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Nazivorwürfe gegen Niedersachsens ersten Ministerpräsidenten Heinrich Wilhelm Kopf

Am gestrigen Donnerstag stellte die historische Kommission Niedersachsen ein Buch über das Leben des 1961 gestorbenen ersten Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf vor.

In dem Buch wird Kopf eine Nazivergangenheit vorgeworfen. Ende der dreißiger Jahre verkaufte seine Firma jüdisches Vermögen und er verwaltete nach dem Einmarsch in Polen das Vermögen der geflüchteten Polen und Juden im Osten.

"Es handelte sich um einen systematischen Raub gegenüber Juden und Polen - daran ist nichts zu bemänteln", so Niedersachsens Ministerpräsident Weil. Weil stellt nun die Frage auf, was dies nun für viele Schulen und Straßen, die Kopfs Namen tragen, bedeutet.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schule, Niedersachsen, Ministerpräsident, Kommission
Quelle: www.sn-online.de

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