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Lucke (AfD): Troika war für griechische Bevölkerung unverantwortlich

Die kürzlich geäußerte IWF-Kritik an den früheren Troika-Vorgaben für das verschuldete Griechenland sieht Professor Lucke, Sprecher der "Alternative für Deutschland - AfD", als Bestätigung der Position seiner Partei an. Die griechische Bevölkerung sei unverantwortlich behandelt worden.

Einfacher und günstiger für Griechenlands Wettbewerbsfähigkeit wäre die Abwertung einer landeseigenen Währung gewesen. Die Türkei habe die Abwertung ihrer Währung und den folgenden Wirtschaftsaufschwung bereits vorgemacht.

Auch heute noch sei der Euro für Griechenland eine zu harte Währung, so Lucke. Die Einführung einer eigenen Parallelwährung und der zumindest zeitweise Ausstieg aus dem Euro seien für Griechenland und seine Gläubiger noch immer das günstigste Verfahren.


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WebReporter: skytrain
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, AfD, Bevölkerung, Troika
Quelle: bundespresseportal.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2013 15:18 Uhr von anaximander
 
+9 | -2
 
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Lucke hat völlig Recht.

Beispiel: Die Türkei war lange Jahre der "kranke Mann am Bosporus". Dann wertete man die Währung kräftig ab, holte Touristen und dann auch Investoren in das Land und zog sog. Reformen durch. Heute brummt der Laden.

Das braucht auch Griechenland, das ja gleich nebenan liegt, ähnliche Landschaften und einige hundert Jahre türkischer Besatzung auf dem Tacho hat. Es ginge also - wenn man denn wollte.
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08.06.2013 16:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -6
 
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Immer das gleiche gesabbel, klar hat Griechenland nicht wirklich etwas im Euro verloren, der Beitritt wurde erschlichen und jetzt muss es eben durchgestanden werden. Ich denke sie sind auf einem guten Weg.
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08.06.2013 18:20 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@nochmalblabla
"ie Finanzämter sich nur Absahnstellen der Beamten um sich zu bereichern"

In welchem Land/Film lebst denn du?
Ich war am Donnerstag mal wieder dort und kann deine Beobachtungen nicht bestätigen.

"Griechenland muss raus aus der EU und total zusammenbrechen. Dann könnte es sein, dass die Bevölkerung die Banken hinwegfegen und die Politiker gleich dazu."

Klar zusammenbrechen und dann ohne jegliche administration verhungern, was ein Wunschdenken!

Was hast du von der Welt schon gesehen? In welchen "Korrupten Ländern" warst du schon oder hast dort sogar schon gelebt?
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08.06.2013 18:25 Uhr von Nothung
 
+2 | -0
 
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Was ist das für eine seltsame Überschrift.
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08.06.2013 19:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -3
 
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@nochmalblabla

Du redest vom griechischen Finanzamt und nicht vom allgemeinen Finanzsystem. Ja stimmt, nur kann sich die Bevölkerung dort nicht darüber beschweren, denn die macht ja dabei mit.

Jetzt lernen sie sparen, leider auf kosten der Jungen, die aber die alten "Betrüger" irgendwann beerben.

...und ein Zusammenbruch sollte man wirklich nicht riskieren.

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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09.06.2013 00:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@nochmalblabla
Volle Zustimmung.

Nur bei der Banken-Rettung muss man bedenken, die waren in Griechenland nur begrenzt Schuldig, der Staat hat sich völlig übernommen, und die Banken dann aufgrund das Zahlungsausfalles umgehen zu lassen und deren Anleger Geld zu riskieren finde ich auch nicht ganz gerecht.
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09.06.2013 03:05 Uhr von Maaaa
 
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Wenn ein Land austritt, ziehen andere nach. Europa muss gerettet werden, indem in Brüssel aufgeräumt wird, ein soziales Europa und nicht, wie bisher einem neoliberalen Europa, was auch diese FDP + vertritt Vorrang gegeben wird. Entsprechende Finanz- und Bankengesetze müssen her.
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09.06.2013 13:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@nochmalblabla
"die Manager wegen Unfähigkeit oder Spekulationen mit Kundengeldern vor Gericht kommen, dann ist das ein heilsamer Prozess."

Ich denke das ist relativ, Unfähigkeit ist nicht strafbar und alle anlagen sind mehr oder weniger riskant. Zyperns Banken kamen glaube ich durch den Schuldenschnitt in GR ins wanken, ist ein Manager der das 3 Jahre vorher nicht abgesehen hat ein Versager? Der in den Knast gehört? Ich weiß es nicht.

"wenn eine Wirtschaft ins Wackeln gerät ist die einzige Lösung dass der Staat alles Geld in diese Wirtschaft steckt und so zur Rettung sorgt... und zu Steuereinnahmen."

Daran glaube ich nicht gegen Überschuldung helfen selten noch mehr schulden. und diese Maßnahme geht auch nur einmal.

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