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Türkei: Premierminister Recep Erdogan will die Nation angeblich islamisieren

Die türkische Zivillgesellschaft protestiert derzeit gegen die Vorhaben von Premierminister Recep Tayyip Erdogan: angeblich wolle er das Land islamisieren, so die Demonstranten. Er wäre ein "Totalitarist" und wolle den Wertekonservatismus stärken.

Eine Umfrage im Internet ergab, dass die Menschen seinen Führungsstil als autoritär empfinden. Außerdem würde sein Regime auf die demokratischen Rechte der Bevölkerung zu wenig Rücksicht nehmen. Dass Medien nicht frei berichten können, wurde bereits 2012 von der EU-Kommission kritisiert.

Die Demonstranten erinnern dabei an einer Aussage von Erdogan, die er 1997 tätigte: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Protest, Nation, Recep Tayyip Erdogan, Premierminister
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2013 17:24 Uhr von Crawlerbot
 
+1 | -27
 
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07.06.2013 17:28 Uhr von Montrey
 
+15 | -4
 
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Der Islam ist aber auch ein Krebsgeschwür.
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07.06.2013 17:48 Uhr von Timmer
 
+10 | -3
 
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Haberal, beantworte mir nur eines:

Wenn der man so ein "guter" sein soll, warum hat er es dann nötig, die Pressefreiheit so hart einzuschränken, dass selbst Leute die in Istanbul und Umgebung wohnen nichts mitbekommen von den Demos?

[ nachträglich editiert von Timmer ]
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07.06.2013 18:01 Uhr von shovel81
 
+9 | -4
 
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Haberal

Eher vögelt der Papst öffentlich im Vatikan als das die Türkei in die EU kommt.
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07.06.2013 18:02 Uhr von Graf_Kox
 
+7 | -2
 
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Das angeblich kann gestrichen werden da dies ein Vorgang ist der seit Jahren stattfindet und von Türken, der türkischen Opposition, Journalisten innerhalb und außerhalb der Türkei und anderen internationalen Beobachtern bemängelt wird. Also von allen außer Erdogan und seinen Getreuen.

Wenn die Türkei die Vorreiterrolle für den Islamischen Raum ausfüllen will, von der sie immer spricht, sollte sie den Weg der Säkularisierung weitergehen wie es Erdogans Vorgänger vor gemacht haben. Momentan entfernt sie sich immer weiter von einem modernen Staat, was sie überhaupt nicht nötig hätte und was das Volk auch nicht will.
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07.06.2013 21:05 Uhr von ElChefo
 
+8 | -2
 
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Haberal

Schön, wie du konsequent die Hälfte vergisst...

"Der Titel beruht auf eine Aussage von über 15 Jahren .. "

...und die zu einem Urteil von 10 Monaten Haft und lebenslangem Politikverbot geführt hat, nicht wahr?

"Wehalb wird der Titel jetzt verwendet, als ob das etwas aktuelles wäre?"

Weil in der Regel Dinge, die Menschen tun oder sagen früher oder später IMMER auf sie zurückfallen. Ist doch bei deinen zahllosen Lapsae hier bei SN auch nicht anders.

"Wenn in manchen Medien (...)"

Manche Medien? Das Problem scheint sich eher auf Erdogans allgemeines Problem mit Pressefreiheit zu erstrecken:
http://de.wikipedia.org/...

"Einem Artikel in der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet zufolge gehen die Einschränkungen der Pressefreiheit so weit, dass wiederholte Drohungen und Beleidigungen durch Erdo?an gegen Journalisten und Medienfirmenbesitzer zur Selbstzensur geführt haben. Unter anderen sollen zum Beispiel die Journalisten Emin Çöla?an, Pakize Suda, Cüneyt Ülsever, Tufan Türenç, Oktay Ek?i, Ferai Tinç, Zeynep Gö?üs aus der Hürriyet, Attila Akal, Zeynep Oral, Do?an Heper, Umur Talu, Nilgün Cerraho?lu, ?ahin Alpay, Yal?m Eralp, Cem Dizdar, Nuray Mert, Osman Ulagay aus der Milliyet, Mine K?r?kkanat, Türker Alkan, Haluk ?ahin, Erdal Güven, Yildirim Türker aus der Radikal, Can Atakl?, Balçiçek Pamir, Ayd?n Ayayd?n, Ba?ak Dursun aus der Sabah, Nuran Y?ld?z, Ece Temelkuran aus der Tageszeitung Habertürk, Oray E?in, Güler Kömürcü aus der Ak?am, Mehmet Altan aus der Star und U?ur Dündar vom Fernsehkanal Star TV wegen des anhaltenden Drucks Erdo?ans entlassen worden seien.[46] Des Weiteren sollen die Journalisten Mustafa Mutlu von der Tageszeitung Vatan und Ay?enur Aslan vom türkischen Ableger des Sendes CNN aufgrund ihrer oppositionellen Haltung entlassen worden sein.[47]"

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