die Straßen, um dem Toten zu gedenken. Die JNR fiel besonders im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Homo-Ehe auf.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Verbot, Neonazi, Gruppe, Skinhead, JNR
Quelle: www.zeit.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2013 20:42 Uhr von syndikatM
 
+12 | -6
 
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gut so.
natürlich müssen nach über zehntausenden morden in europa jetzt noch alle moscheen geschlossen werden.
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08.06.2013 21:00 Uhr von mort76
 
+5 | -5
 
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...und nach mehreren Millionen Morden in Europa, Amerika und Afrika dann aber bitteschön zuerstmal alle Versammlungsstätten von Rassisten, die haben die Nase diesbezüglich nunmal weit, weit vorne- wie wärs damit, SynadikatM?
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08.06.2013 21:04 Uhr von syndikatM
 
+5 | -5
 
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du meinst jetzt bahnhöfe, discos und dönerbuden - als sammeltreffpunkte der rassisten schliessen? du bist ja ein ganz radikaler.
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08.06.2013 21:10 Uhr von mort76
 
+2 | -6
 
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syndikat,
oh, danke gleichfalls...laß mich diese Gelegenheit nutzen, dir meine Bewunderung für deine selektive Sichtweise auszudrücken.
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08.06.2013 21:19 Uhr von pest13
 
+8 | -3
 
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Es ist mir bewusst, dass mein Kommentar mit hoher Wahrscheinligkeit negativ bewertet wird. Ich schreib´ trotzdem.

Warum wird aus der französischen Bezeichnung "extrême gauche" ("linksextrem") ein "linker Aktivst"? Betreibt "Die Zeit" (und nicht nur sie) eine Art der Sebstzensur nach dem Prinzip "Vierbein gut, Zweibein schlecht"? Warum wird linkes gehirnamputiertes Pack besser als rechtes gehirnamputiertes Pack dargestellt? Was wäre, wenn Clément M. Esteban X. durch ein Schlag ins Gesicht getötet hätte? Würde man dann rechter Aktivist schreiben? Wohl kaum.
Auch wenn beide Lager diametral verschiedene Ansichten haben, haben sie ein paar Sachen gemeinsam. Sie sind Extremisten und bevorzugen gleiche Modemarke.
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09.06.2013 00:24 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -2
 
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@syndikaM
Versteh ich nicht, wie kommst du jetzt auf Moscheen und Dönerbuden? Irgendein Szenewechsel bei Faschos, den ich nicht mitbekommen habe?

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