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Tunesien: Bundeskanzlerin Merkel verlangt fairen Prozess für Femen-Aktivistinnen

Als Angela Merkel nach der Inhaftierung dreier Femen-Aktivistinnen mit dem tunesischen Ministerpräsidenten Ali Larayedh in Dialog trat, ermahnte sie diesen die Einhaltung der Grundrechte zu wahren. In Berlin verkündete sie daraufhin, dass sie auf einen rechtsstaatlichen und fairen Prozess hofft.

Hierzulande reagierte die Kanzlerin auf Aktionen der selben Aktivistengruppe, welche sich für die Gefangenen in Tunesien einsetzten, mit Zustimmung, betonte jedoch auch, dass sie keinen Einfluss auf die Justiz des unabhängigen Staates Tunesiens nehmen kann und wird.

Den Verdächtigen werden unzüchtiges Verhalten und Vandalismus in Form von Schmierereien bei einem Friedhof vorgeworfen. Bis der Prozess am 12. Juni fortgesetzt wird, befinden sich die drei Aktivistinnen in Haft


WebReporter: dddave
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Angela Merkel, Tunesien, Femen
Quelle: unternehmen-heute.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2013 17:23 Uhr von dddave
 
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Femen ist eine am 11. April 2008 in Kiew/Ukraine gegründete feministische Gruppe, die durch provokante Aktionen internationale Beachtung gewonnen hat.
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07.06.2013 17:35 Uhr von Bildungsminister
 
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Das ist natürlich zweischneidig. Auf der einen Seite reduziert es Frauen in diesem Moment auf die sekundären Geschlechtsmerkmale.

Allerdings muss man sich im Gegenzug fragen, ob viele der "Demonstrationen" in irgendeiner Form von der Presse wahrgenommen worden wären, wenn dort eben nicht halbnackte Frauen durchs Bild gesprungen wären. Oftmals erlangen sie wahrscheinlich auch nur deswegen diese Aufmerksamkeit.

Diskutabel ist es allemal.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]

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