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Neue Erkenntnisse zur Planetenentstehung: "Staubfallen" entdeckt

Nach der gängigen Theorie zur Planetenentstehung gibt es anfangs eine Scheibe aus Gas und Staub um planetenbildende jungen Sterne. Staubkörner kollidieren und verklumpen anschließend und wachsen so bis auf Planetengröße heran. Ein junger Stern, inklusive Staubscheibe, konnte nun beobachtet werden.

Offene Fragen der gängigen Theorie waren bisher: Wieso werden größere Körner nicht bei Kollisionen wieder in kleinere Körner zerschlagen? Wieso verliert der Staub nicht durch Reibung an Geschwindigkeit und stürzt in den Stern? Im Staub um Stern Oph-IRS 48 wurden nun "Staubfallen" entdeckt:

Die Staub- und Gasscheibe um den Stern weist keine nahezu gleichmäßige Ringstruktur auf, sondern einige Ringe besitzen einen Wirbel im Gas. Größere Staubkörner sind darin quasi gefangen und geschützt vor Kollisionen mit zu hoher Geschwindigkeit und Reibungsverlusten durch Gas und anderem Staub.


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WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Planet, Entstehung, Staub, Erkenntnisse
Quelle: www.scinexx.de

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