08.06.13 17:58 Uhr
 367
 

USA/Colorado: Acht Landkreise wollen sich abspalten und 51. Bundesstaat bilden

Vor Kurzem endete die Legislaturperiode im US-Bundesstaat Colorado. Derzeit ist man dort so zerstritten, dass dies sogar zur Abspaltung einiger Landkreise (Counties) führen könnte.

Acht Landkreise im Nordosten des Staates verfolgen nämlich eigene Ziele. Sie fühlen sich nicht mehr verbunden mit der Hauptstadt, weil diese angeblich ihre Interessen nicht richtig vertritt. Sollte es zur Abspaltung kommen, bekämen die USA einen 51. Staat: North Colorado.

Man habe vor, diese Pläne zu verwirklichen. Seit acht Jahren habe man sich mit der Regierung in Denver nicht einigen können. Man sehe daher jetzt keine weitere Option mehr und müsse voranschreiten. Man sei jetzt bereit, auch den letzten Schritt zu machen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Staat, Colorado, Spaltung
Quelle: dailycaller.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Angela Merkels Ex-Ehemann findet ihre Flüchtlingspolitik gut
Künftiger US-Präsident Trump will keine neue Air Force One
Angela Merkel mit 89,5 Prozent wieder zu CDU-Vorsitzenden gewählt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.06.2013 18:07 Uhr von Tamerlan
 
+7 | -8
 
ANZEIGEN
Ich dachte Israel wär schon der 51. Bundesstaat?
Kommentar ansehen
08.06.2013 18:11 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nen ambitioniertes Projekt mit vielen Fallen...

Welches County soll das Hauptcounty werden, welche Stadt der Regierungsssitz?

Wer macht die neuen gesetze?

Und so weiter. Bis das in trockenen Tüchern ist, wirds wohl noch einige Debatten bei den Bossen der 8 Countys geben...

Und da kann man nur hoffen, dass es da nicht den einen oder anderen J. D. Hogg darunter geben wirfd ;)
Kommentar ansehen
08.06.2013 18:13 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn´s nicht anders geht.
Kommentar ansehen
08.06.2013 18:16 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Letztendlich ein weiteres Resultat der Spaltung verursacht durch die disparate Zweiparteienpolitik in Washington, die in den letzten Jahren mehr denn je dazu geführt hat, dass das Land in sich gespalten ist.

Wo früher Grenzen maximal politisch in den Köpfen verlaufen sind, finden sie sich heute immer öfter auch auf den Landkarten. In Colorado ist es der traditionell republikanische Norden, der reich an Rohstoffen und Wirtschaft ist, der sich gegen den liberalen Süden stellt.

Ähnliche Spaltungen kann man überall finden, insbesondere dort, wo die vermeintlich reichere Bevölkerung nicht minder unter der wirtschaftlichen Repression zu leiden hat, und sie nicht bereit ist die noch Schwächeren zu finanzieren.

Ähnliche Probleme kennen wir auch in Deutschland, was ja mit seinem föderalen System nicht weit weg ist vom System der USA. Dort haben die reichen Bundesländer auch keine Lust mehr für die anderen aufzukommen.

Insgesamt stehen die USA vor ähnlichen Problemen wie wir sie in Europa haben. Es gibt reiche Staaten, und Arme, und die reichen sind nicht länger bereit für die armen zu zahlen, zumal es auch dort einige gibt, die ihre Ausgabenpolitik nicht im Griff haben.

In den USA kommt aber zu allem noch eine extrem polemisierte Politik hinzu, die in den letzten Jahren ihren Höhepunkt in Gruppierungen wie der Tea Party gefunden haben. Einer der Redelsführer in Colorado ist dann auch eine Leitfigur dieser Bewegung, Glenn Beck.

Am Ende machen sie sowieso alle Obama verantwortlich, zumindest die Hardliner, da er es nicht geschafft hat die Gräben zwischen Republikanern und Demokraten zu schließen. Obgleich das gewiss nicht allein seine Schuld ist.
Kommentar ansehen
08.06.2013 19:48 Uhr von OO88
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
ich würde jedes haus zum einzelnen staat machen
Kommentar ansehen
08.06.2013 21:37 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Irgendwelche Spinner wollen sich ständig von irgendwelchen Staaten abschalten, austreten o.ä. - die News hier ist also eigentlich gar keine News, sondern Alltag.

Wie üblich gilt aber:
1) Findet sich für sowas sowieso keine Mehrheit.
2) Ist sowas - je nach Bundesstaat - nur sehr schwer bis gar nicht möglich.
3) Unterstützt die Bundesregierung sowas nicht, die USA würden "North Colorado" also nicht aufnehmen.

Und spätestens mit 2) und 3) erledigt sich dieses Thema dann auch immer.
Kommentar ansehen
09.06.2013 01:44 Uhr von Slingshot
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Jlaebbischer
Solange auf jeden Hogg zwei Duke-Cousins kommen, seh ich da kein Problem. ;)
Kommentar ansehen
09.06.2013 03:37 Uhr von certicek
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
In der amerikanischen Geschichte wurde dies 75mal probiert. Nur 5mal hat es funktioniert:
Vermont trennte sich von New York
Kentucky trennte sich von Virginia,
Tennessee trennte sich von North Carolina
Maine trennte sich von Massachusetts
West Virginia trennte sich von Virginia

Also werden die Chancen wahrscheinlich schlecht stehen.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

München: Messerüberfall vor Promi-Diskothek
Russland: Tarnfarbe blockiert Wärme und macht Soldaten unsichtbar
Pisa-Studie: Deutsche Schüler schneiden überdurchschnittlich ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?